Masterarbeit, 2023
146 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Relevanz des Themas
2.1 Fragestellungen
2.2 Forschungsziel und Nutzen
2.3 Aktueller Forschungsstand
2.4 Aufbau der Arbeit
3 Definitionsansätze
3.1 Work-Ability-Index
3.2 Diversity Management
3.3 Alternde Gesellschaft und Pflege
3.4 Allgemeine Arbeitsbelastungen
3.4.1 Ressourcen
3.4.2 Stressoren
3.4.3 Psychische Belastungen
3.4.4 Physische Belastungen
3.4.5 Folgen der Belastungen
3.5 Bewältigungsstrategien
3.6 Verbesserung des Wohlbefindens
3.7 Altersdifferenzierung der Pflegefachkräfte
3.8 Pflegefachkräfte der stationären Pflege
3.8.1 Altenpfleger:innen
3.8.2 Gesundheits- und Krankenpfleger:innen
3.8.3 Das Altenpflege- und Krankenpflegegesetz
3.9 Stationäre Pflegeeinrichtungen
3.9.1 Träger Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius gGmbH
3.9.2 Altenpflegeheim Kardinal-Jaeger-Haus
4 Design und Methode
4.1 Datenerhebung mittels Experteninterviews
4.1.1 Feldzugang
4.1.2 Expertenauswahl und Darstellung und Stichprobe
4.1.3 Teilstrukturierter Interviewleitfaden
4.1.4 Datenerfassung
4.2 Datenschutz
5 Datenauswertung
5.1 Methoden der Datenauswertung
5.2 Kategorienentwicklung
5.3 Ergebnisdarstellung der Experteninterviews
5.3.1 Belastungsfaktoren
5.3.2 Belastungsgrenzen
5.3.3 Bewältigungsstrategien
5.3.4 Arbeitsbelastung im Pflegealltag
5.3.5 Renteneintritt
5.3.6 Mitarbeiterbedürfnisse
5.3.7 Personalsituation
6 Diskussion
7 Limitationen
8 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Belastungsempfinden sowie die Bewältigungsstrategien von Pflegefachkräften über 50 Jahren in der stationären Altenpflege, um Präventionsmaßnahmen zu identifizieren, die deren Verbleib im Beruf bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter ermöglichen.
3.4 Allgemeine Arbeitsbelastungen
Mithilfe der Studie von Gutsch et al. (2022) konnten mehrere Indikatoren abgebildet werden, welche sich negativ auf die Arbeitsbelastung und -beanspruchung von Pflegefachkräften auswirken. So wird die Pflegearbeit als physisch und psychisch anstrengend beschrieben. Des Weiteren wird die Pflegearbeit mit gesundheitlichen Problemen, hohem arbeitsbedingten Stress, Erschöpfung sowie Arbeitsunzufriedenheit assoziiert. Ferner ist bekannt, dass sich Pflegefachkräfte bedingt durch schwere körperliche Arbeit, eine unnatürliche Körperhaltung und permanenten Leistungsdruck bei der Arbeitsverrichtung chronisch gestresst fühlen. Weiterhin kann festgehalten werden, dass Pflegefachkräfte ein vermindertes physisches und psychisches Wohlbefinden aufweisen und vermehrt über Beschwerden des Bewegungsapparates klagen (vgl. Gutsch et al. 2022, S. 307).
1 Einleitung: Beschreibt den demografischen Wandel und die damit einhergehende Verschärfung der Belastungssituation für älteres Pflegepersonal in Deutschland.
2 Relevanz des Themas: Analysiert, warum ältere Pflegefachkräfte aufgrund physischer und psychischer Überlastung vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden und welche Konsequenzen dies für den Fachkräftemangel hat.
3 Definitionsansätze: Erläutert zentrale Begriffe wie Stressoren, Ressourcen, Bewältigungsstrategien und die Rahmenbedingungen der stationären Altenpflege.
4 Design und Methode: Dokumentiert das Vorgehen der qualitativen Untersuchung mittels leitfadengestützter Experteninterviews im Kardinal-Jaeger-Haus.
5 Datenauswertung: Präsentiert die Ergebnisse der Interviews, unterteilt in sieben Kategorien, die von Belastungsfaktoren über Renteneintritt bis zur Personalsituation reichen.
6 Diskussion: Kontrastiert die gewonnenen empirischen Erkenntnisse mit existierender Fachliteratur und bewertet die Praktikabilität der identifizierten Strategien.
7 Limitationen: Reflektiert kritisch die methodischen Grenzen der Untersuchung, insbesondere hinsichtlich der Übertragbarkeit und potenzieller Antwortverzerrungen.
8 Fazit und Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für das Management zur nachhaltigen Gesunderhaltung der Pflegekräfte ab.
Stationäre Altenpflege, Pflegefachkräfte, Belastungsempfinden, Bewältigungsstrategien, Alternsmanagement, Arbeitsverdichtung, Fachkräftemangel, Gesundheitsförderung, Experteninterview, Stressoren, Ressourcen, Personalbindung, Renteneintritt, Personalsituation, Arbeitszufriedenheit.
Die Arbeit untersucht, wie Pflegefachkräfte ab 50 Jahren in der stationären Altenpflege mit hohen Arbeitsbelastungen umgehen und welche Strategien sie entwickeln, um ihre Gesundheit zu erhalten.
Die Arbeit fokussiert sich auf Arbeitsbelastungen, den Einfluss des Alters auf die Leistungsfähigkeit, Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen.
Es soll ermittelt werden, wie Belastungen reduziert werden können und welche Erfahrungen älterer Pflegekräfte genutzt werden können, um den Verbleib im Beruf bis zur Rente zu sichern.
Der Autor führt eine qualitative Untersuchung durch, die methodisch auf Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Phillip Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Arbeitsbelastungen und eine detaillierte Auswertung der Experteninterviews aus dem „Kardinal-Jaeger-Haus“.
Die Arbeit lässt sich den Begriffen Pflegemanagement, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, demografischer Wandel und Fachkräftebindung zuordnen.
Die Arbeit differenziert und definiert Altenpfleger:innen gegenüber Gesundheits- und Krankenpfleger:innen und beleuchtet die Auswirkungen der gesetzlichen Reformen auf diese Berufsbilder.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass eine strukturierte Arbeitskultur, Anerkennung durch Vorgesetzte und die Förderung von individuellen Bewältigungsstrategien essenziell sind, um die Motivation und Gesundheit älterer Pflegefachkräfte langfristig zu erhalten.
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