Bachelorarbeit, 2021
61 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Covid-19
1.2 Begriffliche Grundlagen
1.2.1 Epidemiologische Begriffe
1.2.2 „Race“
1.3 Frameworks und Konzepte
1.3.1 Die sozialen Determinanten der Gesundheit
1.3.2 Das Blumenshine-Framework
1.3.3 Systemischer Rassismus
1.3.4 Syndemic Theory
1.4 Aktueller Forschungsstand zu Ungleichheiten während Covid-19 und anderen Pandemien
1.4.1 Forschungsstand Covid-19
1.4.2 Forschungsstand allgemein
1.5 Ziele der Arbeit
2. Methoden
2.1 Forschungsfrage
2.2 Suchstrategie
2.3 Ein- und Ausschlusskriterien
2.3.1 Einschlusskriterien
2.3.2 Ausschlusskriterien
2.3.3 Begründung für Ein- und Ausschluss
2.4 Auswahlprozess
2.5 Bewertung der Studien
2.6 Datenextraktion
3. Ergebnisse
3.1 Ergebnisse der Literaturrecherche
3.2 Übersicht und Eigenschaften der eingeschlossenen Studien
3.2 Bewertung der eingeschlossenen Studien
3.3 Ergebnisse der Studien
3.3.1 Covid-19-Testraten
3.3.2 Infektionsrate
3.3.3 Hospitalisierungsraten
3.3.4 Erkrankungsverlauf
3.3.5 Mortalitätsraten
4. Diskussion
4.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
4.1.1 Testraten und Infektionswahrscheinlichkeit
4.1.2 Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten
4.1.3 Krankheitsverlauf und Mortalität
4.2 Einordnung in den nationalen und internationalen Forschungsstand
4.3 Verbindung zu theoretischen Konzepten und Frameworks
4.3.1 Die sozialen Determinanten der Gesundheit und das Blumenshine-Framework
4.4 Handlungsempfehlungen
4.5 Limitationen
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch die gesundheitlichen Unterschiede in Bezug auf Infektion, Erkrankungsverlauf und Mortalität bei SARS-CoV-2 zwischen schwarzen und weißen Amerikanern, um zu prüfen, ob diese Disparitäten durch systemische Ungleichheiten und eine syndemische Pandemie-Natur erklärt werden können.
1.3.3 Systemischer Rassismus
Systemischer Rassismus, oder auch institutioneller bzw. struktureller Rassismus, ist eine Form der Diskriminierung, bei der die Privilegien der weißen Bevölkerung in nationale Hierarchien und soziale Strukturen eingebettet sind (Feagin, 2017). Diese Privilegien äußern sich in der Auslegung von Normen, Vorschriften und informellen Regeln sowie in der Verteilung sozialer Rollen. Dies schränkt wiederum die Chancen und Entscheidungsspielräume jener Personen ein, die nicht zur privilegierten Gruppe, in diesem Fall der weißen Bevölkerung, gehören (Anastasopoulos, 2019).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Covid-19-Problematik ein, definiert relevante epidemiologische Begriffe und stellt die theoretischen Frameworks zur Analyse gesellschaftlicher Ungleichheiten vor.
2. Methoden: Hier wird die systematische Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed und LIVIVO sowie das Vorgehen bei der Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien beschrieben.
3. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten zur Literaturrecherche und fasst die erhobenen Ergebnisse hinsichtlich Testraten, Infektion, Hospitalisierung, Krankheitsverlauf und Mortalität bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammen.
4. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den Forschungsstand eingeordnet und mit den theoretischen Frameworks verknüpft, gefolgt von Handlungsempfehlungen zur Reduktion gesundheitlicher Disparitäten.
5. Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die syndemische Natur der Pandemie unter Berücksichtigung der untersuchten Faktoren.
Covid-19, SARS-CoV-2, Schwarze Amerikaner, Weiße Amerikaner, Gesundheitsdisparitäten, Soziale Determinanten, Mortalität, Infektionsrate, Systemischer Rassismus, Blumenshine-Framework, Syndemic Theory, Öffentliche Gesundheit, Gesundheitsversorgung, Literaturarbeit, USA.
Die Arbeit analysiert die gesundheitlichen Unterschiede der Corona-Pandemie zwischen schwarzen und weißen Amerikanern und untersucht die zugrunde liegenden Ursachen wie soziale Benachteiligung und systemischen Rassismus.
Die zentralen Themen sind Infektionsraten, Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten, Mortalitätsrisiken sowie soziale Determinanten der Gesundheit wie Wohnsituation, Einkommen und Zugang zum Gesundheitssystem.
Ziel ist es, ein umfassendes Bild über die gesundheitlichen Disparitäten im Kontext von Covid-19 zu schaffen und zu prüfen, ob die Pandemie als "syndemisch" betrachtet werden kann.
Es handelt sich um eine quantitative Literaturarbeit, bei der relevante Studien systematisch gesucht, qualitätsgeprüft und deren Ergebnisse synthetisiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung der Studienergebnisse zu klinischen Verläufen und eine theoretische Diskussion, die diese mit soziologischen Konzepten in Verbindung bringt.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Soziale Determinanten der Gesundheit, Syndemic Theory, Racial Disparities, Hospitalisierungsrisiko und Systemischer Rassismus.
Die Studie zeigt, dass schwarze Amerikaner bei Infektionsraten und Krankenhausaufenthalten eine deutlich höhere Belastung aufweisen, wobei das Risiko für die Sterblichkeit nach Bereinigung sozioökonomischer Faktoren oft weniger eindeutig ausfällt.
Systemischer Rassismus wird als ursächlicher Faktor für eine ungleiche Ressourcenverteilung und eingeschränkte Handlungsspielräume gewertet, die Minderheiten stärker gesundheitlichen Risiken aussetzen.
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