Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Bedeutung von Sportgroßveranstaltungen
3. Theorie Einführung
3.1 Sport-Event-Tourismus
3.2 Methodik der Untersuchungen
3.3 Kosten-Nutzen-Analysen im Sport
4. Ökonomische Primär- und Sekundäreffekte von Sportgroßveranstaltungen
4.1 Fußball Weltmeisterschaft 2006
4.1.1 Investitionen
4.1.1.1 Bau von Sportstätten
4.1.1.2 Ausbau der Infrastruktur
4.1.2 Tourismus und Exporte
4.1.2.1 Ticketverkauf
4.1.2.2 Effekte auf die Gastronomie und andere Branchen
4.1.3 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung
4.2 Die Olympischen Sommerspiele 2012
4.2.1 Investitionen
4.2.1.1 Bau von Sportstätten
4.2.1.2 Ausbau der Infrastruktur
4.2.2 Tourismus und Exporte
4.2.2.1 Ticketverkauf
4.2.2.2 Effekte auf die Gastronomie und andere Branchen
4.2.3 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung
5. Diskussion und Vergleich von Olympia 2012 und der FIFA-WM 2006
5.1 Gesamtwirtschaftliche Relevanz
5.2 Nachhaltigkeitsperspektive
6. Fazit
Die vorliegende Abschlussarbeit zielt darauf ab, die ökonomischen Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen kritisch zu hinterfragen und mittels einer Kosten-Nutzen-Analyse zu bewerten. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit Großevents wie die Olympischen Sommerspiele 2012 und die Fußball-WM 2006 tatsächlich zu den erhofften volkswirtschaftlichen und regionalen Entwicklungsimpulsen führen.
4.1.1 Investitionen
Aus volkswirtschaftlicher Sicht stellen Investitionen eine Erhöhung des Kapitalstocks dar. In Kosten-Nutzen-Analysen werden sie zunächst als Kosten eingestuft. Diese können aber über Multiplikatoreffekte Einkommen und Nutzen stiften (vgl. Heyne, 2006, S.87). Darüber hinaus ist eine positive Korrelation zwischen Tourismusausgaben in der Präsenzphase und der getätigten Investitionen in die Stadien in der Pre-Event-Phase erkennbar, die als Resultat der erhöhten Stadionkapazität und der damit verbundenen Attraktivität der Spielorte hervorgehen (vgl. Kurscheidt, 2004, S.11). Die Investitionen in den Umbau der Stadien beliefen sich für die Weltmeisterschaft 2006 von 126 bis zu 340 Millionen Euro pro Stadion (vgl. Preuß & Kurscheidt & Schütte, 2009, S.39). Nähere Daten werden im folgenden Kapitel erläutert.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Sports als Wirtschaftsfaktor ein und legt die Forschungsfrage zur ökonomischen Bewertung von Sportgroßereignissen dar.
2. Bedeutung von Sportgroßveranstaltungen: Das Kapitel beleuchtet das wachsende Interesse von Städten und Nationen an Sportevents und diskutiert die Herausforderung, "intangible" und monetäre Effekte in Kosten-Nutzen-Analysen zu erfassen.
3. Theorie Einführung: Hier werden die theoretischen Ansätze zum Sport-Event-Tourismus sowie die Methoden empirischer Kosten-Nutzen-Analysen, wie die Input-Output-Analyse, detailliert erläutert.
4. Ökonomische Primär- und Sekundäreffekte von Sportgroßveranstaltungen: Dieses zentrale Kapitel analysiert systematisch die Investitionen, Effekte auf den Tourismus und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen am Beispiel der FIFA WM 2006 und der Olympischen Sommerspiele 2012.
5. Diskussion und Vergleich von Olympia 2012 und der FIFA-WM 2006: Die beiden Veranstaltungen werden hier vergleichend gegenübergestellt, wobei insbesondere Aspekte der gesamtwirtschaftlichen Relevanz und der langfristigen Nachhaltigkeit kritisch diskutiert werden.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchungen zusammen und bewertet kritisch, ob die antizipierten wirtschaftlichen Erwartungen an Sportgroßveranstaltungen in der Realität erfüllt werden können.
Sportgroßveranstaltungen, Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Olympische Sommerspiele 2012, Kosten-Nutzen-Analyse, Sportökonomie, Infrastrukturinvestitionen, Tourismus, Bruttoinlandsprodukt, Intangible Effekte, Nachhaltigkeit, Wirtschaftswachstum, Beschäftigungseffekte, Destinationsmanagement.
Die Arbeit untersucht die ökonomischen Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen unter Anwendung von Kosten-Nutzen-Analysen am konkreten Beispiel der FIFA WM 2006 und Olympia 2012.
Die Untersuchung deckt die Bereiche Infrastrukturinvestitionen, Tourismusströme, gesamtwirtschaftliche Beiträge zum BIP sowie die schwierige Messbarkeit von sogenannten "intangiblen" Effekten ab.
Ziel ist es zu überprüfen, ob die weitgehend positiven Erwartungen an die wirtschaftliche Rentabilität dieser Großevents in der Praxis tatsächlich haltbar sind.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, den Vergleich makroökonomischer Daten sowie Ansätze der Input-Output-Analyse zur Quantifizierung von Infrastruktur- und Tourismuseffekten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der unmittelbaren Investitionskosten für Stadien und Infrastruktur, gefolgt von der Wirkung auf Tourismus, Gastronomie und Arbeitsmarkt für beide Events.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Sportgroßveranstaltungen, Kosten-Nutzen-Analyse, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Effekte und Imagegewinne aus.
Sie sind schwer quantifizierbar, spielen jedoch eine dominante Rolle für politische Entscheidungsträger, da sie zur Rechtfertigung der öffentlichen Ausgaben und zur Stärkung des nationalen Images herangezogen werden.
Die Arbeit zeigt, dass beide Veranstaltungen hohe öffentliche Investitionen erforderten, wobei die Olympischen Spiele 2012 eine stärkere Auslegung auf langfristige städtebauliche "Legacy"-Projekte (East-London) aufweisen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

