Masterarbeit, 2020
93 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes
1.2 Forschungsmethodologie
1.2.1 Theoretische Grundlage
1.2.1.1 Definition der Werbung
1.2.1.2 Werbeziele
1.2.1.3 Merkmale der Werbesprache
1.2.1.4 Zielgruppe
1.2.2 Datensammlung und Erstellung des Korpus
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Die Erweiterung der Nominalphrase
2.1 Definition Nominalphrase
2.1.1 Definition
2.1.2 Charakteristik der NP
2.2 Wortwahl
2.2.1 Determinierer
2.2.1.1 Definitartikel
2.2.1.2 Indefinitartikel
2.2.1.3 Possessivdeterminierer
2.2.1.4 Demonstrativdeterminierer
2.2.1.5 Negative Determinierer
2.2.2 Nomen
2.2.3 Pronomina
2.2.3.1 Syntaktische Interpretation
2.2.3.2 Semantische Interpretation
2.2.4 Adjektiv
2.2.4.1 Positionsmerkmal
2.2.4.2 Semantische Interpretation
2.3 Erweiterung der NP
2.3.1 Das linke Feld
2.3.1.1 Determinierer und Quantor
2.3.1.2 Attribut
2.3.2 Das rechte Feld
2.3.2.1 Finite Sätze und infinite Sätze
2.3.2.2 Zugehörigkeitsverhältnis
2.3.2.3 Präpositionalphrase
3. Die NP im Werbetext
3.1 Funktion, Reihenfolge und Verrückung
3.1.1 Funktion
3.1.2 Abfolge der NPn
3.1.3 Verrückung
3.2 NP im Werbetext
3.2.1 Titel
3.2.2 Dialog
3.2.3 Monolog und schriftlicher Text
3.3.4 Beschreibung
3.3 Analyse der Beispielswerbetexte
3.3.1 Thema 1: Weihnachtsfeier in Coronazeiten
3.3.2 Thema 2: Nachhaltigkeit
4. Fazit
5. Literatur
Diese Masterarbeit untersucht durch eine empirische linguistische Analyse die Strukturen und Eigenschaften der Nominalphrase (NP) in zeitgenössischen deutschen und italienischen Werbespots, die auf der Plattform YouTube veröffentlicht wurden. Ziel ist es, die spezifischen sprachlichen Gestaltungsmittel in der internationalen Werbekommunikation zu identifizieren und die Rolle der NP für die Werbewirkung im Vergleich beider Sprachen fachgerecht zu beschreiben.
2.1.2 Charakteristik der NP
Die Nominalphrase steht nicht nur allein, sondern sie ist in der Lage, als eine kleinere Einheit in anderen Phrasen vorzukommen. Eine PP besteht beispielsweise aus einer Präposition und einer NP (Baywa: für erneuerbare Energien; Nutella: con la nuova radiosveglia nutella), eine VP kann ebenfalls aus einem Verb und einer NP zusammengesetzt werden (Nike: Kennst du diese Momente?; UniCredit: realizzare i tuoi desideri).
Des Weiteren kann eine Nominalphrase durch Adjektive, präpositionale und andere Attribute erweitert werden. Als Minimalbestand besteht eine NP obligatorisch aus einem Nomen und einem Determinierer als dessen Satellite, d.h. Modifikator, wobei nicht nur bestimmter Artikel, unbestimmter Artikel, Demonstrativ-, Possessiv-, Relativ-, Interrogativ-, Exklamativ- sowie Indefinitdeterminierer etc. in dieser Position besetzt werden – auch ein Nullartikel ist möglich. Die NP ist ebenfalls in der Lage, besonders reich strukturiert zu sein (vgl. Engel, 1996: 603).
Die Erweiterung einer NP kann durch linguistische Elemente erfolgen. Alle Satelliten kommen als Determinans / Modifikator nach bestimmten Regeln um den nominalen Kopf herum vor, sie erscheinen in der Oberflächenstruktur angeordnet. Nach der Stellung der Satelliten lassen sich zwei Typen unterscheiden: Die Elemente links des Kopfes (Vorfeld) und die rechts des Kopfes (Nachfeld) (vgl. Engel, 1996: 605f, Vanelli 1988: 94).
Sowohl im Deutschen als auch im Italienischen sind die meisten Elemente innerhalb der Nominalphrase flektierbar, sie stimmen mit dem Numerus und Genus des Substantives überein, wobei sie in der deutschen Sprache noch mit dem Kopf beim Kasus Kongruenz aufweisen. Der Spot von Nike in deutscher Sprache (Wenn du die Beste auf dem Platz ist) müssen der Definitartikel (dem) und das Nomen (Platz) in Kasus (Dativ), Numerus (Singular) und Genus (Maskulin) übereinstimmen. Im gleichen Spot in italienischer Sprache (chi si sente la regina dello sport) hingegen müssen der Bestimmartikel (lo) und das Nomen (sport) lediglich in Numerus (Singular) und Genus (Maskulin) übereinstimmen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel grenzt den Untersuchungsgegenstand ab, definiert die zentralen werbetheoretischen Grundlagen und erläutert die verwendete Forschungsmethodik sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Die Erweiterung der Nominalphrase: Hier werden theoretische Definitionen der Nominalphrase sowie die Regeln ihrer grammatikalischen Erweiterung durch Determinierer, Nomen, Pronomina und Adjektive detailliert erläutert und verglichen.
3. Die NP im Werbetext: Dieser Teil widmet sich der konkreten Anordnung und Funktion der NP in unterschiedlichen Werbetext-Bestandteilen wie Titeln, Dialogen und Beschreibungen, ergänzt durch eine Analyse spezieller Werbethemen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse der linguistischen Untersuchung zusammen und zieht einen bilanzierenden Vergleich zur Verwendung der Nominalphrase im Deutschen und Italienischen.
5. Literatur: In diesem Abschnitt sind die für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Werke und Internetquellen aufgelistet.
Nominalphrase, Werbesprache, Sprachvergleich, Deutsch, Italienisch, Werbekommunikation, Markenführung, YouTube-Werbung, Linguistik, Syntax, Semantik, Attribut, Determinierer, Onlinekommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit einer linguistischen Analyse der Nominalphrase (NP) in der Werbesprache, wobei ein kontrastiver Vergleich zwischen deutschen und italienischen Werbespots im Fokus steht.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Werbung, den syntaktischen und semantischen Eigenschaften der Nominalphrase sowie deren spezifischer Ausprägung in YouTube-Werbeformaten.
Das primäre Ziel besteht darin, die Besonderheiten der Nominalphrase in der deutschen und italienischen Werbesprache zu analysieren und zu beschreiben, wie diese Elemente zur Erreichung von Werbezielen beitragen.
Die Arbeit nutzt eine empirische Beobachtungsmethode, bei der linguistische Materialien aus einem selbst erstellten Korpus deutscher und italienischer Werbespots systematisch analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Nominalphrase, ihre Wortwahl und Erweiterungsmöglichkeiten sowie deren konkrete Anordnung und funktionale Verwendung innerhalb der Werbetexte.
Zu den zentralen Begriffen zählen Nominalphrase, Werbesprache, Sprachvergleich (Deutsch-Italienisch), Markenführung und die Funktionalität grammatikalischer Elemente in der Onlinekommunikation.
Es bestehen Unterschiede insbesondere in der Positionierung von Produktnamen sowie in der Verwendung von Artikeln; während das Deutsche häufiger den vorangestellten Kopf betont, neigt das Italienische stärker zu nachgestellten Attributen.
Markennamen fungieren oft als Nomen invarians und können sowohl als nominaler Kopf als auch als Modifikator auftreten; ihre Platzierung variiert dabei zwischen den Sprachen, um die Markenidentität gezielt zu unterstreichen.
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