Bachelorarbeit, 2023
164 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema und problembezogenes Umfeld
1.2 Relevanz des Themas und Stand der Forschung
1.3 Ziel und Forschungsfrage der Arbeit
2 Definitionen
2.1 Lebensmitteleinzelhandel
2.2 Online-Lebensmittelhandel
3 Situationsanalyse des stationären Lebensmittelhandels
3.1 Aktuelle Situation des stationären Lebensmittelhandels
3.2 Wichtigste Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel
4 Der Online-Lebensmittelhandel
4.1 Betrachtung und Entwicklung des Online-Lebensmittelhandel
4.2 Geschäftsmodelle im Online-Lebensmittelhandel
4.3 Wichtigste Unternehmen im Online-Lebensmittelhandel
4.4 Kaufverhalten der Shopper beim Online-Lebensmittelkauf
4.5 Die Herausforderungen des Online-Lebensmittelhandels
5 Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung
5.1 Phase der Vorüberlegung
5.2 Phase der Abwägung
5.3 Phase der Vorbereitung
5.4 Phase der Handlung
5.5 Phase der Aufrechterhaltung
6 Methodik
6.1 Beschreibung der Forschungsmethode
6.2 Beschreibung der Stichprobe und der Auswahlkriterien
6.3 Konstruktion des Interviewleitfadens und Durchführung
6.4 Datenauswertung
7 Ergebnisse
7.1 Darstellung und Analyse der erhobenen Daten
7.2 Ergebnisse im Vergleich zu Theorie und aktueller Forschung
7.3 Interpretation der Ergebnisse
7.4 Kritische Reflexion der Methodik
8 Fazit
8.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse
8.2 Empfehlung für weiterführende Forschung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Motive zu analysieren, die Verbraucher dazu bewegen, den stationären Lebensmitteleinkauf dem Online-Handel vorzuziehen. Hierbei wird untersucht, welche Barrieren und persönlichen Präferenzen trotz der zunehmenden Digitalisierung des Einzelhandels die Bindung an den stationären Handel in Deutschland aufrechterhalten.
4.1 Betrachtung und Entwicklung des Online-Lebensmittelhandel
Trotz der jüngsten verstärkten Aufmerksamkeit weist der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland bereits eine lange Geschichte auf. In Deutschland war der Online-Verkauf von Lebensmitteln in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren von geringem Erfolg gekennzeichnet. Verschiedene Online-Supermärkte und herkömmliche Lebensmittelhändler wagten damals den Schritt in den Online-Vertrieb. Allerdings scheiterten diese Bemühungen aufgrund hoher Kosten für Lagerhaltung, Kommissionierung und Logistik, Problemen bei der Lieferung von frischen Waren sowie Schwierigkeiten bei der Übermittlung von Qualitätsmerkmalen. Ab dem Jahr 2007 wurde das Online-Shopping von Lebensmitteln erneut aufgegriffen und erfuhr eine Wiederbelebung. Nischenangebote mit einem erweiterten Sortiment und der Option zur Individualisierung von Produkten erlangten im Vergleich zum stationären Handel differenzierende Vorteile.
Amazon spielte eine maßgebliche Rolle bei der Etablierung einer vernetzten Plattform für verschiedene Anbieter, indem es eine hoch frequentierten Online-Marktplatz bereitstellte, die auch im Lebensmittelbereich Anwendung fand. Dieser Ansatz wird als "Marketplace-Strategie" bezeichnet. Seitdem hat die Bereitschaft der Verbraucher, Einkäufe online zu tätigen, signifikant zugenommen. Der Trend, der sich bei den Kunden zeigte, spiegelte sich auch bei den Anbietern wider. Im Mai 2017 begann Amazon, Kunden mit frischen Lebensmitteln zu beliefern. Infolgedessen sind auch andere Händler diesem Trend gefolgt und erzielten unterschiedlichen Erfolg beim Eintritt in den Online-Markt. Insgesamt verschickten im Jahr 2017 313 Online-Händler für Lebensmittel ihre Produkte überregional, was einer Steigerung von mehr als 80 % im Vergleich zum Vorjahr entsprach.
1 Einleitung: Beschreibt die Entwicklung des E-Commerce im Lebensmittelbereich und definiert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit unter Berücksichtigung des problembezogenen Umfelds.
2 Definitionen: Erläutert die grundlegenden Konzepte des Lebensmitteleinzelhandels und des Online-Lebensmittelhandels zur präzisen fachlichen Abgrenzung.
3 Situationsanalyse des stationären Lebensmittelhandels: Analysiert die aktuelle Lage sowie die Marktmacht führender Unternehmen im stationären Handel in Deutschland.
4 Der Online-Lebensmittelhandel: Untersucht die Marktentwicklung, diverse Geschäftsmodelle, das Kaufverhalten und die spezifischen Herausforderungen im E-Food-Sektor.
5 Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung: Führt das Phasenmodell zur Erklärung von Verhaltensänderungen ein und überträgt es auf den Kontext des Lebensmitteleinkaufs.
6 Methodik: Darlegung des qualitativen Forschungsansatzes, der Stichprobenauswahl und der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse.
7 Ergebnisse: Präsentation und Interpretation der Befragungsergebnisse im Vergleich zur bestehenden Theorie und Forschungslage.
8 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Ableitung weiterführender Empfehlungen für künftige Forschung.
Lebensmitteleinzelhandel, Online-Lebensmittelhandel, E-Food, stationärer Handel, Konsumentenverhalten, Qualitatives Interview, Transtheoretisches Modell, Online-Einkauf, Kundenpräferenz, Logistik, Digitalisierung, Lebensmittellieferdienst, Konsolidierung, Preissensibilität, Frischetheke.
Die Arbeit untersucht die Gründe, warum Verbraucher in Deutschland beim Einkauf von Lebensmitteln weiterhin den stationären Handel bevorzugen und welche Barrieren einer flächendeckenden Nutzung des Online-Lebensmittelhandels entgegenstehen.
Die zentralen Felder umfassen die Situationsanalyse des stationären Handels, die Geschäftsmodelle des Online-Lebensmittelhandels, das Konsumentenverhalten im E-Food-Sektor sowie die Anwendung psychologischer Modelle zur Verhaltensänderung.
Die Forschungsfrage lautet: „Was sind mögliche Motive für die Präferenz des stationären Handels gegenüber dem Online-Lebensmittelhandel?“
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt. Konkret wurden leitfadengestützte Interviews mit Konsumenten durchgeführt, die den stationären Lebensmittelhandel bevorzugen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse des Marktumfelds von stationärem und Online-Handel sowie eine empirische Untersuchung, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie E-Food, Konsumentenverhalten, stationärer Lebensmitteleinzelhandel, Transtheoretisches Modell und Online-Lebensmittelhandel charakterisieren.
Die Stichprobe fokussiert sich bewusst auf Millennials, da diese Generation als besonders online-affin gilt. Ihre Ablehnung oder Zurückhaltung gegenüber dem Online-Lebensmittelhandel liefert besonders aufschlussreiche Erkenntnisse für diese Arbeit.
Die befragten Probanden äußern vor allem Bedenken hinsichtlich der Kontrolle über die Produktfrische, mangelnder sensorischer Erlebnisse, Lieferkosten und der Abhängigkeit von Logistikdienstleistern, während der stationäre Handel als gewohnte Routine positiv wahrgenommen wird.
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