Fachbuch, 2009
59 Seiten
1 Bedeutung des Internets für die Dienstleistung
1.1 Charakteristika der Dienstleistung und Definition
1.2 Problemfelder der Dienstleistung
1.3 Überwindung der Problemfelder durch das Internet: SaaS und Web 2.0
2 Der klassische (nicht-elektronische) Markt für Personaldienstleistungen
2.1 Marktursprung
2.2 Aktuelle Situation
2.3 Outsourcing von Personalfunktionen
3 Aktuelles Angebot an Personaldienstleistungen im Internet
3.1 Personalplanung
3.1.1 Online-Personaldienstleistungen für die Personalplanung
3.2 Personalbeschaffung
3.2.1 Online-Dienstleistungen für die Personalbeschaffung
3.2.1.1 Allgemeine Online-Stellenmärkte
3.2.1.2 Online-Stellenmärkte für Fach- und Führungskräfte
3.2.1.3 Branchenspezifische Online-Stellenmärkte
3.2.1.4 Regionale Online-Stellenmärkte
3.2.1.5 Soziale Netzwerke
3.2.2 Outplacement-Klientendatenbanken
3.2.3 Webbasierte Kandidatenbewertung
3.2.4 E-Recruitment
3.2.5 Personalvermittlung im Internet
3.2.6 Zusammenfassung
3.3 Personaleinsatz
3.3.1 Online-Dienstleistungen für den Personaleinsatz
3.3.1.1 Webbasierte Arbeitszeiterfassung
3.3.1.2 Webbasierte Urlaubsverwaltung
3.3.1.3 Webbasierte Arbeitsplanerstellung
3.3.2 Zusammenfassung
3.4 Personalführung und -entlohnung
3.4.1 Online-Personaldienstleistungen für die Personalführung und -entlohnung
3.4.1.1 Webbasierte Zielvereinbarungssysteme
3.4.1.2 Webbasierte Vergütungsplattformen
3.4.2 Zusammenfassung
3.5 Personalentwicklung
3.5.1 Online-Personaldienstleistungen für die Personalentwicklung
3.5.1.1 Autorensysteme
3.5.1.2 Angebot externer E-Learning Kurse
3.5.1.3 Elektronischer Marktplatz für E-Learning Kurse
3.5.1.4 Virtuelle Trainingsräume (Durchführung von E-Learning Kursen)
3.5.1.5 Lernmanagementsysteme (LMS)
3.5.1.6 Content Management Systeme (CMS)
3.5.1.7 Zusammenfassung
3.6 Personalfreisetzung
3.6.1 Online-Personaldienstleistungen für die Personalfreisetzung
3.6.1.1 Die Online-Vertragserstellung
3.6.1.2 Webbasierte Rechtsberatung
4 Nachfrage nach Online-Personaldienstleistungen
4.1 Methodik der Umfrage
4.2 Umfrageergebnisse
4.2.1 Anmerkungen der Personalverantwortlichen
4.2.2 Handlungsempfehlungen
5 Zusammenfassung und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen aktuellen Überblick über die verfügbaren webbasierten Personaldienstleistungen zu geben und die Zukunftspotenziale für diesen Markt aufzuzeigen.
1.1 Charakteristika der Dienstleistung und Definition
Dienstleistungen können durch zwei grundlegende Wesenszüge charakterisiert werden. So ist eine Dienstleistung einerseits stets immateriell und andererseits ist grundsätzlich das Einbinden eines externen Faktors notwendig (Haller, 2005).
Die Immaterialität der Dienstleistung bedeutet gleichzeitig ihre Intangibilität. Man kann eine Dienstleistung nicht wie ein aus materiellen Ressourcen geschaffenes Produkt mit den Sinnesorganen wahrnehmen. Als immaterieller Gegenstand ist eine Dienstleistung weder lagerfähig noch transportabel.
Die Notwendigkeit einen externen Faktor bei der Leistungserstellung einzubinden meint, dass eine Dienstleistung immer erst im Falle einer konkreten Nachfrage erbracht werden kann. Der Kunde muss mit dem Dienstleister in Kontakt treten. Vor der Kontaktaufnahme kann der Dienstleister nicht mit der Leistungserstellung beginnen.
Kommt es nach der Kontaktaufnahme zur Leistungserstellung, so muss diese sofort vom Kunden konsumiert werden. Die Produktion der Dienstleistung und deren Leistungsübertragung sind also synchron. Der Grund hierfür ist, dass die Dienstleistung aufgrund ihrer Immaterialität nicht lagerfähig ist. Die Tatsache, dass eine Dienstleistung im Moment ihrer Erstellung konsumiert wird, bezeichnet man als „uno-actu-Prinzip“ (Meyer, A., Mattmüller, R., 1987).
1 Bedeutung des Internets für die Dienstleistung: Dieses Kapitel definiert Dienstleistungen und beleuchtet die Möglichkeiten des Internets, typische Probleme wie Standortgebundenheit und fehlende Lagerfähigkeit durch SaaS und Web 2.0 zu überwinden.
2 Der klassische (nicht-elektronische) Markt für Personaldienstleistungen: Hier wird der traditionelle Markt für Personaldienstleistungen inklusive Outsourcing-Tendenzen beschrieben, um eine Basis für den Vergleich zum Online-Markt zu schaffen.
3 Aktuelles Angebot an Personaldienstleistungen im Internet: Dieses umfangreiche Kapitel stellt konkrete webbasierte Softwarelösungen für die Bereiche Personalplanung, Personalbeschaffung, Personaleinsatz, Personalführung, Personalentwicklung und Personalfreisetzung vor.
4 Nachfrage nach Online-Personaldienstleistungen: Basierend auf einer empirischen Umfrage analysiert dieses Kapitel die aktuelle Nutzung und zukünftige Trends der Nachfrage nach Online-Personaldienstleistungen durch Personalverantwortliche.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf technologische Entwicklungen wie das semantische Web (Web 3.0) und Cloud-Computing.
Online-Personaldienstleistungen, Personalmanagement, Web 2.0, Web 3.0, SaaS, Personalbeschaffung, Personalplanung, E-Recruitment, Cloud-Computing, E-Learning, Personalführung, Wissensmanagement, Arbeitnehmerüberlassung, Matching, Personaleinsatz.
Die Arbeit analysiert, wie das Internet und webbasierte Anwendungen die klassischen Prozesse des Personalmanagements verändern und welche Online-Dienstleistungen Unternehmen heute nutzen können.
Die Arbeit deckt die gesamte Funktionskette des Personalmanagements ab, von der Personalplanung und -beschaffung bis hin zu Personaleinsatz, Führung, Entwicklung und Freisetzung.
Das Ziel ist es, einen aktuellen Überblick über die verfügbaren webbasierten Personaldienstleistungen zu geben und das zukünftige Marktpotenzial für digitale HR-Lösungen aufzuzeigen.
Neben einer theoretischen Analyse des Marktes und der Dienstleistungscharakteristika wurde eine empirisch-quantitative Umfrage unter 501 Personalverantwortlichen in Deutschland durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung zahlreicher konkreter Softwareanbieter und -lösungen für die verschiedenen Personalfunktionen sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie SaaS, Online-Personalbeschaffung, Web 2.0, E-Learning und den digitalen Wandel im HR-Bereich geprägt.
Web 2.0 ermöglicht eine aktive Einbindung des Nutzers (Prosument) und fördert durch soziale Netzwerke und Communities den Dialog, was besonders in der Personalbeschaffung und Personalentwicklung genutzt wird.
Die Umfrage zeigt eine klare Verschiebung der Nachfrage vom klassischen hin zum elektronischen Markt, wobei besonders die Personalbeschaffung und -entwicklung künftig noch stärker online abgewickelt werden.
Cloud-Computing wird als wichtige technologische Neuerung gesehen, die flexiblere und kostengünstigere SaaS-Lösungen ermöglicht, auch wenn noch Sicherheitsbedenken bestehen.
Es wird empfohlen, semantische Technologien und Ontologien zu nutzen, um die Suchqualität bei Online-Stellenbörsen durch ein besseres "Matching" zwischen Kandidatenprofilen und Stellenbeschreibungen zu erhöhen.
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