Diplomarbeit, 2009
100 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Ziele der Diplomarbeit
1.2 Wissenschaftliche Fragestellungen
1.3 Abgrenzung der Diplomarbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Bildungsmarkt in Österreich
3 Was sind Wikis?
3.1 Wikis
4 Lerntheorien und Lernen mit Wikis
4.1 Behaviorismus
4.2 Kognitivismus
4.3 Konstruktivismus
4.4 Konnektivismus
4.5 Zusammenfassung
5 Wissen und Wissensaustausch
5.1 Definition des Wissensbegriffes
5.2 Unterschiedliche Wissenstypen
6 Wissensmanagement und Wikis
6.1 Wikimanagement
6.2 Zusammenfassung
7 Wikis und die Wissensspirale
7.1 Die Wissensspirale
7.1.1 Sozialisation
7.1.2 Externalisierung
7.1.3 Kombination
7.1.4 Internalisierung
7.2 Zusammenfassung
8 Kommunikation und Kooperation mit Wikis
8.1 Besonderheiten der virtuellen Kommunikation
8.2 Kommunikation und Kooperation mit Wikis
8.3 Einsatzszenarien
8.3.1 Erstellung von Referaten und Hausarbeiten
8.3.2 Projektkoordination und -dokumentation
8.3.3 Informelle Kommunikation
8.3.4 Zusammenfassung
9 Einsatzbedingungen und Kompetenzen
9.1 Kompetenzen
9.2 eLehrkompetenz
9.2.1 Sachkompetenz in der eLehre
9.2.2 Sozialkompetenz in der eLehre
9.2.3 Selbstkompetenz in der eLehre
9.3 Zusammenfassung
10 Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Forschung
10.1 Qualitative Forschung
10.2 Vorbereitung der Forschung
10.3 Das Leitfadeninterview
10.3.1 Grundlagen
10.3.2 Der Interviewleitfaden
10.3.3 Die Stichprobe
10.4 Die Durchführung des Interviews
10.5 Die Auswertung des Interviews
10.5.1 Paraphrasierung
10.5.2 Thematisches Ordnen
10.5.3 Thematischer Vergleich
10.5.4 Konzeptualisierung
10.6 Gütekriterien
10.7 Zusammenfassung
11 Präsentation der Forschungsergebnisse
11.1 Generelle Ergebnisse und Hypothesen
11.1.1 Hypothese 1
11.1.2 Hypothese 2
11.1.3 Hypothese 3
11.1.4 Hypothese 4
11.1.5 Hypothese 5
11.1.6 Hypothese 6
11.1.7 Hypothese 7
11.1.8 Hypothese 8
11.2 Modell für Schulungsunternehmen und Lehrende
11.2.1 Externalisierung auf der Seite des Bildungsunternehmens
11.2.2 Kombination auf der Seite des Bildungsunternehmens
11.2.3 Internalisierung auf der Seite des Bildungsunternehmens
11.2.4 Sozialisation auf der Seite des Bildungsunternehmens
11.3 Modell für Lernende
11.3.1 Internalisierung auf der Seite der Lernenden
11.3.2 Sozialisation auf der Seite der Lernenden
11.3.3 Externalisierung auf der Seite der Lernenden
11.3.4 Kombination auf der Seite der Lernenden
11.4 Zusammenfassung
12 Zusammenfassung und Ausblick
13 Literaturverzeichnis
Die Diplomarbeit untersucht den Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung mit einem spezifischen Fokus auf die Theorie der Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi. Das Ziel ist es, Einsatzszenarien für Wikis zu identifizieren, die den Wissensaustausch und die Wissensgenerierung in Bildungssettings optimieren, sowie notwendige Kompetenzen für Lehrende und Unternehmen bei der Implementierung dieser kollaborativen Werkzeuge zu definieren.
3.1 Wikis
Generell ist ein Wiki eine webbasierte Software, mit deren Hilfe alle Betrachter der Website den Inhalt online, direkt im Browser, ohne Programmierkenntnisse und zusätzlicher Software verändern können. Laut Raabe wurde das erste Wiki im Jahre 1994 vom Software-Entwickler Ward Cunningham entwickelt. Ward Cunningham suchte nach einer Möglichkeit Entwurfsmuster schnell und einfach über das Internet zu veröffentlichen. Er bezeichnete die Wiki-Entwicklung als „the simplest online database that could possibly work.“
Wikis sind generell stark verlinkt. Diese Links verweisen auf andere Websites, Weblogs und Wikis. Ebenfalls sind Wikis meist auch in sich stark verlinkt. So wird das bereits vorhandene und das neu entstehende Wissen strukturiert. Als „Vater“ von Wikis wird, wie bereits erwähnt, Ward Cunningham genannt. Auf ihn geht auch der Name „Wiki“ zurück. Das Wort WikiWiki stammt aus der hawaianischen Sprache und bedeutet übersetzt schnell. Cunningham beschreibt ein Wiki wie folgt:
„A wiki is a freely expandable collection of interlinked Web „pages“, a hypertext system for storing and modifying informaion-database, where each page is easily editable by any user with a forms-capable web-browser client.“
1 Einleitung: Die Einleitung umreißt den positiven Trend der Bildungsbranche in Österreich und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einsatz von Wikis zur Wissensvermittlung.
2 Bildungsmarkt in Österreich: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Entwicklungen des österreichischen Bildungsmarktes und den Bedarf an effizienten, technologiegestützten Lernlösungen.
3 Was sind Wikis?: Hier werden die technischen und sozio-technischen Grundlagen von Wikis als Social Software für gemeinschaftliche Wissensarbeit erläutert.
4 Lerntheorien und Lernen mit Wikis: Das Kapitel vergleicht klassische und moderne Lerntheorien hinsichtlich ihrer Eignung für den Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung.
5 Wissen und Wissensaustausch: Es werden fundamentale Begriffe wie Daten, Information und Wissen sowie die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen analysiert.
6 Wissensmanagement und Wikis: Dieses Kapitel stellt Wikimanagement als Ansatz vor, um Probleme klassischer Wissensmanagement-Systeme durch Wikis zu adressieren.
7 Wikis und die Wissensspirale: Die Arbeit führt das theoretische Modell der Wissensspirale von Nonaka und Takeuchi ein und verknüpft dessen vier Phasen direkt mit dem Einsatz von Wikis.
8 Kommunikation und Kooperation mit Wikis: Hier werden die spezifischen Herausforderungen und Potenziale virtueller Kommunikation für Lehr-Lern-Szenarien diskutiert.
9 Einsatzbedingungen und Kompetenzen: Das Kapitel analysiert die notwendigen Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen für Lehrende und Unternehmen bei der Einführung von eLearning-Tools.
10 Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Forschung: Dieser methodische Teil erläutert die Durchführung von qualitativen Experteninterviews und die systematische Auswertung der gewonnenen Daten.
11 Präsentation der Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die entwickelten Hypothesen und Modelle für den Wikieinsatz, getrennt nach den Bedürfnissen von Bildungsunternehmen und Lernenden.
12 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse der Diplomarbeit zusammen und gibt Impulse für zukünftige Forschungsansätze.
Wiki, Wissensmanagement, Erwachsenenbildung, Wissensspirale, eLearning, soziale Software, Wissensumwandlung, implizites Wissen, explizites Wissen, kollaboratives Lernen, Kompetenzentwicklung, Wissensnetzwerk, qualitative Forschung, Experteninterview, Web 2.0
Die Arbeit untersucht, wie Wikis als kollaborative Werkzeuge in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden können, um den Wissensaustausch zwischen Lehrenden und Lernenden zu fördern.
Die Arbeit verknüpft Wissensmanagement-Theorien wie die Wissensspirale mit didaktischen Lerntheorien, um den praktischen Nutzen von Wikis in realen Schulungsszenarien zu bewerten.
Das primäre Ziel ist es, durch eine qualitative Forschung Modelle zu entwickeln, die aufzeigen, in welchen Phasen der Wissensumwandlung Wikis sinnvoll integriert werden können.
Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Forschungsmethode, bei der Experteninterviews mit Trainern und Bildungsberatern geführt und anschließend mittels interpretativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung durch Lerntheorien und Wissensmanagementmodelle, der Vorstellung von Einsatzszenarien für Wikis sowie der Analyse der benötigten Kompetenzen für Trainer.
Die zentralen Begriffe sind Wiki, Wissensspirale, eLearning, kollaboratives Lernen und Wissensmanagement in der Erwachsenenbildung.
Sie bietet ein strukturiertes Modell zur Wissensumwandlung (Sozialisation, Externalisierung, Kombination, Internalisierung), das die Grundlage für die Einordnung der verschiedenen Wikifunktionen in den Lernprozess bildet.
Sie dienen dazu, die theoretischen Annahmen aus der Literatur zu validieren und in spezifische Hypothesen für den praktischen Einsatz von Wikis in Unternehmen zu überführen.
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