Masterarbeit, 2008
115 Seiten, Note: 2,15
1 Aktualität des Themas
2 Problemstellung und Zielsetzung
3 Aufbau und Vorgehensweise
1. GRUNDLAGEN DER RÜCKVERLAGERUNG
1.1. Klärung der Begriffe
1.2. Phasen und Formen der Rückverlagerungen
1.3. Ausgewählte theoretische Ansätze zur Erklärung von Rückverlagerungen
1.4. Stand der Forschung und Presseberichterstattung
2. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN VON RÜCKVERLAGERUNGEN
2.1. Statistiken zu deutschen Unternehmen
2.1.1. STATISTISCHE QUELLEN
2.1.2. ENTWICKLUNGEN VON VERLAGERUNGEN UND RÜCKVERLAGERUNGEN IM ZEITVERLAUF
2.1.3. CHARAKTERISTIKA DER GETROFFENEN UNTERNEHMEN
2.1.4. RÜCKVERLAGERUNGEN NACH BRANCHEN UND KOMPLEXITÄT DER HERGESTELLTEN PRODUKTE
2.1.5. VERTEILUNG VON RÜCKVERLAGERUNGEN NACH GEOGRAPHISCHEN REGIONEN
2.2. Statistiken zu weiteren Ländern
2.2.1. SCHWEIZER STATISTIKEN
2.2.2. EUROPEAN MANUFACTURING SURVEY 2003/ 2004 (EMS)
2.2.3. STATISTIKEN VON VENTORO INSTITUTE, DIE USA
2.2.3. WEITERE AMERIKANISCHE STATISTIKEN
2.2.4. ANDERE INTERNATIONALE STATISTIKEN
3. EMPIRISCHE EVIDENZ ZU RÜCKVERLAGERUNGEN
3.1. Begründung der ersten Standortentscheidung
3.1.1. HÄUFIG GENANNTE MOTIVE DER ERSTEN PRODUKTIONSVERLAGERUNG
3.1.2. GRAPHISCHE DARSTELLUNG VON MOTIVEN DER ERSTEN PRODUKTIONSVERLAGERUNG
3.2. Begründung der zweiten Standortentscheidung
3.2.1. QUANTITATIVE ANALYSE
3.2.2. QUALITATIVE ANALYSE
3.2.2.1. Problemlagen in der ersten Rückverlagerungsphase: Wenig systematische Standortentscheidungen
3.2.2.2. Problemlagen in der zweiten Rückverlagerungsphase
3.2.2.2.1. Untransparente Kostenentwicklung der Auslandsproduktion
3.2.2.2.2. Organisatorische Komplexität und hoher Managementaufwand
3.2.2.2.3. Personalprobleme und fehlende Kompetenzen
3.2.2.2.4. Zu kurzfristige Planung
3.2.2.2.5. Unterschätzte Konsequenzen räumlicher Entfernung
3.2.2.2.6. Mangelndes Vertrauen
3.2.2.2.7. Einfluss von politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren
3.2.2.2.8. Neuwahrnehmung der heimlichen Standortfaktoren und Strategiewechsel
3.2.2.2.9. Weitere Probleme während der Auslandsproduktion
3.2.2.3. Problemlagen in der dritten Rückverlagerungsphase
3.2.2.3.1. Die zweite Standortentscheidung
3.2.2.3.2. Gefahren während der unmittelbaren Rückverlagerung
4. LESSONS LEARNED
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Beweggründe für die Rückverlagerung von Produktionsprozessen in das Ursprungsland zu identifizieren und die Gefahren zu analysieren, die mit einer vorangegangenen Verlagerungsentscheidung verbunden sind. Dabei soll untersucht werden, ob Rückverlagerungen als systematischer Strategiewechsel oder als Korrektur fehlerhafter Standortentscheidungen anzusehen sind, um Unternehmen praxisnahe Erkenntnisse für zukünftige Standortplanungen zu liefern.
3.2.2.2.1. Untransparente Kostenentwicklung der Auslandsproduktion
Dieses Rückverlagerungsmotiv ist eine Konsequenz vieler anderer Fehlschläge, und auch der nicht genug erwogenen Verlagerungsentscheidung. Es gehört zu den wichtigsten Gründen für die zweite Verlagerungsentscheidung, da durch die unerwartet hohen Produktionskosten der ausländische Standort an Attraktivität verliert. Abbildung 17 gibt einen Überblick über die oft genannten versteckten Kosten der Auslandsproduktion. Wie hoch die Summe dieser Kosten sein kann, wird erst nach dem Umzug der Produktionsstätten sichtbar. Die Zahlen überraschen oftmals die Geschäftsführer.
Die Erläuterung dieser Kosten an konkreten Beispielen macht das Bild über die Gefahr, die eine „Kostenfalle“ in sich verbirgt, besonders deutlich.
1. GRUNDLAGEN DER RÜCKVERLAGERUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Rückverlagerung, ordnet ihn in theoretische Phasen ein und diskutiert bestehende wissenschaftliche Ansätze.
2. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN VON RÜCKVERLAGERUNGEN: Hier werden mittels Statistiken deutscher und internationaler Unternehmen die Tendenzen von Verlagerungen und Rückverlagerungen sowie Zusammenhänge mit Branchen und Regionen analysiert.
3. EMPIRISCHE EVIDENZ ZU RÜCKVERLAGERUNGEN: Dieser Hauptteil widmet sich der qualitativen und quantitativen Untersuchung von Motiven für die ursprüngliche Verlagerung und die nachfolgende Rückverlagerung.
4. LESSONS LEARNED: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und leitet strategische Empfehlungen ab, um die Risiken bei der Planung von Auslandsengagements zu reduzieren.
Rückverlagerung, Produktion, Standortentscheidung, Globalisierung, Outsourcing, Offshoring, Standortfaktoren, Kostenfalle, Wettbewerbsfähigkeit, Internationalisierung, Produktionsprozesse, Managementaufwand, Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Strategiewechsel.
Die Arbeit untersucht das Phänomen, warum Unternehmen, die ihre Produktion ins Ausland verlagert haben, diese Prozesse später wieder in ihr Ursprungsland zurückverlegen.
Die Arbeit behandelt die Motive für Verlagerungen, die damit verbundenen Risiken und versteckten Kosten sowie die Gründe, warum diese ursprünglichen Standortentscheidungen später revidiert werden.
Das primäre Ziel ist es, die Gründe für Rückverlagerungen herauszuarbeiten, die Gefahren bei Verlagerungen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen Fehler bei zukünftigen Standortentscheidungen vermeiden können.
Die Autorin kombiniert die Analyse internationaler statistischer Daten mit einer qualitativen Auswertung von Fallstudien und Presseberichten, ergänzt durch eigene praktische Erfahrungen im Management.
Der Hauptteil analysiert erst die Motive der ersten Verlagerung, gefolgt von einer detaillierten Untersuchung der Gründe für die Rückverlagerung (zweite Standortentscheidung), wobei sowohl quantitative Trends als auch qualitative Problemlagen beleuchtet werden.
Schlüsselbegriffe sind Rückverlagerung, Standortentscheidung, Kostenfalle, Globalisierung, Outsourcing, Produktionsprozesse und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Versteckte Kosten sind oft der entscheidende Faktor. Viele Unternehmen unterschätzen die Kosten für Koordination, Transport, Qualitätskontrolle, Personal und den Ausgleich von Produktivitätsdefiziten im Ausland.
Es beschreibt den Befund, dass trotz niedrigerer Lohnkosten in Entwicklungsländern viele Unternehmen ihre Produktion in Industrieländer mit hohen Personalkosten verlagern, was die These stützt, dass Lohnkostenersparnisse nicht das einzige oder wichtigste Kriterium sein sollten.
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