Bachelorarbeit, 2018
71 Seiten, Note: 1,3
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 STRESS
2.1.1 Biologische Perspektive von Stress
2.1.2 Soziologische Perspektive von Stress
2.1.3 Die psychologische Perspektive von Stress
2.2 EMOTIONEN UND EMOTIONSREGULATION
2.2.1 Was sind Emotionen?
2.2.2 Emotionsregulation
2.3 SALUTOGENESE
2.4 STRESSBEWÄLTIGUNG DURCH ACHTSAMKEIT
2.4.1 Was ist Achtsamkeit?
2.4.2 Entwicklung des MBSR-Programms
2.4.3 Ablauf MBSR-Programm
2.4.4 Die sieben Achtsamkeitsqualitäten
2.4.5 Formale und Nicht-formale Übungspraxis
2.4.6 MBSR und Emotionsregulation
2.4.7 MBSR und Ressourcen / Selbstmanagementfähigkeiten
3 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN
4 GEPLANTE METHODIK
4.1 ERHEBUNGSMETHODE
4.1.1 FEEL-E
4.1.2 FERUS
4.2 AUSWERTUNG
4.2.1 Stichprobenbeschreibung
4.2.2 Studiendesign
4.2.3 Auswertungsmethode
5 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
5.1 MBSR und gesundheitsbezogene Faktoren
5.2 MBSR und Emotionsregulationsstrategien
5.3 MBSR und Ressourcen / Selbstmanagementfähigkeiten
6 DISKUSSION
6.1 MBSR und Emotionsregulation
6.2 MBSR und Ressourcen / Selbstmanagementfähigkeiten
6.3 Methodenkritik
7 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Teilnahme an einem achtwöchigen Mindfulness-Based-Stress-Reduction (MBSR) Kurs signifikante Veränderungen bei den Teilnehmern bewirkt. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Emotionsregulation im Hinblick auf Wut, Angst und Trauer sowie auf der Entwicklung von Ressourcen und Selbstmanagementfähigkeiten neben weiteren gesundheitsbezogenen Faktoren.
2.4.1 Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist ein „offenes, nichturteilendes Gewahrsein von Augenblick zu Augenblick“ (Kabat-Zinn, 2010, S.43). Die ursprünglich aus dem Buddhismus stammende Lehre besagt, sich dem reinen Beobachten des gegenwärtigen Moments zu bedienen. Das, was körperlich und mental im Sein geschieht und alle Empfindungen, so wie sie sind, wahrzunehmen.
Der Zustand, der durch diese Haltung zur Selbstbeobachtung erreicht wird, wird in der Meditationsliteratur vielfältig als „bloße Aufmerksamkeit“ oder „Achtsamkeit“ bezeichnet: Vom Aktionsmodus in den Seinsmodus umzuschalten, dabei innezuhalten, jeden einzelnen Gedanken sich gewahr werden und ihn weiterziehen zu lassen (Kabat-Zinn, 2010).
Die Praxis der Achtsamkeitsmeditation setzt Konzentration voraus, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Anstatt die Aufmerksamkeit auf ein Objekt zu lenken, betont dieser Ansatz die distanzierte, losgelöste Beobachtung eines sich ständig verändernden Objekts von einem Moment zum anderen. Vertraute Probleme können so mit Abstand aus einer Metaperspektive betrachtet werden. Damit einhergehende „sekundäre Gedanken“, wie beispielsweise Gedanken über Schmerzen, können somit als isolierte Ereignisse gesehen werden und eine distanzierte Beobachtung aus Distanz ermöglichen (Desinfikation). Wenn es keinen Widerstand gibt, kann es auch kein Leiden geben, sondern rein faktisch gesehen, nur das Empfinden dieses Schmerzes (Kabat-Zinn, 1982).
Diese Flexibilität kann erreicht werden, indem die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Reiz gerichtet wird, wie beispielsweise auf die Ein- und Ausatmung. Diese Achtsamkeitsübung sorgt für eine parasympathische Aktivität und sorgt für Entspannung (Bujatti & Riederer, 1976). Danach kann das Aufmerksamkeitsfeld in Etappen um weitere Elemente erweitert werden, so dass letztlich alle physischen und mentalen Ereignisse - Körperempfindungen, Gedanken, Erinnerungen, Emotionen, Wahrnehmungen, Intuitionen, Phantasien - genauso einbezogen werden können, wie sie in Echtzeit auftreten. Die Erweiterung des Aufmerksamkeitsfeldes kann schrittweise erlernt werden. Losgelöste Selbstbeobachtung ist keine triviale Aufgabe.
1 EINLEITUNG: Es wird die Relevanz von Stress als Ursache für Zivilisationserkrankungen dargestellt und das MBSR-Programm als Methode zur Bewältigung und Prävention eingeführt.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Stress, Emotionsregulation, Salutogenese und speziell das MBSR-Programm sowie dessen Übungspraxis.
3 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN: Hier werden die Forschungsfragen sowie sieben spezifische Hypothesen zur Untersuchung der Veränderungen durch den MBSR-Kurs formuliert.
4 GEPLANTE METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt die eingesetzten Messinstrumente (FEEL-E, FERUS), die Stichprobenbeschreibung, das Studiendesign und die statistischen Auswertungsmethoden.
5 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Eine detaillierte Präsentation der Studienergebnisse zu gesundheitsbezogenen Faktoren, Emotionsregulationsstrategien sowie Ressourcen und Selbstmanagementfähigkeiten.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und kritisch methodisch reflektiert.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Es wird eine zusammenfassende Schlussfolgerung gezogen und das Potenzial von Achtsamkeit für Gesundheitsvorsorge und individuelle Entwicklung betont.
MBSR, Achtsamkeit, Stressbewältigung, Emotionsregulation, FEEL-E, FERUS, Ressourcen, Selbstmanagementfähigkeiten, Salutogenese, Psychische Gesundheit, Prävention, Achtsamkeitspraxis, Wohlbefinden, Kognitive Umbewertung, Studienanalyse.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des achtwöchigen MBSR-Kurses (Mindfulness-Based Stress Reduction) auf verschiedene psychologische Parameter bei Teilnehmern in Deutschland.
Die zentralen Themen sind Emotionsregulation, der Einsatz von Ressourcen und Selbstmanagementfähigkeiten sowie allgemeine gesundheitsbezogene Faktoren wie Stress und Wohlbefinden.
Ziel ist es zu belegen, ob sich durch das MBSR-Training adaptive Emotionsregulationsstrategien verbessern und Ressourcen sowie Selbstmanagementkompetenzen signifikant steigern lassen.
Es handelt sich um eine quantitative Untersuchung mit einem Prä-Post-Design, wobei die Daten mittels standardisierter Fragebögen (FEEL-E und FERUS) erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund zu Stress und Achtsamkeit, die detaillierte Beschreibung der Methodik sowie die Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.
Kernbegriffe wie MBSR, Emotionsregulation, Achtsamkeit, Ressourcen, Selbstmanagement und Stressbewältigung prägen die wissenschaftliche Arbeit.
Der FEEL-E wurde genutzt, um spezifisch die Regulation der Emotionen Wut, Angst und Trauer zu erfassen, da dieser Bereich im Kontext von MBSR bisher wissenschaftlich weniger untersucht wurde.
Der FERUS ermöglicht eine ressourcenorientierte Sichtweise auf das Selbstmanagement und untersucht sowohl Stärken als auch Defizite innerhalb der verschiedenen Teilbereiche der Teilnehmer.
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