Diplomarbeit, 2023
169 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Abgrenzung
2 Demografie
2.2 Begriffsdefinition „Demografie“ und „demografischer Wandel“
2.3 Aktuelle demografische Kennzahlen der Schweiz
2.4 Demografische Entwicklung in der Schweiz
2.4.1 Bevölkerungsentwicklung
2.4.2 Höhere Lebenserwartung
2.4.3 Niedrigere Geburtenrate
2.4.4 Niedrigere Sterbeziffer pro 100‘000 Einwohner
3 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt
3.2 Die wichtigsten Entwicklungen im Schweizer Arbeitsmarkt
3.2.1 Arbeitslosigkeit und Anzahl offener Stellen
3.2.2 Steigende Teilzeiterwerbstätigkeit
3.2.3 Steigender Anteil älterer Mitarbeitenden
3.2.4 Entwicklung der Erwerbsbevölkerung
4 Mitarbeitende 50+ im Unternehmen
4.2 Leistungsfähigkeit im Alter
4.3 Alter und Lernen
5 Handlungsfelder - Demografiemanagement
5.2 Demografische Analysen
5.3 Mitarbeitendenbindung
5.3.1 Arten des Retention Managements
5.3.2 Instrumente des Retention Managements
5.3.3 Bindung Mitarbeitende 50+
5.4 Rekrutierung
5.4.1 Rekrutierung der Generation Z
5.4.2 Interne Personalgewinnung über Aus- und Weiterbildung
5.4.3 Ausschöpfung der Arbeitsmarktreserven
5.4.4 Erhöhung Frauenerwerbsquote
6 Methode
6.1 Erhebung mittels teilstrukturierter Experteninterviews
6.2 Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse
7 Ergebnisse
7.1 Beschäftigung mit dem Thema „Demografischer Wandel“
7.2 Durchschnittliche Vakanzzeit
7.3 Fluktuationsrate
7.4 Austrittsgründe
7.5 Altersstruktur
7.6 Herausforderungen
7.7 Massnahmen
7.7.1 Massnahmen im Bereich Retention Management für Mitarbeitende 50+
7.7.2 Massnahmen im Bereich der Rekrutierung der Generation Z
7.7.3 Massnahmen im Bereich Generationenmanagement
7.8 Prioritäten im Personalmanagement in den nächsten Jahren
Diskussion
8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
8.2 Interpretation der Ergebnisse
8.3 Limitationen
8.4 Handlungsempfehlung
Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert die demografische Situation und deren Auswirkungen auf Deutschschweizer Grossunternehmen, um Strategien und Massnahmen zur Sicherung des Unternehmenserfolgs angesichts alternder Belegschaften und Fachkräftemangels zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Die demografische Entwicklung der Schweiz zählt zu den grössten Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Der Arbeitsmarkt wird sich mit der Pensionierung der sogenannten Babyboomer markant verändern. In Kombination mit der tiefen Geburtenrate seit Ende des 20. Jahrhunderts kommt es im Arbeitsmarkt zu Lücken, die die Unternehmen in Form eines Fachkräftemangels zu spüren bekommen. Während die Erwerbsbevölkerung (20-64-Jährige) im Jahr 2021 noch 61 Prozent ausmachte, wird davon ausgegangen, dass dieser Anteil bis 2050 auf 53.7 Prozent sinken wird, was Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt.
Bereits heute sind zahlreiche Unternehmen vom Fachkräftemangel, welcher durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt wurde, betroffen. Die Bereiche mit dem höchsten Fachkräftebedarf sind das Gesundheitswesen, Ingenieurwesen, die IT, Produktion und Logistik (Tagesschau, 2022). In Zahlen kam es im Jahr 2022 zu einer Zunahme des Fachkräftebedarfs in der Deutschschweiz von 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit ein Rekordhoch erreicht wurde (Fachkräftemangel Index Schweiz 2022, 2022). In diesem Zusammenhang befindet sich die Anzahl offener Stellen im Jahr 2022 in einem absoluten Höchststand, während die Arbeitslosenquote tief bleibt.
1 Einleitung: Beschreibt die demografische Problematik und die Relevanz der Arbeit für die Personalsituation deutschschweizer Grossunternehmen angesichts von Fachkräftemangel und Generationenzwandel.
2 Demografie: Erläutert die Grundlagen und aktuellen demografischen Kennzahlen sowie die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz.
3 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt: Analysiert, wie der demografische Wandel den Schweizer Arbeitsmarkt durch Arbeitskräftemangel und sich verändernde Beschäftigungsstrukturen prägt.
4 Mitarbeitende 50+ im Unternehmen: Untersucht die Rolle und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte sowie deren Lernverhalten.
5 Handlungsfelder - Demografiemanagement: Zeigt Instrumente und Strategien auf, wie Unternehmen durch Personalanalyse, Mitarbeitendenbindung und gezieltes Recruiting den Herausforderungen begegnen können.
6 Methode: Beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen mittels teilstrukturierter Experteninterviews mit Führungskräften verschiedener Grossunternehmen.
7 Ergebnisse: Fasst die Erkenntnisse aus den durchgeführten Experteninterviews in Bezug auf die Personalsituation und angewandte Massnahmen zusammen.
Diskussion: Reflektiert die Studienergebnisse vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte und leitet Handlungsempfehlungen für die HR-Praxis ab.
Fazit und Ausblick: Führt die zentralen Erkenntnisse der Masterarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Demografischer Wandel, Schweiz, Grossunternehmen, Fachkräftemangel, Babyboomer, Generation Z, Mitarbeitende 50+, Retention Management, Personalmanagement, Demografiemanagement, Arbeitsmarkt, Employer Branding, Altersstruktur, Recruiting, Arbeitgeberattraktivität.
Die Arbeit untersucht, wie Grossunternehmen in der Deutschschweiz mit der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Fachkräftemangel umgehen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der aktuellen demografischen Lage, der Bindung älterer Mitarbeitender (50+) und der Gewinnung der Generation Z.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welchen Herausforderungen sich Unternehmen stellen müssen und welche personalstrategischen Massnahmen zu deren Bewältigung ergriffen werden.
Der Autor führt für die Arbeit eine qualitative Situationsanalyse in Form von teilstrukturierten Experteninterviews bei neun Schweizer Grossunternehmen durch.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische demografische Grundlagen als auch praktische HR-Instrumente wie Retention Management und Recruiting-Strategien beleuchtet.
Wesentliche Schlagworte sind demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Generation Z, Retention Management und Personalstrategie.
Aufgrund sinkender Geburtenraten gewinnen erfahrene Mitarbeitende an Bedeutung; ihre Bindung ist essentiell, um Know-how im Unternehmen zu halten.
Die Generation Z bringt neue Erwartungen an Flexibilität und Arbeitskultur mit, was Unternehmen zwingt, ihre Employer-Branding-Strategien anzupassen.
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