Bachelorarbeit, 2023
80 Seiten, Note: 1,3
1 Problemstellung
1.1 Einleitung und forschungsrelevante Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Abgrenzungen
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Nachhaltigkeitsbericht
2.3 CSRD – Corporate Sustainability Directive
3 Berichtsrahmenwerke für die Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte
3.1 European Sustainability Reporting Standards - ESRS
3.2 Global Reporting Initiative – GRI
3.3 Deutscher Nachhaltigkeitskodex – DNK
3.4 United Nations Global Compact - UNGC
4 Gegenüberstellung der Berichtsstandards
4.1 Tabellarische Gegenüberstellung der Rahmenwerke
4.2 Vergleich der einzelnen Rahmenwerke mit der ESRS
5 Erhebung der Forschungsfrage
5.1 Forschungsfrage 1
5.2 Forschungsfrage 2
5.3 Forschungsfrage 3
6 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert den aktuellen Stand und die zukünftigen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Europa. Im Fokus steht dabei die Untersuchung verschiedener Rahmenwerke und deren Anwendbarkeit für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die durch die CSRD verschärften regulatorischen Bedingungen.
1.1 Einleitung und forschungsrelevante Zielsetzung
„Von der Kür zur Pflicht“ so lautet ein Beitrag der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften aus dem Jahr 2012. Dieser Grundsatz zeigt sich in der Vergangenheit durch die Verpflichtung großer Unternehmen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Erneut trifft er aktuell bei der Anwendung des verpflichtenden Berichtsrahmenwerkes für die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu.
Die Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema, welches mit der laufenden Zeit weltweit an Wichtigkeit gewonnen hat. Die anhäufenden Umweltkatastrophen der Vergangenheit und die damit verbundenen Forderungen der Allgemeinheit führten zur Einführung der Nachhaltigkeitsberichte. Auf dieser Grundlage wurde die Berichterstattung über die Nachhaltigkeit für Unternehmen bedeutsamer und führte zur Verankerung in Geschäftsstrategien und Unternehmenskulturen. Um insbesondere das Informationsbedürfnis der Bevölkerung zu stillen, berichteten immer mehr Unternehmen über ihre Handlungen hinsichtlich nachhaltigkeitsbezogener Themen. Die fehlenden Vorgaben zur Berichterstattung führten zu Nachhaltigkeitsberichten mit unterschiedlichen Ausführungen, Umfängen und Schwerpunkten, da die Reporte in Eigeninitiative des Unternehmens erstellt und veröffentlicht wurden. Dies beeinträchtigte unter anderem die Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit. Folgend ergab sich die Ambition zur Entwicklung von freiwilligen Berichtsrahmenwerken, welche die systematische und realitätsentsprechende Informationswiedergabe von nachhaltigkeitsbezogenen Themen festlegen sollen. Anhand vorgegebener Richtlinien der jeweiligen Rahmenwerke sollten die positiven als auch negativen Auswirkungen nachhaltigkeitsbezogener Themen eines Unternehmens transparent veröffentlicht werden.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein, erläutert die Relevanz der Thematik vor dem Hintergrund wachsender gesetzlicher Anforderungen und definiert das Ziel der Arbeit.
2 Begriffliche Abgrenzungen: Hier werden grundlegende Begriffe wie „Nachhaltigkeit“ sowie die historische und inhaltliche Entwicklung des Nachhaltigkeitsberichtes definiert, um das notwendige Verständnis für den Hauptteil zu schaffen.
3 Berichtsrahmenwerke für die Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte: Dieses Kapitel stellt die vier zentralen Rahmenwerke ESRS, GRI, DNK und UNGC im Detail vor und erläutert deren spezifische Anforderungen, Strukturen und Intentionen.
4 Gegenüberstellung der Berichtsstandards: Hier erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der untersuchten Rahmenwerke hinsichtlich ihrer Eigenschaften sowie ein kritischer Vergleich dieser mit den neuen ESRS-Standards.
5 Erhebung der Forschungsfrage: In diesem Kapitel werden die drei zentralen Forschungsfragen der Arbeit diskutiert und auf Basis der zuvor analysierten Standards beantwortet.
6 Fazit: Das Fazit schließt die Arbeit ab, fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und ordnet die Bedeutung der ESRS für die Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein.
Nachhaltigkeitsberichterstattung, CSRD, ESRS, GRI, DNK, UNGC, ESG, Wesentlichkeit, Berichtsstandards, Transparenz, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsdreieck, Unternehmenskommunikation, Stakeholder, Greenwashing
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status und die zukünftigen regulatorischen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung, wobei ein besonderer Fokus auf dem Übergang von freiwilligen zu verpflichtenden Standards liegt.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Analyse verschiedener internationaler und nationaler Berichtsrahmenwerke sowie die Herausforderungen bei deren praktischer Umsetzung.
Das Hauptziel ist es, die zukünftige Bedeutung der Berichtsstandards zu klären, Umsetzungsstrategien aufzuzeigen und die Herausforderungen zu analysieren, die sich für Unternehmen aus den neuen verbindlichen Vorgaben, insbesondere der ESRS, ergeben.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Untersuchung offizieller Richtlinien und Vorgaben sowie eine vergleichende Analyse der verschiedenen Berichtsrahmenwerke.
Im Hauptteil werden die einzelnen Rahmenwerke ESRS, GRI, DNK und UNGC detailliert vorgestellt, hinsichtlich ihrer Strukturen und Zwecke beschrieben und anschließend tabellarisch miteinander verglichen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie „Nachhaltigkeitsberichterstattung“, „CSRD“, „ESRS“, „Wesentlichkeit“ und „Transparenz“ charakterisiert.
Die CSRD ist der Treiber für die verpflichtende Anwendung einheitlicher europäischer Standards (ESRS) und ersetzt damit weitestgehend die bisher praktizierte große Wahlfreiheit bei der Berichterstattung.
Die Arbeit kritisiert vor allem die extrem hohe Komplexität, den hohen administrativen Aufwand und die zu kurze Zeitspanne, die Unternehmen zur Vorbereitung auf diese tiefgreifenden neuen Anforderungen zur Verfügung steht.
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