Bachelorarbeit, 2008
117 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Web 2.0
2.1 Begriffsabgrenzung Web 2.0
2.2 Grundlagen für den Erfolg des Web 2.0
2.3 Technische Grundlagen
2.4 Merkmale und Charakteristika
2.4.1 User Generated Content
2.4.2 The Long Tail
2.5 Umsetzungsformen des Web 2.0
2.5.1 Weblog
2.5.2 Communities / Social Software
2.6 Audiovisualität im Web 2.0
2.6.1 Web TV
2.6.2 Video-Plattformen
3. Mediennutzungsverhalten
3.1 gestern – heute – morgen
3.2 Die junge Generation als Vorhut gesellschaftlicher Veränderungen
4. Klassisches und Modernes Marketing
4.1 Klassische Offline-Marketing-Methoden
4.2 „Klassische“ Online-Marketing-Methoden
4.3 Moderne Online-Marketing-Methoden
4.3.1 Audiovisualität im Web 2.0 als Marketinginstrument
4.3.2 Virales Marketing
4.3.3 Community Marketing
4.3.4 Suchmaschinen-Marketing
4.3.5 Affiliate-Marketing
4.4 Zusammenfassung
5. Webbasierte unterhaltungsformate
5.1 Abgrenzung und Definition
5.2 Fiktional involvierende Werbung mit gefühlter Authentizität
6. Fallbeispiel: Jabhook
6.1 Die Entstehung und Definition von Jabhook
6.1.1 Jabhook.tv
6.2 Microsites
6.2.1 NOTRB
6.2.2 IRBF
6.2.3 BBN
6.2.4 Kurze Rippe
6.3 Aussichten
6.3.1 Jabhook.community
6.3.2 Jabhook.game / Jabhook.shop
6.4 Werbemöglichkeiten innerhalb Jabhook
6.4.1 Klassische Online-Marketing-Methoden
6.4.2 Moderne Online-Marketing-Methoden
6.4.2.1 Handlungsrelevante Werbefunktion
6.4.2.2 Funktionsrelevante Werbefunktion
6.4.2.3 Ausblick
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Medienkultur durch das "Web 2.0" und die damit verbundenen Anforderungen an moderne Marketingstrategien. Ziel der Arbeit ist es, zu ermitteln, wie Unternehmen in einem Umfeld der Reizüberflutung durch die subtile Einbindung von Werbung in webbasierte Unterhaltungsformate eine effektive Markenbindung erreichen können, wobei die bidirektionale Kommunikation mit dem Nutzer im Zentrum steht.
6. Fallbeispiel: Jabhook
Um die erarbeiteten Web 2.0-Anwendungen und die daraus entstehenden Marketing-Methoden auch in ihrer Anwendung beurteilen zu können, widmet sich diese Arbeit nun einem existierenden Paradebeispiel eines sich in der Entwicklung befindenden, integrierten Werbemodells. Jabhook ist ein Pilotprojekt, das in erster Linie die Etablierung eines neuen Unterhaltungsformates mit einer multidimensionalen Erzählstruktur über die bidirektionalen Möglichkeiten des Web 2.0 zum Ziel hat. Zum anderen bietet dieses Format eine völlig neue Form der Einbindung von Werbung, die den Einsatz der User wie der Werbetreibenden im gleichen Maße fordert.
Die meisten Geschäftsideen im Web 2.0 richten sich auf einen der Bereiche aus Foto, Video, Musik oder Social Network. Es wird sich auf einen Nischenbereich fokussiert, da man aus dem klassischen Marketing bereits gelernt hat, das die Spezialisierung auf wenige Bereiche mehr Erfolg bringt, als die Ausbreitung auf eine breite Angebotspalette. Allerdings wird bei diesen Modellen vergessen, dass es sich bei dem Medium Internet, um ein multimediales Medium handelt das problemlos eine Vielfalt von Bedürfnissen befriedigen kann. Genau in diesem „Spannungsfeld von Konvergenz und Diversifikation, sowie Komplexität und Einfachheit“ setzt Jabhook an und bildet ein Hybridmodell aus alten und neuen Geschäftsmodellen. Es zeichnet sich nicht nur durch wechselnde Kommunikationsmedien, sondern auch durch eine wechselnde Rolle von Sender und Empfänger aus. Es soll nicht nur User Generated Content produziert und in das Format eingegliedert werden, sondern auch von den Werbetreibenden produzierter Inhalt, so genannter „Client Created Context“ (CCC). Dadurch entsteht die Basis für eine geschichtsrelevante und –fördernde Einbindung in das Format Jabhook.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Medienkultur und die daraus resultierenden neuen Anforderungen an das Marketing im Web 2.0.
2. Web 2.0: Dieses Kapitel definiert das Web 2.0 als dynamisches, vernetztes Mitmach-Web und erläutert dessen technische Grundlagen sowie Merkmale wie User Generated Content.
3. Mediennutzungsverhalten: Hier wird analysiert, wie sich das Internet zum Leitmedium entwickelt hat und warum insbesondere die junge Generation als Vorhut für dieses veränderte Nutzungsverhalten fungiert.
4. Klassisches und Modernes Marketing: Der Fokus liegt auf dem Wandel von der einseitigen, linearen Push-Kommunikation hin zu bidirektionalen, interaktiven Strategien im digitalen Zeitalter.
5. Webbasierte unterhaltungsformate: Es wird definiert, wie moderne Unterhaltungsformate durch Storytelling und die Einbindung des Users als innovative Werbeplattformen dienen.
6. Fallbeispiel: Jabhook: Dieses Kapitel präsentiert das Projekt "Jabhook" als Paradebeispiel für ein integriertes Werbemodell, das verschiedene Online-Marketing-Instrumente zu einem multidimensionalen Unterhaltungsformat verschmilzt.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von Authentizität und emotionaler Einbindung in der digitalen Markenkommunikation.
Web 2.0, Online-Marketing, Medienkonvergenz, User Generated Content, Mediennutzungsverhalten, Social Media, Virales Marketing, Community Marketing, Suchmaschinen-Marketing, Affiliate-Marketing, Bewegtbild, Storytelling, Markenbindung, Jabhook, Authentizität
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel der Medienkultur durch das Web 2.0 und den daraus resultierenden Herausforderungen und Chancen für das moderne Marketing.
Zentrale Themen sind die Entwicklung des Internets zum Leitmedium, das veränderte Mediennutzungsverhalten, die Abkehr von klassischen Push-Marketing-Methoden und der Einsatz audiovisueller, webbasierter Unterhaltungsformate als Werbeplattform.
Das Ziel ist zu ermitteln, wie Marken durch die aktive Einbindung von Nutzern in digitale Unterhaltungsformate eine höhere Kontaktqualität und authentische Markenbindung erreichen können.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie auf Expertenbefragungen und eine Werbewirkungsstudie von InteractiveMedia.
Der Hauptteil analysiert Web-2.0-Technologien, das Nutzungsverhalten der jungen Generation, moderne Marketing-Methoden wie Virales Marketing und Community Marketing, sowie ein detailliertes Fallbeispiel.
Zu den prägenden Begriffen gehören Web 2.0, Online-Marketing, User Generated Content, Medienkonvergenz, Storytelling und Markenbindung.
Jabhook integriert Werbebotschaften subtil in eine fiktive, multidimensionale Geschichte, statt den Nutzer mit Unterbrecherwerbung zu stören, und fordert die aktive Mitgestaltung durch den User.
Der Begriff beschreibt die Verknüpfung von Fiktion (fiction), Geschichten erzählen (Story Telling) und Realität (reality), um ein konsistentes und interaktives Unterhaltungsuniversum zu schaffen.
Bewegtbildinhalte ermöglichen durch ihre emotionale Ansprache ein höheres Involvement und bieten dem Nutzer einen Mehrwert, der die Toleranz gegenüber integrierter Werbung erhöht.
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