Bachelorarbeit, 2022
74 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Supply Chain Managements
1.2 Blockchain, die Technologie der Zukunft
1.3 Eingrenzung und Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Supply Chain Management
2.1 SCM Definition und Begriff
2.2 Supply Chain Management 4.0
2.3 Allgemeine Überlegungen zu SCM 4.0
2.3.1 Aufgaben und Ziele
2.3.2 Technologien für das SCM 4.0
3. Begriffserläuterung BC und Distributed Ledger
3.1 Definition
3.2 Hash-Werte
3.3 Asymmetrische Kryptographie
3.4 Allgemeines Funktionsprinzip
3.5 Aufbau eines Blocks
3.6 Konsensmechanismen
3.6.1 Proof-of-Work
3.6.2 Proof-of-Stake
3.7 Arten von BC
3.8 Anwendungsbeispiele
3.8.1 Blockchain 1.0
3.8.2 Blockchain 2.0
3.8.3 Blockchain 3.0
4. Analyse der Einsetzbarkeit
4.1 Literaturrecherche
4.2 SWOT-Analyse
4.3 Interne Analyse - Stärken und Schwächen
4.4 Externe Analyse - Chancen und Risiken
4.5 Wertkette nach Porter
4.6 Zwischenfazit und SWOT-Strategien
5. Anwendungsbereiche der BC im SCM 4.0
5.1 Informationsaustausch
5.2 Internet of Things
5.3 Smart Contracts
5.4 Dokumentenmanagement & Fälschungssicherheit
5.5 Ergebnis der Analyse
6. Implementierung einer BC im Unternehmen
6.1 Gap-Analyse
6.2 Stakeholder-Analyse
6.3 Ausarbeitung Ablaufplan
6.3.1 Entscheidungspfad nach IBM
6.3.2 Entscheidungspfad nach Suichies
6.3.3 Entscheidungspfad nach Gervais und Wüst
6.4 Das BC - Entscheidungsmodell
6.5 Handlungsempfehlung
7. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potenzial der Blockchain-Technologie (BC) zur Optimierung moderner Supply-Chain-Prozesse (SCM 4.0). Ziel ist es, in einem methodisch strukturierten Ansatz die Eignung und Anwendbarkeit der Blockchain aufzuzeigen, Herausforderungen bei der Implementierung in Unternehmen zu identifizieren und spezifische Anwendungsfelder sowie Entscheidungshilfen für die Praxis abzuleiten.
1.2 Blockchain, die Technologie der Zukunft
„Was benötigt wird, ist ein elektronisches Zahlungssystem, das auf einem kryptografischen Beweis statt auf Vertrauen basiert, wodurch zwei bereitwillige Parteien direkt miteinander arbeiten können, ohne dass eine vertrauenswürdige dritte Partei benötigt wird. Transaktionen, die rechnerisch nicht umkehrbar sind, würden Verkäufer und Käufer vor Betrug[...] schützen.“ (Nakamoto, 2008, S.1)
Das Grundproblem, was von einem gewissen Satoshi Nakamoto in einem Whitepaper 2008 mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ gelöst werden soll, ist, dass Informationen ohne eine zentrale Instanz im digitalen Zeitalter kostenlos vermehrt, verändert oder vernichtet werden können. Durch Nutzung des Konzeptes der Dezentralisierung soll so ein breites Feld innovativer Anwendungen in vielen Industriezweigen ermöglicht werden. Transparenz, Vertrauen und Unveränderlichkeit sind nur wenige vielversprechende Merkmale dieser Technologie (vgl. Urban, 2020, S. 2).
Seit der Erfindung 2008 haben dezentrale Einrichtungen immer mehr an Beliebtheit und Zuspruch gewonnen und gehören seit einigen Jahren zu den am häufigsten diskutierten Innovationen. Vor allem im SCM verspricht sie enormes Potenzial.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Supply Chain Managements ein und stellt die Blockchain-Technologie als mögliche Lösungsstrategie sowie den inhaltlichen Aufbau der Arbeit vor.
2. Supply Chain Management: Hier werden Definitionen und Grundlagen des Supply Chain Management 4.0 erläutert, wobei besonderes Augenmerk auf die Zielsetzung und die notwendigen digitalen Technologien zur Unterstützung der Prozesse gelegt wird.
3. Begriffserläuterung BC und Distributed Ledger: Dieses Kapitel definiert die technischen Grundlagen der Blockchain und DLT, erklärt wichtige Konzepte wie Hash-Werte, Konsensmechanismen und Smart Contracts und unterscheidet verschiedene Arten von Blockchain-Netzwerken.
4. Analyse der Einsetzbarkeit: Unter Verwendung einer systematischen Literaturrecherche und einer SWOT-Analyse werden die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Blockchain im Unternehmenskontext sowie in einer Wertschöpfungskette nach Porter bewertet.
5. Anwendungsbereiche der BC im SCM 4.0: Hier werden praxisrelevante Einsatzfelder wie der Informationsaustausch, das Internet of Things, Smart Contracts sowie Dokumentenmanagement analysiert und deren Mehrwert für das SCM 4.0 dargestellt.
6. Implementierung einer BC im Unternehmen: Dieses Kapitel bietet praktische Ansätze für Unternehmen, um die Komplexität einer BC-Implementierung mithilfe von Gap-Analysen, Stakeholder-Analysen und verschiedenen Entscheidungsmodellen zu bewältigen.
7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei das Potenzial der Blockchain bei gleichzeitiger Berücksichtigung der bestehenden Herausforderungen für eine erfolgreiche Implementierung resümiert wird.
Blockchain, SCM 4.0, Supply Chain Management, SWOT-Analyse, Smart Contracts, Digitalisierung, Dezentralisierung, Internet of Things, Logistik, Transparenz, Implementierung, Distributed Ledger, IT-Sicherheit, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung.
Die Arbeit analysiert die Anwendbarkeit der Blockchain-Technologie zur Optimierung komplexer logistischer Prozesse im Rahmen des Supply Chain Management 4.0.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von SCM 4.0, der Funktionsweise der Blockchain-Technologie, der qualitativen Analyse mittels SWOT sowie konkreten Strategien zur betrieblichen Implementierung.
Das Hauptziel ist es, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken durch eine SWOT-Analyse zu identifizieren und zu klären, wie Unternehmen die Komplexität bei der Einführung der Blockchain-Technologie beherrschen können.
Es wird eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um den Forschungsstand zu erfassen, gefolgt von einer qualitativen SWOT-Analyse zur Evaluierung der Technologieeignung.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, eine tiefgehende Analyse der technologischen Eignung, die Betrachtung von Anwendungsfeldern wie IoT und Smart Contracts sowie die Ausarbeitung eines Entscheidungsmodells für Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind Blockchain, SCM 4.0, SWOT-Analyse, Smart Contracts, Dezentralisierung und Prozeßoptimierung.
Smart Contracts ermöglichen die automatisierte Durchführung von Verträgen, was Zeit und Kosten spart, menschliche Fehler reduziert und für eine höhere Transparenz sowie Sicherheit in der Lieferkette sorgt.
Zu den Hauptherausforderungen zählen fehlende internationale Standards, ein hoher initialer Ressourcenbedarf, die Notwendigkeit von technischem Know-how sowie datenschutzrechtliche Fragestellungen gemäß DSGVO.
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