Diplomarbeit, 2009
154 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 EINFÜHRUNG
1.1 Motivation
1.2 Relevanz der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 FRAMEWORKS
2.1 Definition
2.2 Klassifizierung
2.3 Stärken und Schwächen
2.4 Web Application Frameworks
2.5 Zusammenfassung
3 SOFTWARE-PATTERNS
3.1 Definition
3.2 Architektur-Patterns für Web-Präsentationen
3.2.1 Das MVC-Konzept
3.2.2 View-Patterns
3.2.3 Input-Controller-Patterns
3.3 Architektur-Patterns der Domänenlogik
3.3.1 Transaction-Script
3.3.2 Domain-Model
3.3.3 Table-Module
3.4 Architektur-Patterns für Datenquellen
3.4.1 Row-Data-Gateway
3.4.2 Table-Data-Gateway
3.4.3 Active-Record
3.4.4 Data-Mapper
3.5 Zusammenfassung
4 DEFINITIONEN FÜR DIE EVALUIERUNG
4.1 Methodik
4.2 Auswahl der PHP-MVC-Frameworks
4.3 Evaluierungskriterien
4.3.1 Funktionale Abdeckung
4.3.2 Risiken aus Sicht des Anwenders
4.3.3 Risiken aus Sicht des Serviceproviders
4.3.4 Kriterienkatalog
4.4 Praktisches Beispiel
4.4.1 Webseiten
4.4.2 Verwendete Funktionen und Kriterien
4.4.3 ER-Diagramm
4.5 Zusammenfassung
5 EVALUIERUNG
5.1 CakePHP
5.1.1 ID-Card
5.1.2 Funktionale Abdeckung
5.1.3 Risiken aus Sicht des Anwenders
5.1.4 Risiken aus Sicht des Serviceproviders
5.1.5 Evaluation-Sheet
5.2 Symfony
5.2.1 ID-Card
5.2.2 Funktionale Abdeckung
5.2.3 Risiken aus Sicht des Anwenders
5.2.4 Risiken aus Sicht des Serviceproviders
5.2.5 Evaluation Sheet
5.3 Zend Framework
5.3.1 ID-Card
5.3.2 Funktionale Abdeckung
5.3.3 Risiken aus Sicht des Anwenders
5.3.4 Risiken aus Sicht des Serviceproviders
5.3.5 Evaluation Sheet
5.4 Zusammenfassung
6 QUALIFIKATION UND SELEKTION
6.1 Qualifikation
6.2 Selektion des Frameworks
6.2.1 Selection-Grid
6.2.2 Ergebnis
6.3 Zusammenfassung
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, das am besten geeignete PHP-MVC-Framework für die Internet Solutions Abteilung der MOTIONDATA Software GmbH zu evaluieren und auszuwählen. Durch eine strukturierte Vorgehensweise sollen Webanwendungen effizienter entwickelt und die Code-Wiederverwendung optimiert werden.
3.2.1 Das MVC-Konzept
MVC steht für Model View Controller und wurde ursprünglich für ein Framework von Trygve Reenskaug in den späten 70er-Jahren für die Smalltalk-Plattform entwickelt. „MVC was conceived in 1978 as the design solution to a particular problem. The top level goal was to support the user's mental model of the relevant information space and to enable the user to inspect and edit this information” (Reenskaug 2003, The Model-View-Controller (MVC). Its Past and Present). Seitdem hat es den Entwurf von Benutzerschnittstellen nachhaltig geprägt und sich als Design-Pattern in der Softwareentwicklung bewährt (vgl. Fowler 2003., S. 367 ff).
MVC zerlegt die Interaktion mit der Benutzerschnittstelle in drei Rollen, nämlich: Model-, View- und Controller-Rolle:
Die Model-Rolle: Das Model ist ein nicht-visuelles Objekt, das Informationen der Domäne darstellt. Alle Methoden, die nicht für die Benutzerschnittstelle verwendet werden, sind enthalten.
Die View-Rolle: Die View stellt die visuelle Anzeige des Models in der Benutzerschnittstelle dar. Diese ist ausschließlich mit der Anzeige von Informationen befasst. Alle Änderungen der Informationen werden von der dritten Rolle verarbeitet: dem Controller.
Die Controller-Rolle: Der Controller nimmt die Eingaben des Benutzers entgegen (daher als Input-Controller bezeichnet), bearbeitet das Model und sorgt für die Aktualisierung der Anzeige. Die Benutzerschnittstelle ist folglich eine Kombination aus View- und Controller-Rolle und dient zur Interaktion mit den Benutzern (vgl. ebd.).
1 EINFÜHRUNG: Vorstellung der Motivation, Relevanz und des Aufbaus der Diplomarbeit zur Optimierung des Entwicklungsprozesses der Internet Solutions Abteilung.
2 FRAMEWORKS: Theoretische Untersuchung von Application Frameworks, deren Klassifizierung, Vor- und Nachteilen sowie Fokus auf Web Application Frameworks.
3 SOFTWARE-PATTERNS: Beschreibung von Software-Patterns für Web-Präsentationen, Domänenlogik und Datenquellen als architektonische Grundlage.
4 DEFINITIONEN FÜR DIE EVALUIERUNG: Festlegung der Methodik (QSOS), Vorauswahl der Frameworks und Definition des Kriterienkatalogs sowie eines praktischen Beispiels.
5 EVALUIERUNG: Durchführung der praktischen Evaluierung von CakePHP, Symfony und Zend Framework anhand des definierten Kriterienkatalogs.
6 QUALIFIKATION UND SELEKTION: Anwendung der dritten und vierten Stufe der QSOS-Methode, um das am besten geeignete Framework durch Gewichtung zu bestimmen.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die Einführung des ausgewählten Frameworks in das Unternehmen.
PHP, MVC, Framework, Software-Patterns, QSOS-Methode, Evaluierung, Webanwendungen, LAMP, Software-Architektur, Datenbindung, RAD, Internationalisierung, Benchmarking, Performance, Zend Framework
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluierung und Auswahl eines passenden PHP-MVC-Frameworks zur Optimierung der Softwareentwicklung in der Internet Solutions Abteilung der MOTIONDATA Software GmbH.
Zentrale Themen sind die theoretische Betrachtung von Frameworks und Software-Patterns, die methodische Evaluierung von PHP-Frameworks sowie deren praktische Gegenüberstellung und Selektion.
Das primäre Ziel ist die Bestimmung des am besten geeigneten PHP-MVC-Frameworks unter Berücksichtigung funktionaler Abdeckung sowie technischer und ökonomischer Risiken für das Unternehmen.
Zur methodischen Evaluierung und Auswahl der Frameworks wurde die QSOS-Methode (Method for Qualification and Selection of Open Source Software) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Frameworks und Patterns), die Definition des Kriterienkatalogs, die detaillierte Evaluierung von CakePHP, Symfony und Zend Framework sowie die abschließende Qualifikation und Selektion.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie PHP, MVC, Software-Patterns, QSOS-Methode, Webanwendungen, Benchmarking und Framework-Evaluierung beschreiben.
Der Verbreitungsgrad wurde durch eine Analyse von Suchergebnissen der Suchmaschine Google unter Verwendung definierter Suchbegriffe für die jeweiligen Frameworks ermittelt.
Nach der Anwendung des Selection-Grids und der Gewichtung der Kriterien wurde das Zend Framework als geeignetste Lösung mit 138 Punkten ausgewählt.
Das praktische Beispiel (eine Kontaktverwaltung) dient als Referenz, um sowohl die funktionale Abdeckung der Frameworks zu prüfen als auch Benchmarking-Tests zur Performance und Verfügbarkeit durchzuführen.
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