Bachelorarbeit, 2021
119 Seiten, Note: 1,7
Einleitung: Problemstellung und Leitfrage
1. Was sind Mobile Loyalty Apps?
1.1. Arten und Ausprägungen von Loyalitätsprogrammen
1.1.1. Single-Bonusprogramme vs. Multipartner Bonusprogramme
1.1.2. Hierarchische vs. Nicht Hierarchische Programme
1.1.3. Kostenlose vs. Gebührenpflichtige Loyalitätsprogramme
1.1.4. Kundenkarte vs. Mobile
2. Ziele einer Mobile Loyalty App aus Unternehmenssicht
2.1 Implementierung einer Mobile App
2.2 Kundenbindung/ Kundenloyalität
2.3 Direktes Kommunikations- und Informationsmedium
2.4 Personalisierte Daten der Kunden
2.5 Kundenzufriedenheit und Unternehmensimage
3. Was macht eine Mobile Loyalty App aus Kundensicht erfolgreich?
3.1. Erfolgssteigernde Faktoren
3.2. Hindernde Faktoren
4. Empirische Untersuchung
4.1. Die Lidl Plus App
4.2. Aufbau des Experimentes
4.3. Resultate der Forschungsfragen
4.3.1. Steigert die Lidl Plus App tatsächlich die Kundenloyalität innerhalb eines bestimmten Zeitraums?
4.3.2. Ist die Lidl Plus App eine „erfolgreiche“ Mobile Loyalty App?
5. Schlussbetrachtung
5.1. Allgemeines Fazit
5.2. Verbesserungen der Lidl Plus App und zukünftiger Forschungsbedarf
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Lidl Plus App zur Steigerung der Kundenloyalität und -bindung innerhalb eines definierten Zeitraums beiträgt und ob sie aus Kunden- sowie Unternehmenssicht als „erfolgreiche“ Mobile Loyalty App bewertet werden kann.
1.1.2. Hierarchische vs. Nicht Hierarchische Programme
Bei den Loyalitätsprogrammen gebe es zwei weitere bedeutsame Ausprägungen: Die hierarchische und die nicht-hierarchische Programmstruktur. Bei den nicht-hierarchischen Programmstrukturen werden alle Mitglieder als eine Einheit betrachtet, das Unternehmen unterscheide nicht zwischen „normalen“ und „besseren“ Kunden. Jeder kann die angebotenen Vorteile wie Rabatte oder Coupons gleichwertig nutzen.
Bei den hierarchischen Programmstrukturen – oft auch Statusprogramme genannt – werden alle Kunden segmentiert. Über diesen Vorgang werden alle Kunden explizit informiert und sie bekommen außerdem Einsicht in ihren Status. Das Unternehmen bilde eine mehrstufige Rangordnung, bzw. Hierarchie. Um als Kunde eine höhere Stufe zu erreichen, müsse er/sie vom Unternehmen festgeschriebene Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise eine gewisse Umsatzgrenze innerhalb eines festen Zeitraums erreicht haben. Habe der Kunde schließlich einen höheren Rang erreicht, wird er somit auch bevorzugt behandelt, wie etwa durch extra Vorteile, Rabatte oder Aktionen, nur für die Kunden mit „Status“. Aus den transparenten Programmregeln geht hervor, dass die Kunden mit höherem Rang auch die – aus Sicht der Kunden – wertvolleren Belohnungen und bessere Behandlungen bekommen. Die Vorteile einer bevorzugten Behandlung seien entweder materielle Belohnungen, wie Rabatte oder Coupons oder immaterielle, psychologische Belohnungen wie Anerkennung.
Einleitung: Problemstellung und Leitfrage: Legt den Grundstein der Untersuchung, indem aktuelle Trends der Kundenbindung im Zuge der Digitalisierung erläutert und die zwei zentralen Forschungsfragen formuliert werden.
1. Was sind Mobile Loyalty Apps?: Definiert den Begriff Mobile Loyalty App und grenzt diesen von klassischen, kartenbasierten Treueprogrammen sowie verschiedenen Programmarten und -strukturen ab.
2. Ziele einer Mobile Loyalty App aus Unternehmenssicht: Beleuchtet die strategischen Intentionen hinter der Implementierung von Loyalty Apps, insbesondere im Hinblick auf Kundenselektion, Informationsbeschaffung und Prozessoptimierung.
3. Was macht eine Mobile Loyalty App aus Kundensicht erfolgreich?: Analysiert relevante Erfolgsfaktoren wie Incentives, Gamification und Convenience sowie hinderliche Faktoren, die zur App-Deinstallation führen können.
4. Empirische Untersuchung: Dokumentiert das mehrstufige Experiment an der Lidl Plus App und bewertet die Resultate in Bezug auf die Kundenloyalität sowie den Erfolg der App-Konzeption anhand der gesammelten Daten.
5. Schlussbetrachtung: Führt die Ergebnisse der gesamten Untersuchung zusammen, bewertet das Fazit im Hinblick auf die Forschungsfragen und leitet daraus Verbesserungspotenziale für die Praxis sowie zukünftigen Forschungsbedarf ab.
Kundenbindung, Mobile Loyalty Apps, Kundenloyalität, Digitalisierung, Kundenkarten, Gamification, Convenience, Incentives, Datennutzung, Lidl Plus, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Mobile Payment, Kundenzufriedenheit, Statusprogramme
Die Arbeit untersucht das moderne Instrument der "Mobile Loyalty App" als Werkzeug zur Kundenbindung, wobei die Lidl Plus App als empirisches Fallbeispiel für eine wissenschaftliche Untersuchung dient.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Loyalitätsprogrammen, dem psychologischen Einfluss von Belohnungs-Mechanismen (Gamification, Incentives) und der Rolle der Kundenfreundlichkeit (Convenience) bei der App-Nutzung.
Es soll geklärt werden, ob und wie die Lidl Plus App die Kundenbindung innerhalb eines bestimmten Zeitraums steigert und ob sie aus Kunden- und Unternehmenssicht als erfolgreich eingestuft werden kann.
Der Autor stützt sich auf eine qualitative Literaturanalyse zum theoretischen Rahmen und führt ein mehrstufiges, empirisches Experiment mit zwei Befragungswellen durch, um das Nutzerfeedback gezielt auszuwerten.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Treueprogrammen, die Ziele von Unternehmen, die Struktur erfolgreicher Apps sowie die detaillierte Auswertung des durchgeführten Experiments zur Lidl Plus App.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kundenbindung, Mobile Loyalty Apps, Gamification, Datennutzung und Konsumentenverhalten aus.
Gamification dient als zentraler psychologischer Anreiz, um die Interaktionsrate zu erhöhen. Funktionen wie der Rabattsammler oder Rubbellose steigern laut Experiment den Spaßfaktor bei der App-Nutzung signifikant.
Die Untersuchung zeigt, dass die App besonders bei jüngeren Generationen Z und Y erfolgreich ist, da diese offen für Datenteilung gegen monetäre Vorteile sind, während ältere Generationen eher Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes äußern.
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