Diplomarbeit, 2000
84 Seiten, Note: 2, 7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitender Teil
1.1 Thematik
1.2 Untersuchungsgegenstand/ Zentrale Fragestellungen
1.3 Aufbau der Arbeit
2. 1. Hauptteil
2.1 Politische Kommunikation
2.1.1 Besonderheiten im deutschen Mediensystem
2.1.2 Besonderheiten im US-amerikanischen Mediensystem
2.2 Politisches System / Regierungssystem
2.2.1 Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland
2.2.2 Regierungssystem der USA
2.2.3 Stellung von Parteien in Deutschland
2.2.4 Stellung von Parteien in den USA
2.2.5 Vergleich SPD / Democratic Party
3. 2. Hauptteil
3.1 Das Internet
3.1.1 Geschichte und Struktur des Internets
3.1.2 Internetdienste
3.1.3 Informationsanbieter WWW-Server und Webseiten
3.1.4 Internetnutzung in der Bundesrepublik Deutschland
3.1.5 Internetnutzung in den USA
3.1.6 Vergleich
3.2 Untersuchung des Webauftritts der SPD
3.2.1 Erstellung und Pflege der Webseite
3.2.2 Inhalt der Webseite
3.2.3 Ziele der Webseite
3.2.4 Besucherzahlen
3.2.5 Reaktion auf Emails
3.3 Untersuchung des Webauftritts der Democratic Party
3.3.1 Erstellung und Pflege der Webseite
3.3.2 Inhalt der Webseite
3.3.3 Ziele der Webseite
3.3.4 Besucherzahlen
3.3.5 Reaktion auf Emails
3.4 Vergleich der Webauftritte
4. Zusammenfassung und Ergebnisse
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Mediums Internet für die politische Kommunikation am Beispiel der SPD und der Democratic Party. Ziel ist es zu analysieren, wie beide Parteien das Internet für die Information der Bürger sowie für die politische Partizipation nutzen, und diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Systeme in Deutschland und den USA zu vergleichen.
1.1 Thematik
In den letzten Jahren hat die politische Kommunikation durch die Vielzahl der Medien, ihren Einfluß auf politische Entscheidungen und wegen ihrer Durchdringung des gesamten politischen Prozesses enorm an Bedeutung gewonnen - für die politischen Systeme in westlichen Demokratien. Ein Anhaltspunkt hierfür ist die Fülle der Forschungsarbeiten in diesem Feld. In modernen demokratischen Gesellschaften mit einem entwickelten Mediensystem, wie Deutschland und den USA, klingt es schon fast normal, dass Politik und Medien sich durch ihre komplexen Beziehungen zueinander gegenseitig beeinflussen. Doch gerade deshalb müssen die Bedingungen des Verhältnisses von Politik und Medien, der kontinuierliche Prozess, die darin transportierten Interessen und die Mittel für das Zustandekommen demokratischer Öffentlichkeit stetig untersucht und kritisch hinterfragt werden. Denn Sozialbeziehungen und Lebensbedingungen innerhalb demokratischer Gesellschaften verändern sich, technische Innovationen und Herausforderungen kommen dazu. Das bewirkt natürlich, dass sich auch das Verhältnis zwischen dem politischem System, den Medien, den Politikadressaten als auch den Medienrezipienten kontinuierlich wandelt. Als wichtig erscheinen in diesem multidimensionalen Beziehungsgeflecht Fragen nach Inhalt und Steuerung der Informationsströme, nach Formulierung und Artikulation von Interessen, Einflußnahme, Entscheidungen und dem Verhalten von Akteuren im politisch-kommunikativen Prozess.
So deutet beispielsweise die Diskussion der letzten Jahre darauf hin, dass das Internet eine beeinflussende Wirkung haben wird. Soziologen, Philosophen und Politikwissenschaftler sind sich einig, dass das Medium Internet den Fluss von politischen Informationen in einer Gesellschaft verändern kann. Schon allein aufgrund seiner besonderen medialen Eigenschaften: Die kommunikative Dimension des Internets beschränkt sich nicht - wie bei den herkömmlichen Massenmedien - auf den 'one-to-many'- oder 'few-to-many-Kommunikationsmodus'. Im Internet kann der Nutzer bei einem entsprechenden Angebot auch in den 'one-to-one-Modus' wechseln. Außerdem wird durch das Internet der 'one-to-few-Modus' unterstützt (Sender kommuniziert mit abgegrenzter Zielgruppe) und auch der interaktive Gruppenkommunikationsmodus 'many-to-many' wird unterstützt, den es bislang in keinem anderen Kommunikationsmedium gibt.
1. Einleitender Teil: Einführung in die Themenstellung, die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. 1. Hauptteil: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Politische Kommunikation sowie dem politischen System und der Rolle von Parteien in Deutschland und den USA.
3. 2. Hauptteil: Analyse der technischen und strukturellen Grundlagen des Internets, gefolgt von einer detaillierten Untersuchung der Webauftritte von SPD und Democratic Party.
4. Zusammenfassung und Ergebnisse: Fazit der vergleichenden Analyse bezüglich der Internetnutzung der beiden Parteien als Instrument der politischen Kommunikation und Partizipation.
Politische Kommunikation, Internet, Webauftritt, SPD, Democratic Party, Deutschland, USA, Parteien, Politische Partizipation, Online-Medien, Demokratie, Informationsfluss, Mediennutzung, Interaktivität, Internetstrategie
Die Arbeit untersucht, wie politische Parteien in Deutschland und den USA das Medium Internet für die politische Kommunikation einsetzen.
Die zentralen Themen sind politische Kommunikation, Mediensysteme, die Struktur von Internetangeboten und deren Einfluss auf die Beziehung zwischen Parteien und Bürgern.
Das Ziel ist ein Vergleich der Webauftritte von SPD und Democratic Party, um zu ergründen, welche Rolle das Internet in den jeweiligen politischen Systemen einnimmt.
Es handelt sich um eine Fallstudie, die theoretische politikwissenschaftliche Ansätze mit einer empirischen Auswertung der Internet-Angebote verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu politischer Kommunikation und Systemen sowie die detaillierte empirische Untersuchung und den Vergleich der Webseiten beider Parteien.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Politische Kommunikation, SPD, Democratic Party, Internet, Online-Partizipation und Mediensysteme.
Die SPD bietet interaktive Elemente wie Foren und einen E-Mail-Test mit schnellerer Antwortrate, während die Democratic Party im untersuchten Zeitraum stärker auf reine Informationsbereitstellung setzte.
Die Autorin stellt fest, dass das Internet in den USA einen höheren Stellenwert genießt, bedingt durch den früheren technologischen Ausbau und eine stärkere strategische Nutzung durch die Akteure.
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