Masterarbeit, 2009
91 Seiten, Note: noch keine (Feb. 2010)
1 Management Summary
2 Einleitung
2.1 Ausgangslage
2.2 Vorgehensweise
3 Theorie
3.1 Forschungsansatz
3.2 Marke
3.3 Identitätsbasierte Markenführung
3.4 Markenidentität
3.5 Markenimage
3.6 Innengerichtete identitätsbasierte Markenführung
3.7 Markenwissen, Brand Commitment, -Behaviour & -Citizenship Behaviour
3.8 Markenbeziehungsqualität
4 Untersuchungshypothesen
4.1 Einstellung zur Unternehmensmarke
4.2 Ursachen zum Verhalten gegenüber der Unternehmensmarke
4.3 Unternehmenskultur und Organisation
4.4 Voraussetzungen für eine bessere Integration der Unternehmensmarke
5 Empirische Überprüfung
5.1 Methodik der empirischen Überprüfung
5.2 Auswertung des Fragebogens
5.2.1 Einstellung zur Unternehmensmarke
5.2.2 Gründe gegen und für eine Identifikation mit der Unternehmensmarke
5.2.3 Ursachen zum Verhalten gegenüber der Unternehmensmarke
5.2.4 Unternehmenskultur und Organisation
5.2.5 Voraussetzung für eine bessere Integration der Unternehmensmarke
6 Konklusionen
6.1 Konklusion für die Wissenschaft
6.2 Konklusion für die Praxis
6.3 Ausblick
7 Anhang / Appendix
7.1 Antworten auf die zentralen Fragestellungen
7.2 Demographische Resultate in der Übersicht
7.3 Detaillierte Auswertungen der einzelnen Fragen
7.3.1 Einstellung zur Unternehmensmarke
7.3.2 Ursachen von Verhaltensweisen
7.3.3 Unternehmenskultur und Organisation
7.3.4 Voraussetzungen für eine bessere Integration der Unternehmensmarke
7.4 Fragebogen auf www.umfrageonline.com
7.5 Einladungsschreiben für den Fragebogen
Die Arbeit untersucht im Rahmen der innengerichteten und identitätsbasierten Markenführung, inwiefern eine Identifikation von IT-Mitarbeitern mit der Unternehmensmarke als strategischer Erfolgsfaktor dienen kann und wie eine solche hohe Identifikation gezielt erreicht werden kann.
3.2 Marke
Eine Marke ist gemäss Meffert (vgl. Meffert et al., 2002) in Abgrenzung zum gewerblichen Schutzrecht ein in der Psyche des Konsumenten und anderer Bezugsgruppen der Marke fest verankertes, unverwechselbares und einzigartiges Vorstellungsbild von einem Produkt, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens. Dieses Vorstellungsbild repräsentiert die affektiven (gefühlsmässige Einschätzung), kognitiven (subjektives Wissen) und konativen (Verhaltensabsicht, bzw. Kaufbereitschaft) Komponenten gegenüber einer Marke. Nur diejenigen Marken, bei denen der Konsument über längere Zeit eine klare, in sich gefestigte Identität wahrnimmt, können dauerhaft Kunden an sich binden und somit Markentreue erreichen (vgl. Meffert et al., 2002).
Das Hauptziel einer Marke, bzw. der Markenführung ist es, die eigene Marke von der Marke der Konkurrenz abzuheben und das eigene Unternehmen dadurch von den Wettbewerbern zu differenzieren (vgl. Esch, 2009). Hinter dem Hauptziel steht der Grundgedanke, mit Hilfe der Marke den Umsatz zu steigern, den Marktanteil zu erhöhen, den Wert des Unternehmens zu erhöhen und durch die Weiterentwicklung der Marke das Unternehmen im Markt vorteilhafter und nachhaltiger positionieren zu können. Im IT-Bereich eines Unternehmens könnte dies bedeuten, dass z.B. durch qualitativ hochstehende und nachhaltige Entwicklungsstandards Applikationen entwickelt werden, die sich durch Funktionalität, Bedienerfreundlichkeit und Performance klar von jenen der Konkurrenz abheben. Diese Differenzierung kann bezüglich der Markenstärke einen grossen Einfluss ausüben.
1 Management Summary: Zusammenfassung der Untersuchung der innengerichteten Markenführung am Beispiel der IT-Mitarbeiter und ein Ausblick auf die zentralen Forschungsergebnisse.
2 Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich der IT-Mitarbeiter-Identifikation und Definition der Forschungsfrage sowie des Vorgehens.
3 Theorie: Erläuterung relevanter Markenführungs-Konzepte inklusive Markenidentität, Image, Commitment und Markenbeziehungsqualität.
4 Untersuchungshypothesen: Systematische Umwandlung der Forschungsfragen in zehn testbare Hypothesen basierend auf der theoretischen Literaturanalyse.
5 Empirische Überprüfung: Detaillierte Darstellung der Methodik und Auswertung der Onlineumfrage mit über 350 IT-Mitarbeitern zur Validierung der aufgestellten Hypothesen.
6 Konklusionen: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse für Wissenschaft und Praxis sowie Diskussion von Potenzialen und Herausforderungen.
7 Anhang / Appendix: Dokumentation der Ergebnisse, Fragebögen und der methodischen Details.
Innengerichtete Markenführung, iiMF, IT-Mitarbeiter, Markenidentifikation, Unternehmensmarke, Brand Commitment, Brand Citizenship Behaviour, Markenidentität, Markenimage, Unternehmenskultur, Strategischer Erfolgsfaktor, Mitarbeiter-Motivation, Behavioral Branding, Markenbotschafter, Markenbeziehungsqualität.
Die Arbeit untersucht, wie IT-Mitarbeiter stärker mit der Unternehmensmarke identifiziert werden können und warum dies einen strategischen Erfolgsfaktor für ein Unternehmen darstellt.
Die zentralen Felder umfassen die innengerichtete Markenführung, das Markenwissen, psychologische Motivationsfaktoren der Mitarbeiter sowie die organisatorischen Voraussetzungen für erfolgreiches Behavioral Branding.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie IT-Organisationen gezielte Maßnahmen implementieren können, um eine hohe Mitarbeiter-Identifikation zu erreichen, da IT-Mitarbeiter oft einen speziellen, von der allgemeinen Unternehmenskultur abweichenden Fokus haben.
Es wurde eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen Onlineumfrage unter über 350 IT-Mitarbeitern gewählt, um die aufgestellten Hypothesen zu prüfen.
Der Hauptteil analysiert die Einstellung zur Marke, Ursachen für spezifisches Verhalten, den Einfluss der Unternehmenskultur sowie die Voraussetzungen für eine bessere Integration durch die IT-Abteilungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie iiMF (innengerichtete identitätsbasierte Markenführung), Brand Commitment, Markenbotschafter und IT-Unternehmenskultur geprägt.
Die Umfrage zeigt, dass Silo-Denken innerhalb komplexer IT-Strukturen die fokussierte Ausrichtung auf einheitliche Markenwerte behindert und zu ineffizientem Verhalten führen kann.
Laut der Studie sind Vertrauen, Wertschätzung und Respekt entscheidendere Faktoren für eine echte Mitarbeiter-Identifikation als rein monetäre Anreizsysteme.
Das Management fungiert als Vorbild; die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass die Kommunikation und das tägliche Vorleben der Werte durch Führungskräfte maßgeblich zur Markenwahrnehmung beitragen.
Die Theorie der innengerichteten Markenführung ist zwar fortgeschritten, aber in der praktischen Umsetzung innerhalb der IT existiert noch erhebliches, unausgeschöpftes Potenzial, das durch eine stärkere Zentrierung auf den Mitarbeiter erschlossen werden kann.
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