Diplomarbeit, 2009
147 Seiten, Note: 1,0
1. DARSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK
1.1 DAS THEMA UND SEINE WISSENSCHAFTLICH-PRAKTISCHE RELEVANZ
1.2 FRAGESTELLUNG
1.3 HERANGEHENSWEISE
2. LITERATURSTUDIE ZUR UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK
2.1. COACHING
2.1.0 COACHING
2.1.1 DEFINITIONEN VON COACHING
2.1.2 VARIANTEN DES COACHING
2.1.3 ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBEREICHE
2.1.4 ABGRENZUNG ZU ANDEREN INTERVENTIONSMAßNAHMEN
2.1.5 UNTERSUCHUNGSDEFINITION COACHING
2.2 KOMPETENZ
2.2.0 KOMPETENZ
2.2.1 PÄDAGOGISCH RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITION
2.2.2 ANDRAGOGISCH RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITION
2.2.3 WEITERE RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITIONEN
2.2.4 ANGEBORENE UND ERLERNTE KOMPETENZ
2.2.4.1 angeborene Kompetenz
2.2.4.2 erlernte Kompetenz
2.2.5 UNTERSUCHUNGSDEFINITION KOMPETENZ
2.3 COACHING-KOMPETENZ
2.3.0 COACHING-KOMPETENZ
2.3.1 PRAXISKOMPETENZ: BERUFS- UND LEBENSERFAHRUNG
2.3.2 SOZIALKOMPETENZ: BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT
2.3.3 SELBSTKOMPETENZ: PERSÖNLICHKEIT
2.3.4 THEORIEKOMPETENZ: BASISWISSEN
2.3.5 FELDKOMPETENZ: ARBEITSFELDER
2.3.6 METHODENKOMPETENZ: SPEZIFISCHE QUALIFIKATIONEN
2.3.7 WEITERE BERUFSBEZOGENE KOMPETENZ-DEFINITIONEN
2.3.8 UNTERSUCHUNGSDEFINITION COACHING-KOMPETENZ
2.4 DER MENSCH ALS COACH - DER COACH ALS MENSCH
2.4.0 DER MENSCH
2.4.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND
2.4.1.1 Der Mensch im griechischen Denken
2.4.1.2 Der Mensch im christlichen Denken
2.4.1.3 Der Mensch im Denken der Neuzeit
2.4.2 DER MENSCH UND SEINE COACHES – EIN BLICK IN DIE VERGANGENHEIT
3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
3.1 UNTERSUCHUNGSMETHODIK
3.1.0 UNTERSUCHUNGSMETHODIK
3.1.1 ERARBEITUNG DES FRAGEBOGENS
3.1.2 GÜTE DES UNTERSUCHUNGSVERFAHRENS
3.2. DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG
3.2.1 DATENERHEBUNG
3.2.2 DATENERFASSUNG
3.3. DATENVERARBEITUNG
3.3.1 DATENBESTAND
3.3.2 DATENAUSWERTUNG UND DATENINTERPRETATION
3.3.2.1 Untersuchungspopulation
3.3.2.2 Spektrum der Coachingkompetenz
3.3.2.3 angeborene Kompetenz
3.3.2.4 erworbene Kompetenz
3.3.2.5 Kompetenzen in der Coaching-Praxis
4. RESÜMEE UND AUSBLICK
4.1 RESÜMEE
4.2 AUSBLICKE
Diese Diplomarbeit untersucht die Forschungsfrage, inwieweit Coaching-Kompetenzen als angeboren oder durch Lernprozesse erworben einzustufen sind, um ein tieferes Verständnis für die professionelle Qualifikation von Coaches zu entwickeln.
2.4.1.1 Der Mensch im griechischen Denken
In der griechischen Welt, gemeint ist hier das Altertum, herrschte vorwiegend Objektivität bezüglich des Denkens und Philosophierens.
Die Aufmerksamkeit war auf den „Kosmos“ und das „Universum“ gerichtet. Man trachtete nach dem Wesen, den Wesensformen und -gesetzen der Dinge und stellte folglich eine hierarchische Seinsordnung auf.
Diese universale Ordnung beherbergt ebenfalls den Menschen, welchem eine zentrale Stellung zugeschrieben wurde. Der Mensch ist die einigende Mitte der „Mikrokosmos“ (Demokrit), denn in ihm verbinden sich alle Stufen des Seins und des Lebens zu einer höheren Einheit, welche das Universum abbildet. Er ist Teil der Natur und wird somit zusammen mit allen wandelbaren Dingen dem Bereich der „Physik“ (im antiken Sinne) zugeordnet. Was ihn jedoch besonders macht und ihn beispielsweise vom Tier unterscheidet ist das Vorhandensein der Seele. Sie macht des Menschen eigentliches Wesen aus.
Nach dieser Auffassung wurde der Mensch differenziert, zum einen in die Seele, welche ihren Ursprung im Göttlichen hat und zum anderen in den Leib, welcher durch seine Materialität an seine Umwelt und an bestimmte ihm angeborene Fähigkeiten gebunden ist und somit gegenüber der Seele ein begrenztes und eingeschränktes Dasein schlichten muss (Coreth 1986, S. 21f).
1. DARSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK: Einführung in die Relevanz des Coachings und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der angeborenen oder erlernten Kompetenzen des Coachs.
2. LITERATURSTUDIE ZUR UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK: Theoretische Auseinandersetzung mit Coaching, Kompetenzmodellen und der anthropologischen Einordnung des Menschen als Coach.
3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Vorstellung der Untersuchungsmethodik sowie Auswertung und Interpretation der durchgeführten Befragung unter praktizierenden Coaches.
4. RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenführung der Ergebnisse und Diskussion der Implikationen für die Professionalisierung des Coaching-Berufes.
Coaching, Coaching-Kompetenz, Angeboren, Erlernt, Kompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Personalentwicklung, Coaching-Praxis, Empirische Untersuchung, Weiterbildung, Beratung, Profession, Coaching-Qualität, Menschenbild
Die Arbeit untersucht die theoretischen und empirischen Hintergründe zur Frage, ob Coaching-Kompetenz primär auf angeborenen Anlagen basiert oder durch lebenslanges Lernen erworben werden kann.
Die Themenfelder umfassen die Coaching-Definition, die Analyse des Kompetenzbegriffs, die anthropologische Betrachtung des Menschen sowie die empirische Erfassung von Coaches zu ihrem eigenen Kompetenzverständnis.
Ziel ist es, zu klären, inwieweit professionelle Coaches ihre eigene Befähigung als angeboren oder gelernt einordnen und welche Schlussfolgerungen dies für die Ausbildung und Qualitätssicherung im Coaching-Bereich hat.
Es wird eine Kombination aus einer umfassenden Literaturanalyse und einer empirischen Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens bei praktizierenden Coaches angewandt.
Im Hauptteil werden Coaching-Varianten, Kompetenz-Definitionen (angeboren/erlernt), das Menschenbild im historischen Kontext sowie die statistische Auswertung der Befragungsdaten detailliert dargelegt.
Die zentralen Schlagworte sind Coaching, Coaching-Kompetenz, angeborene und erlernte Kompetenz sowie die Professionalisierung durch Weiterbildung.
Es dient dazu, Coaching von anderen Beratungsformen wie Therapie oder Supervision strukturiert abzugrenzen und die verschiedenen Handlungsebenen des Coachings verständlich zu machen.
Die Sozialisation wird als grundlegender Prozess betrachtet, in dem der Mensch Werte, Normen und erste Denkstile erwirbt, die das Fundament für spätere, berufliche Kompetenzentwicklungen bilden.
Die Arbeit stellt fest, dass Coaches insbesondere Selbst- und Sozialkompetenzen stark als angeboren betrachten, während Fach- und Methodenkompetenzen vorrangig als erlernt bzw. erworben eingestuft werden.
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