Masterarbeit, 2023
109 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau und Forschungsmethode
2 Online-Marketing
2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
2.2 Instrumente des Online-Marketings
2.2.1 Website
2.2.2 Suchmaschinenoptimierung (SEO)
2.2.3 Suchmaschinenwerbung (SEA)
2.2.4 Social-Media-Marketing
2.2.5 Affiliate-Marketing
2.2.6 E-Mail-Marketing
2.2.7 Content-Marketing
2.2.8 Display Advertising
2.3 Ziele und Chancen von Online-Marketing
2.4 Risiken von Online-Marketing
2.5 Kennzahlen im Online-Marketing
2.6 Rechtliche Rahmenbedingungen für Österreich
3 Kleine und mittlere Unternehmen in der österreichischen Lebensmittelbranche
3.1 Definition von KMU
3.2 Spezifizierung von KMU
3.2.1 Quantitative Abgrenzung KMU
3.2.2 Qualitative Abgrenzung KMU
3.3 Wirtschaftliche Bedeutung österreichischer KMU in der Lebensmittelbranche
3.4 Stärken und Schwächen von KMU
3.5 Erfolgsfaktoren für KMU
3.6 Marketingkommunikation in KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
4 Relevanz von Online-Marketing für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
4.1 Chancen im Online-Marketing für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
4.2 Herausforderungen und Risiken von Online-Marketing für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
4.3 Geeignete Online-Marketing-Maßnahmen für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
4.3.1 Einsatz passender Online-Marketing-Instrumente
4.3.2 Synergien zwischen verschiedener Online-Marketing-Instrumente
4.4 Potenzial und Ausblick von Online-Marketing für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche
5 Zwischenfazit
6 Forschungsdesign und Methode
6.1 Methode: ExpertInneninterviews
6.2 Ablauf und Durchführung der ExpertInneninterviews
6.3 Auswertungsmethode
7 Ergebnisse und Schlussfolgerungen
7.1 Darstellung der Interviewergebnisse
7.1.1 Interviewkategorie: Gründe für den Einsatz von Online-Marketing und Erfahrungen
7.1.2 Interviewkategorie: Relevante Marketing-Instrumente
7.1.3 Interviewkategorie: Herausforderungen für KMU bezüglich Online-Marketing
7.1.4 Interviewkategorie: Potenzial von Online-Marketing und Ausblick in die Zukunft
7.2 Interpretation der Interviewergebnisse
7.2.1 Interviewkategorie: Gründe für den Einsatz von Online-Marketing und Erfahrungen
7.2.2 Interviewkategorie: Relevante Marketing-Instrumente
7.2.3 Interviewkategorie: Herausforderungen für KMU bezüglich Online-Marketing
7.2.4 Interviewkategorie: Potenzial von Online-Marketing und Ausblick in die Zukunft
7.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
7.4 Schlussfolgerungen und Beantwortung der Forschungsfrage
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Stellenwert von Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der österreichischen Lebensmittelbranche. Ziel ist es, das Potenzial dieser Marketingform zu evaluieren und unter Berücksichtigung der begrenzten Ressourcen dieser Unternehmen, geeignete und effiziente Marketing-Instrumente zu identifizieren.
2.2.1 Website
Die Website, die zu dem Medientyp Owned Media zählt, ist eines der wichtigsten Instrumente des Online-Marketings, um eine Online-Präsenz zu etablieren, denn oft ist es das Erste, das potenzielle KundInnen vom Unternehmen online sehen. Daher ist es von hoher Bedeutung, dass die Website zum einen dem Image des Unternehmens gerecht wird und zum anderen den KundInnenanforderungen entspricht. Das Ziel der unternehmenseigenen Website ist es, ein besseres Image des Unternehmens zu schaffen, um bisherige KundInnen weiterhin zu binden und neue KundInnen anzusprechen. Es könnte auch der Absatz gesteigert werden, indem über die Website ein Online-Shop etabliert wird, um die Produkte online zu verkaufen und so einen weiteren Vertriebskanal zu schaffen. Weiters schafft die Website die Möglichkeit einen tieferen Einblick in die eigenen KonsumentInnen zu bekommen, durch die Informationen, die sie auf dem Webauftritt hinterlassen (Peter & Niedermann, 2020, S. 76).
Kreutzer bezeichnet die Website sogar als die wichtigste Form des Online-Marketings. Verglichen mit anderen Instrumenten hat sie die größte Reichweite, weil sie normalerweise weltweit zugänglich ist, sie den Kern der gesamten Online-Kommunikation des Unternehmens repräsentiert und oft in die kommunikativen Omnichannel-Kampagnen integriert ist. Zusammengefasst ist die Website praktisch die Online-Visitenkarte oder das Aushängeschild des Unternehmens (Kreutzer T., 2021, S. 73). Aus diesen Gründen sollte die Firmenwebsite alle wichtigen Daten über das eigene Unternehmen enthalten sowie benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet sein. In Österreich benutzten 93% der Einwohner im Jahr 2021 das Internet, wobei dieser Anteil seit Jahren kontinuierlich wächst. Daher wird es für Unternehmen immer wichtiger eine Online-Präsenz und allem voran eine adäquate Website zu besitzen (Kepios, 2022). Weiters sollten die Social-Media-Kanäle auf der Website verlinkt werden, falls vorhanden. Auf diese Werbeform wird später näher eingegangen.
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des digitalen Wandels für das Marketing ein und definiert die Forschungsziele sowie die methodische Herangehensweise zur Untersuchung von KMU in der Lebensmittelbranche.
Online-Marketing: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Online-Marketings, differenziert zwischen verschiedenen Instrumenten und beleuchtet Chancen, Risiken sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
Kleine und mittlere Unternehmen in der österreichischen Lebensmittelbranche: Hier werden Merkmale von KMU definiert und spezifiziert, ihre wirtschaftliche Bedeutung analysiert sowie spezifische Stärken, Schwächen und Kommunikationsaspekte in der Lebensmittelbranche erörtert.
Relevanz von Online-Marketing für KMU in der österreichischen Lebensmittelbranche: Dieser Abschnitt verbindet die Themen, indem er spezifische Chancen und Risiken analysiert, geeignete Marketing-Maßnahmen empfiehlt und das ungenutzte Potenzial sowie zukünftige Trends aufzeigt.
Zwischenfazit: In diesem Zwischenfazit werden die Erkenntnisse aus dem Literaturteil zusammengetragen, um eine Basis für die anschließende empirische Forschung zu bilden.
Forschungsdesign und Methode: Dieses Kapitel begründet die Wahl des leitfadengestützten ExpertInneninterviews als qualitative Forschungsmethode und beschreibt den Ablauf sowie die Auswertung mittels Inhaltsanalyse.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse der Interviews präsentiert, interpretiert und mit der Literatur in Bezug gesetzt, gefolgt von einer Zusammenfassung der Erkenntnisse.
Zusammenfassung und Ausblick: Diese Kapitel fassen die gesamte Masterarbeit zusammen, beantworten die Forschungsfragen und geben einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Verzeichnisse: Dieser Bereich umfasst das Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis sowie das Tabellenverzeichnis.
Anhang: Der Anhang enthält die detaillierten Interview-Leitfäden für die befragten Gruppen.
Online-Marketing, KMU, Lebensmittelbranche, Österreich, Digitalisierung, Marketing-Instrumente, Web-Shop, KonsumentInnen, Customer-Journey, Social-Media-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Content-Marketing, E-Mail-Marketing, Ressourcenmanagement, Experteninterviews.
Die Arbeit untersucht, welche Relevanz Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der österreichischen Lebensmittelbranche hat und welche digitalen Marketinginstrumente sich für diese Betriebe unter Berücksichtigung ihrer oft begrenzten Ressourcen anbieten.
Die Arbeit deckt Grundlagen des Online-Marketings ab, analysiert die spezifischen Charakteristika von KMU, betrachtet die Relevanz digitaler Kommunikation in der Lebensmittelbranche und bietet praxisorientierte Handlungsempfehlungen.
Die Kernfrage lautet: „Welche Relevanz hat Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich in der Lebensmittelbranche?“, ergänzt durch die Subforschungsfrage nach den für KMU am besten geeigneten und ressourcenschonenden Instrumenten.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Dies umfasst eine fundierte Literaturrecherche sowie 11 leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Marketingverantwortlichen aus KMU und Fachleuten aus Kommunikationsagenturen, die mittels Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Marketinginstrumenten (Website, SEO, Social Media, etc.), eine Analyse der KMU-Struktur in der österreichischen Lebensmittelbranche und eine empirische Ergebnisdarstellung aus den Expertenbefragungen.
Die Arbeit kombiniert theoretisches Wissen mit praxisnahen Erkenntnissen aus qualitativen Interviews, um eine Forschungslücke bezüglich der digitalen Marketingkommunikation von KMU in der spezifischen Nische der österreichischen Lebensmittelbranche zu schließen.
Die ExpertInnen bewerten die Website als das zentrale „Aushängeschild“ und die „digitale Visitenkarte“, die für eine Online-Präsenz unverzichtbar ist, da sie heute oft der erste Berührungspunkt für interessierte KonsumentInnen darstellt.
Die Meinungen sind differenziert: Während einige den Online-Shop als ein äußerst wichtiges weiteres Standbein mit hoher Relevanz betrachten, weisen andere darauf hin, dass er je nach Produkt sinnvoll sein muss und einen hohen administrativen Aufwand sowie technisches Know-how erfordert.
Ressourcenknappheit (finanziell und personell) wird von allen Befragten als größte Herausforderung genannt. Dies führt dazu, dass KMU ihre Marketingbemühungen auf die wichtigsten Instrumente fokussieren müssen, anstatt ein breites Spektrum an Maßnahmen unprofessionell zu verfolgen.
Zukünftig werden Themen wie Nachhaltigkeit, Individualisierung und der Ausbau zielgruppenspezifischer Online-Shops an Bedeutung gewinnen, wobei soziale Medien und strategisch geplanter Content als essenzielle Erfolgstreiber gesehen werden.
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