Bachelorarbeit, 2023
51 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Methodik und Aufbau der Arbeit
2. Der Kapitalbegriff in der Wirtschaftswissenschaft
2.1. Historische Entwicklung des Kapitalbegriffs
2.1.1. Definition des Begriffs „Kapital“
2.1.2. Wandel der Vorstellung von Kapital in der Wirtschaftsgeschichte
2.2. Klassische Kapitaltheorie
2.2.1. Adam Smith
2.2.2. David Ricardo
2.2.3. Karl Marx
2.3. Neoklassische Kapitaltheorie
2.3.1. Alfred Marshall
2.3.2. Leon Walras
2.3.3. Eugen von Böhm-Bawerk
2.4. Volkswirtschaftliche Betrachtungsweise des Kapitalbegriffs
2.4.1. Güterwirtschaftliche Kapitalauffassung
2.4.2. Geldwirtschaftliche Kapitalauffassung
2.5. Betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise des Kapitalbegriffs
2.5.1. Güterwirtschaftliche Kapitalauffassungen
2.5.2. Geldwirtschaftliche Kapitalauffassung
2.5.2.1. Kapital als abstrakte Rechengröße
2.5.2.2. Kapital als konkretes Finanzierungsmittel
3. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die umfassende Analyse der unterschiedlichen theoretischen Ansätze zur Klärung des Kapitalbegriffs und die Aufarbeitung der damit verbundenen mangelnden terminologischen Einheitlichkeit in den Wirtschaftswissenschaften.
2.2.3. Karl Marx
Auch Karl Marx zählt neben Smith und Ricardo zu den Vertretern der klassischen Kapitaltheorie. Obwohl es Unterschiede zwischen den Ansichten der einzelnen Ökonomen gibt, teilen sie die gemeinsame Bedeutung des Kapitals in der Wirtschaft.
Marx knüpfte an die Arbeit von Ricardo und Smith an und übernahm einige ihrer Konzepte. Er teilt die Auffassung, dass Kapital als Ansammlung von Werten und Produktionsmitteln fungiert. Kapital ist für Marx jedoch mehr als nur eine Ansammlung von materiellen Gütern. Für ihn ist Kapital eine soziale Beziehung und eine spezifische Form der Ausbeutung.
„In der Produktion wirken die Menschen nicht allein auf die Natur, sondern aufeinander. .. Um zu produzieren, treten sie in bestimmte Beziehungen und Verhältnisse zueinander, und nur innerhalb dieser gesellschaftlichen Beziehungen und Verhältnisse findet ihre Einwirkung auf die Natur, findet die Produktion statt.“
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik einer fehlenden einheitlichen Definition von Kapital in den Wirtschaftswissenschaften ein und erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Der Kapitalbegriff in der Wirtschaftswissenschaft: Dieser Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, beleuchtet klassische und neoklassische Kapitaltheorien und differenziert zwischen volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Sichtweisen.
3. Zusammenfassung: Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse zusammengeführt und die Frage erörtert, ob eine einheitliche Definition des Kapitalbegriffs notwendig oder überhaupt möglich ist.
Kapital, Kapitaltheorie, Produktionsfaktor, Wirtschaftswissenschaft, klassische Ökonomie, Neoklassik, Geldkapital, Sachkapital, Werttheorie, Arbeitskraft, Kapitalakkumulation, Finanzierung, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Kapitalbegriff
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung, terminologischen Vielfalt und dem Wandel des Kapitalbegriffs innerhalb der ökonomischen Lehre.
Zu den Kernbereichen zählen die historische Entwicklung, die klassische und neoklassische Kapitaltheorie sowie die Abgrenzung zwischen volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Perspektiven.
Das Ziel ist es, die Uneinheitlichkeit des Kapitalbegriffs aufzuzeigen, verschiedene Interpretationen zu analysieren und deren Auswirkungen auf das Verständnis in Theorie und Praxis zu diskutieren.
Es wird eine literaturkritische Analyse der ökonomischen Theorien von den antiken Ansätzen bis zur modernen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der klassischen Ökonomen wie Smith, Ricardo und Marx sowie der Neoklassik mit Marshall, Walras und Böhm-Bawerk, ergänzt durch spezifische Analysen der Sach- und Geldkapitaltheorien.
Die Arbeit charakterisiert sich durch Begriffe wie Kapitaltheorie, Produktionsfaktoren, Werttheorie, Kapitalakkumulation und die Unterscheidung zwischen Sach- und Geldwirtschaft.
Während Smith Kapital primär als Teil des Vermögens zur Einkommensgenerierung sieht, betont Marx zusätzlich den Aspekt der sozialen Beziehung und der Ausbeutung von Arbeitskraft im kapitalistischen Produktionsprozess.
Weil die wirtschaftliche Realität stetigem Wandel unterworfen ist und verschiedene Disziplinen wie die Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre je nach Anwendungszweck unterschiedliche Anforderungen an den Begriff stellen.
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