Masterarbeit, 2015
298 Seiten, Note: 1,0
Diese Untersuchung befasst sich mit den anthropologischen Konsequenzen des digitalen Informationszeitalters und analysiert, wie sich wissenschaftliche, technische und medizinische Entwicklungen auf den Menschen und die Gesellschaft auswirken. Ziel ist es, die Denkweise des Transhumanismus zu beleuchten und die Frage zu stellen, ob der Mensch durch selbstgesteuerte Evolution zu einer neuen Spezies wird, möglicherweise zum Übermenschen in Nietzsches Sinne.
Die Einführung erörtert die transformative Kraft von Wissenschaft und Technologie auf die menschliche Evolution und stellt den Begriff des „Menschen 2.0“ vor. Das Medienverständnis von Herbert Marshall McLuhan wird vorgestellt und auf aktuelle technische Entwicklungen übertragen, wodurch der Transhumanismus als Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten durch technische Körpermodifikationen eingeführt wird. Im Anschluss wird das Science-Fiction-Genre und seine Vorläufer beleuchtet, um die historischen Wurzeln des Transhumanismus aufzuzeigen.
Kapitel 6 untersucht Zukunftsvisionen zwischen Science-Fiction und Realität, indem verschiedene Bereiche des Human Enhancements analysiert werden, darunter gentechnische Optimierung und die Entwicklung von Cyborgs. Verschiedene Beispiele aus Film und Literatur werden mit realen Szenarien der Eugenik, Genomanalyse und biotechnologischen Anwendungen in der Reproduktionsmedizin verglichen. Der Eingriff in das menschliche Gehirn wird in Science-Fiction-Szenarien und realen Anwendungen wie der Tiefenhirnstimulation und Gedankensteuerung betrachtet.
Transhumanismus, Human Enhancement, Medien, Technologie, Wissenschaft, Medizin, Science-Fiction, Cyborg, Android, Künstliche Intelligenz, Eugenik, Genomanalyse, Biotechnologie, Reproduktionsmedizin, Tiefenhirnstimulation, Gedankensteuerung.
Transhumanismus ist eine Denkweise, die die Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten durch wissenschaftliche, technische und medizinische Entwicklungen (z.B. Mensch 2.0) anstrebt.
Science-Fiction dient als Vorläufer für reale Entwicklungen. Die Arbeit vergleicht fiktive Szenarien aus Filmen wie „Gattaca“ oder „Robocop“ mit heutigen Fortschritten in der Genetik und Prothetik.
Human Enhancement bezeichnet die künstliche Optimierung des Menschen, etwa durch Genomanalyse, Biotechnologie oder neurologische Eingriffe wie Gedankensteuerung und Tiefenhirnstimulation.
McLuhan verstand Medien als technische Erweiterungen des Menschen. Die Arbeit überträgt dies auf aktuelle Technologien wie das Internet, Smartphones und Datenbrillen.
Die Arbeit hinterfragt den Preis der Technologie für die Kultur und ob der Mensch durch selbstgesteuerte Evolution zu einem transhumanen Wesen wird.
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