Bachelorarbeit, 2023
112 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Finanzverhalten
2.1.1 Definition
2.1.2 Dimensionen im Finanzverhalten
2.1.2.1 Privates Cash-Management und Finanzplanung
2.1.2.2 Verschuldungsverhalten
2.1.2.3 Sparverhalten und Investitionen
2.1.2.4 Versicherungsverhalten
2.1.3 Einflussfaktoren
2.1.3.1 Erziehungs- und Bildungsfaktoren
2.1.3.2 Bedürfnisfaktoren
2.1.3.3 Individuelle Verhaltensfaktoren
2.2 Resilienz
2.2.1 Begriffsbestimmung und Merkmale
2.2.2 Resilienzfaktoren und -kriterien
2.2.2.1 Schutzfaktoren
2.2.2.2 Risikofaktoren
2.2.2.3 Faktorenkomponenten
2.2.3 Finanzielle Resilienz und Ableitung der Hypothesen
3. Material und Methodik
3.1 Durchführung und Datenerhebung
3.2 Erhebungsinstrumente und Skalenmessung
3.2.1 Soziodemografische Daten
3.2.2 Resilienzskala (RS-13)
3.2.3 Erhebung zum Finanzverhalten
3.3 Stichprobenbeschreibung
3.4 Datenaufbereitung und -analyse
4. Ergebnisse
4.1 Auswertung und Interpretation der Hypothese 1
4.2 Auswertung und Interpretation der Hypothese 2
4.3 Auswertung und Interpretation der Hypothese 3
4.4 Auswertung und Interpretation der Hypothese 4
4.5 Auswertung und Interpretation der Hypothese 5
5. Zusammenfassung der Ergebnisse
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der persönlichen Resilienz auf das Finanzverhalten von Privatpersonen, um aufzuklären, inwieweit eine resiliente Haltung die psychologische Herangehensweise an Geldfragen und finanzielle Krisensituationen prägt und ob positive Korrelationen zwischen diesen beiden Konstrukten bestehen.
1.1 Problemstellung
„Geld verändert die Menschen nicht – aber Geld potenziert, wer und was du bist!“. Dieses Zitat von Will Smith deutet beim Thema Finanzverhalten darauf hin, dass der Umgang mit Geld durch die individuelle Persönlichkeit beeinflusst wird.
Die Beeinflussung der individuellen Persönlichkeit auf das Geldverhalten ist in der Vergangenheit ersichtlich geworden: In unserer Gesellschaft entwickelten sich verschiedenste Denkmuster und Glaubenssätze zum Thema Geld wie z.B. „Schulden sind etwas Schlechtes!“ oder „Geld macht nicht glücklich!“. Verschiedenste Umfragen zeigen mit ihrer ausgewogenen Antwortgewichtung die individuelle Einstellung zu diesen Denkmustern. Daraus resultieren subjektive und teils unbewusste Verhaltenswirkungen beim Umgang mit Finanzen. Durch diese persönlichen Einstellungen ist es evident, dass Privatpersonen individuell und differenziert beim Finanzverhalten reagieren.
Aktuell spiegelt eine Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das individuelle Finanzverhalten der Deutschen wider. Mit dieser Datenerhebung aus dem Jahr 2019 repräsentiert die BaFin unter anderem einen Verhaltensüberblick bei erwachsenen Privatpersonen aus Deutschland. Die Ergebnisse zeigten eine diverse Streuung in den Verhaltensweisen beim Geldumgang und suggerieren damit unterschiedliche psychische Einstellungen und Präferenzen zum Thema Geld.
Die persönliche Resilienz leistet einen verantwortlichen Beitrag für diese psychologischen Einstellungen und Verhaltensweisen. In aufkommenden Lebenskrisen und in herausfordernden Situationen entscheidet die Resilienz darüber, wie die Privatpersonen diesen gegenüber begegnen. Aufgrund der in jüngster Vergangenheit entstandenen Umstände, wie die Corona-Krise oder Klimakrise, erlangte der Resilienzbegriff an Aufsehen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der individuellen Resilienz und deren Einfluss auf das Finanzverhalten ein, stellt die Problemstellung dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage.
2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Grundlagen des Finanzverhaltens und des Konzepts der Resilienz detailliert definiert sowie deren theoretische Verschränkung und die daraus abgeleiteten Forschungshypothesen erörtert.
3. Material und Methodik: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der empirischen Datenerhebung mittels einer Online-Umfrage, die Beschreibung der Stichprobe sowie die Vorbereitung der Daten für die statistische Analyse.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus der empirischen Untersuchung gewonnenen Daten präzise ausgewertet, interpretiert und im Kontext der aufgestellten Hypothesen diskutiert.
5. Zusammenfassung der Ergebnisse: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der empirischen Analyse zusammen und bewertet diese im Rahmen der theoretischen Ausgangslage.
6. Fazit und Ausblick: Das Schlusskapitel resümiert die Arbeit und gibt einen Ausblick auf die Relevanz der Resilienzforschung für zukünftige wissenschaftliche Analysen.
Resilienz, Finanzverhalten, Privatpersonen, Krisenbewältigung, Finanzplanung, Sparen, Investitionen, Versicherungsverhalten, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Finanzerziehung, Psychologie, Geld, SoSci Survey, Korrelationsanalyse.
Die Arbeit untersucht, wie die psychologische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Privatpersonen deren tägliches Finanzverhalten und ihren Umgang mit Geldformen beeinflusst.
Die zentralen Themenfelder bilden die Definition und Dimensionen des Finanzverhaltens (Cash-Management, Sparen, Vorsorge) sowie das psychologische Konstrukt der Resilienz inklusive ihrer Schutz- und Risikofaktoren.
Das Hauptziel ist es zu ergründen, welchen Einfluss eine resiliente Haltung auf das Finanzverhalten ausübt und ob eine positive Korrelation zwischen einer hohen Resilienz und einem positiven Finanzverhalten besteht.
Es wurde ein quantitatives, korrelatives Studiendesign gewählt, bei dem mittels einer Online-Umfrage Daten erhoben und diese anschließend statistisch mit der Software IBM SPSS Statistics ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, in denen Begriffe definiert werden, sowie einen empirischen Teil, der das Vorgehen bei der Datenerhebung beschreibt und die Testergebnisse der Hypothesen präsentiert.
Wichtige Begriffe sind Resilienz, Finanzverhalten, Krisenbewältigung, finanzielle Bildung, Schutzfaktoren sowie statistische Korrelationsanalyse.
Resilienz hilft, in unvorhersehbaren Krisensituationen flexibel zu bleiben, was direkt die Fähigkeit beeinflusst, liquide Mittel zu verwalten und emotionale Fehlentscheidungen im Finanzbereich zu vermeiden.
Die Haupthypothese wurde bestätigt: Es korrelieren eine ausgeprägte Resilienz und ein positives Finanzverhalten positiv, was durch die statistische Auswertung der Daten gestützt werden konnte.
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