Bachelorarbeit, 2021
39 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zentrale Fragen und Ziele
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Product-Placement
2.1 Definition
2.2 Abgrenzung zu anderen ähnlichen Werbeformen
2.3 Arten des Product-Placements
2.4 Entwicklung von Product-Placement
2.5 Rechtslage bei Product-Placement in Österreich
3 Product-Placement als Kommunikationsinstrument
3.1 Einordnung in den Marketing-Mix
3.2 Ziele und Chancen des Product-Placements aus Sicht der Werbebetreibenden
3.3 Ziele, Chancen und Risiken des Product-Placements aus Sicht der MedienproduzentInnen
3.4 Arten von Trägermedien
4 Effekte von Product-Placement auf das Trägermedium
4.1 Faktoren der Wahrnehmung und Wirkung des Product-Placements
4.2 Einflussfaktoren auf die Einstellung zu Product-Placement und dem Trägermedium
4.3 Effekte von Product-Placement auf die Evaluation des Trägermediums durch RezipientInnen
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Wirkung von Product-Placement auf das Trägermedium sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken für Werbetreibende und Medienproduzenten. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Produktplatzierungen die Einstellung der Rezipienten zum Medium beeinflussen und welche Faktoren (wie Kongruenz oder Involvierung) dabei eine Rolle spielen.
2.1 Definition
Product-Placement wird in der deutschen Sprache als Fachbegriff verwendet, auch wenn er ursprünglich aus dem US-amerikanischen stammt. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet es Produktplatzierung. In der Fachliteratur gibt es keine allgemeingültige, wissenschaftliche Definition von Product-Placement und daher gibt es zahlreiche Begriffserklärungen, wobei sich diese aber nur gering voneinander unterscheiden. In früheren Definitionen wird von Product-Placement nur in Filmen oder Serien gesprochen. Im Laufe der Jahre wurde diese Definition ausgeweitet, um neue Medien einzuschließen, wie zum Beispiel Computerspiele, Vlogs oder Musikvideos. In einer Literatur aus dem Jahre 1988 lautet die Definition von Product-Placement „eine gezielte Platzierung von Markenprodukten als reale Requisite in der Handlung eines Spielfilms“ (Auer, Kalweit, & Nüßler, 1998, S. 11). Eine weitere ältere Begriffsbestimmung von 1990 bezieht sich ebenfalls nur auf Filme: „Product-Placement umfasst die werbewirksame, zielgerichtete Integration von Produkten oder Dienstleistungen in den Handlungsablauf eines Kino‐, Video‐ oder Fernsehprogramms.“ (Bente, 1990, S. 24).
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Forschungsfragen und der methodischen Vorgehensweise anhand einer Literaturrecherche.
2 Product-Placement: Herleitung einer Definition, Abgrenzung zu anderen Werbeformen sowie Darstellung der Arten und der historischen Entwicklung.
3 Product-Placement als Kommunikationsinstrument: Einordnung in den Marketing-Mix und Analyse der Ziele und Risiken aus Sicht verschiedener Akteure.
4 Effekte von Product-Placement auf das Trägermedium: Analyse der Wirkmechanismen, Einflussfaktoren wie Reaktanz sowie Bewertung der Effekte durch Rezipienten anhand bestehender Studien.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Synopse der Ergebnisse und Darlegung der Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich.
Product-Placement, Produktplatzierung, Trägermedien, Werbebetreibende, MedienproduzentInnen, Werbewirkung, Markenbekanntheit, KonsumentInnen, Reaktanz, Kongruenz, Involvierung, Marketing-Mix, Medienevaluation, Markenimage, Kommunikationsinstrument.
Die Arbeit analysiert das Kommunikationsinstrument Product-Placement und dessen spezifische Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Bewertung der verwendeten Trägermedien durch die Zuschauer.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Abgrenzung, der strategischen Einordnung im Marketing-Mix sowie der detaillierten Analyse von Wahrnehmungs- und Wirkungsfaktoren bei Rezipienten.
Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis der Chancen und Risiken von Product-Placement aufzubauen und aufzuzeigen, wie sich die Platzierung von Marken auf die Seriosität und Bewertung des Trägermediums auswirkt.
Die Bachelorarbeit basiert auf einer literaturgestützten theoretischen Grundlage, bestehend aus der Analyse von Fachbüchern, Fachzeitschriften und einschlägigen empirischen Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Perspektiven der beteiligten Akteure sowie die psychologischen Faktoren der Werbewirkung und deren Einfluss auf die Evaluation des Trägermediums.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Begriffe wie Product-Placement, Trägermedien, Werbewirkung, Reaktanz, Markenimage und die Perspektive von Medienproduzenten.
Während bei beiden die Vermittlung einer Werbebotschaft gegen Gegenleistung im Vordergrund steht, ist Product-Placement durch klare Kennzeichnungspflichten von der unzulässigen Schleichwerbung abzugrenzen.
Reaktanz beschreibt den Widerstand der Rezipienten, wenn diese ihre Freiheit durch zu aufdringliche Werbeversuche eingeschränkt sehen, was häufig mit einer negativen Bewertung des Trägermediums einhergeht.
Ein hohes Involvierung in das Medium führt dazu, dass Rezipienten weniger kognitive Ressourcen aufwenden, um Marken als Werbung wahrzunehmen, wodurch der Werbeeffekt indirekt beeinflusst wird.
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