Diplomarbeit, 2009
89 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziele der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Intrapreneurship: Begriff und Konzept
2.1.1 Begriff
2.1.2 Gestaltungsansätze der Intrapreneurship
2.2 Grundelemente der Intrapreneurship
2.2.1 Innovation
2.2.2 Intrapreneur
2.2.3 Sponsor
2.2.4 Intrapreneurship-Team
2.3 Allgemeine Voraussetzungen und Einflussfaktoren für Intrapreneurship
3 Intrapreneur - ein interner Unternehmer
3.1 Rollenspezifika des Intrapreneurs
3.2 Persönlichkeitsmerkmale des Intrapreneurs
3.2.1 Visionäres Denken
3.2.2 Risikoorientierung
3.2.3 Motivation
3.2.4 Selbstbestimmtheit
3.2.5 Organisationsstrukturbedingte Handlungsspielräume und Fähigkeiten
3.3 Intrapreneur - Entrepreneur - klassische Manager: Was macht den Unterschied?
4 Intrapreneurshipfördernde Strukturen der Unternehmensorganisation
4.1 Begriff der Organisationsstruktur und Ansätze zu deren Beschreibung
4.2 Strukturdimensionen eines Unternehmens
4.2.1 Zentralisierung
4.2.2 Standardisierung und Formalisierung
4.2.3 Differenzierung und Spezialisierung
4.2.4 Die Kommunikationsstruktur
4.2.5 Formulierung der Anforderungen an intrapreneurshipfördernde Organisationsstruktur mithilfe des dimensionalen Ansatzes
4.3 Typologisierung von Organisationsstrukturen
4.4 Ableitung von Strukturanforderungen auf Basis der einzelnen Phasen des Innovationsprozesses
5 Unternehmensstrukturelle Gestaltungselemente zur Unterstützung des Intrapreneurship-Konzepts
5.1 „Organizational Slack“ - eine notwendige ressourcenbezogene Voraussetzung des Intrapreneurship
5.1.1 Bedeutung des Organizational Slacks
5.1.2 Aufbau des Organizational Slacks
5.2 Venture Formen als Ausfluss unternehmerischer Initiativen
5.2.1 Venture Management
5.2.2 Kriterien zur Auswahl der Organisationsformen des Venture-Managements
5.2.3 Überblick über interne Venture-Formen
5.2.4 Überblick über externe Venture-Formen
5.2.5 Beitrag des Venture-Managements für Intrapreneurship
5.3 Neue Medien in Kommunikation
5.3.1 Bedeutung und Ausformung der Kommunikation
5.3.2 Beitrag der neuen Kommunikationsmedien zur Lösung des Organisatorischen Dilemmas
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Anforderungen an die Organisationsstruktur von Unternehmen zu formulieren, um die erfolgreiche Implementierung des Intrapreneurship-Konzepts zu ermöglichen, und zu analysieren, wie solche Strukturen in bestehende Organisationen integriert werden können.
3.2.1 Visionäres Denken
Nach Auffassung in der Literatur steuern Intrapreneure ihre Entdeckungen mit der Kraft von Visionen an. Ein solches Verhalten ist absolut typisch für Intrapreneure und gehört zu den wichtigsten Instrumenten, mit denen sie ihre Ideen entwickeln. Von Natur aus nutzen sie jede Gelegenheit um darüber nachzudenken, wie sie ihre Träume in Realität verwirklichen können. Dabei brauchen Intrapreneure nicht unbedingt hoch entwickelte mechanische oder technische Vorstellungen über Investitionen zu bilden, vielmehr zeichnet sich die unternehmerische Vision durch ein relativ konkretes Verständnis dafür aus, wie das zukünftige Geschäft aussehen soll, oder wie die potentiellen Kunden auf Neuerungen reagieren werden.
Ein visionäres Verhalten erfordert vom Intrapreneur besondere kognitive Fähigkeiten, impulsives Denken sowie eine gewisse Vorstellungskraft. Ferner zeichnet sich ein Intrapreneur durch die Fähigkeit aus, ständig zwischen rationalen und kreativen Denken wechseln zu können. Im Ergebnis entsteht ein funktionierendes Modell, bei dem alle Aspekte des Geschäfts berücksichtigt sind, denn Intrapreneure sehen in ihren visionären Vorstellungen sowohl das Produkt selbst, als auch deren Produktion, benötigte Ressourcen oder notwendige Marketing-Kampagnen. Dabei denken sie nicht nur über viele verschiedene Handlungsalternativen nach, sondern auch über mögliche Hindernisse und Widerstände, die während Realisierung ihre Idee auftauchen können. Da Intrapreneure die möglichen Probleme im Voraus in ihrer Visionen sehen, können sie auch planen, wie sie diese Probleme umgehen können, bevor das Innovationsprojekt scheitert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage, die Problemstellung und die Ziele der Arbeit sowie den Untersuchungsgegenstand.
2 Grundlagen: Das Kapitel befasst sich mit den konzeptionellen Erkenntnissen, dem Begriff Intrapreneurship, den Rollen der Akteure sowie den allgemeinen Voraussetzungen für das Konzept.
3 Intrapreneur - ein interner Unternehmer: Hier wird die Persönlichkeit des Intrapreneurs dargestellt, seine Merkmale analysiert und ein Vergleich zum Entrepreneur sowie zum klassischen Manager gezogen.
4 Intrapreneurshipfördernde Strukturen der Unternehmensorganisation: In diesem Kapitel werden Anforderungen an Organisationsstrukturen diskutiert und nach den Phasen des Innovationsprozesses abgeleitet.
5 Unternehmensstrukturelle Gestaltungselemente zur Unterstützung des Intrapreneurship-Konzepts: Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Organizational Slack, Venture-Management und neuen Kommunikationsmedien zur Unterstützung des Konzepts.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die Forschungsfrage zur Struktur von Unternehmen für Intrapreneurship.
Intrapreneurship, Unternehmertum, Organisationsstruktur, Innovation, Intrapreneur, Organisationskultur, Unternehmensstrategie, Organizational Slack, Venture Management, Innovationsprozess, Dezentralisierung, Kommunikation, Web 2.0, Führungskräfte, unternehmerisches Handeln.
Die Arbeit untersucht, welche strukturellen Anforderungen innerhalb eines Unternehmens erfüllt sein müssen, damit das Intrapreneurship-Konzept erfolgreich implementiert und gelebt werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die Definition des Intrapreneurship, das Persönlichkeitsprofil des Intrapreneurs, die Gestaltung von Organisationsstrukturen und unterstützende Elemente wie Venture-Management.
Ziel ist es, Anforderungen an eine intrapreneurshipförderliche Organisationsstruktur zu formulieren und Wege aufzuzeigen, wie diese in bestehende, oft starre Unternehmensstrukturen integriert werden kann.
Die Arbeit basiert primär auf einer umfangreichen Literaturanalyse sowie einer theoretischen Ableitung von Organisationsanforderungen für die verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses.
Der Hauptteil behandelt die Rollen und Merkmale von Intrapreneuren, die notwendigen Organisationsstrukturen (z.B. Dezentralisierung), das Konzept des Organizational Slacks und verschiedene Formen des Venture-Managements.
Wesentliche Begriffe sind Intrapreneurship, Organisationsstruktur, Innovation, Venture Management und Organizational Slack.
Während der Manager eher extrinsisch motiviert ist und Aufgaben innerhalb bestehender Regeln erfüllt, ist der Intrapreneur intrinsisch motiviert, zeigt Risikobereitschaft und strebt nach Autonomie bei der Umsetzung innovativer Ideen.
Es beschreibt den Zielkonflikt zwischen der notwendigen Stabilität und Ordnung in großen Unternehmen und dem gleichzeitigen Bedarf an Flexibilität und Kreativität für erfolgreiches Intrapreneurship.
Eine offene, netzartige Kommunikationsstruktur wird als entscheidende Dimension identifiziert, um den Wissensaustausch zu fördern und bürokratische Hürden im Innovationsprozess zu überwinden.
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