Bachelorarbeit, 2018
61 Seiten, Note: 12
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Flüchtlinge
2.1.1 Fluchtgründe
2.1.2 Überblick über die aktuellen Zahlen der Geflüchteten
2.1.3 Ausländerinnen und Ausländer
2.1.4 Personen mit Migrationshintergrund
2.2 Zum Bildungsstand der Geflüchteten im Jahr 2017
2.2.1 Integration durch Bildung
2.2.2 Sprache als Mittel zur Teilhabe
2.2.3 Angebote zur Sprachförderung – Integrationskurse
2.2.4 Non-formale und informelle Bildungsangebote
2.3 Frühkindliche Bildung
2.4 Schulsystem – Integration durch Schule
2.4.1 Geflüchtete Kinder und Jugendliche
2.4.2 Schulzugang und Schulpflicht für Geflüchtete Kinder und Jugendliche
2.4.3 Schulorganisatorische Modelle im deutschen Schulsystem
2.4.4 Ausblick
2.5 Hochschule
2.5.1 Hochschulzugang und Hochschulzulassung für Flüchtlinge
2.5.2 Studiengebühren
2.6 Arbeitsmarkt
2.6.1 Rechtliche Voraussetzungen
2.6.2 Formale Qualifikationen
2.6.3 Integration in den Arbeitsmarkt
3 Empirische Untersuchung
3.1 Experteninterviews als Methode empirischer Sozialforschung
3.2 Auswahl der Interviewpartner
4 Auswertung
4.1 Extraktionstabelle
5 Ergebnisse der qualitativen Auswertung
6 Zusammenfassung und Beantwortung der Fragestellung
Anhang 1 Interviewleitfaden
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bildungsperspektiven von Flüchtlingen in Deutschland und analysiert dabei sowohl theoretische Rahmenbedingungen als auch praktische Barrieren und Möglichkeiten des Zugangs zu Bildungseinrichtungen, Ausbildung und Arbeitsmarkt.
2.2.1 Integration durch Bildung
Nach Artikel 26 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1946 hat jeder das Recht auf Bildung. Es steht außer Frage, dass Bildung der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration ist. Dabei ist die Sprache ein wichtiger Teil, der dazu beiträgt. Bildung vermittelt Kenntnisse, die Menschen benötigen um ihren Alltag zu bewältigen und zu einer handlungsfähigen Person zu werden. Sie trägt zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung bei. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Integration eine gesellschaftliche Aufgabe ist, wobei Bildung einen wichtigen Beitrag leistet.
Aufgrund der hohen Anzahl Geflüchteter ergeben sich neue gesellschaftliche, kulturelle und soziale Herausforderungen. Demzufolge stellt sich die Frage wie mit Herausforderungen umgegangen werden kann und welche Perspektiven Geflüchtete in Deutschland haben. Menschen migrieren um sich vor Krieg und Gefahren im Herkunftsland zu schützen und ein Leben in Freiheit und Sicherheit zu führen. Durch die Flucht hoffen sie auf sozialen Aufstieg, mehr Bildung und eine bessere Zukunft für ihre Familien.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der Forschungsfrage nach den Bildungsperspektiven von Flüchtlingen und der Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Definition relevanter Personengruppen sowie detaillierte Darlegung von Bildungsmöglichkeiten und -barrieren in Schule, Studium und Ausbildung.
3 Empirische Untersuchung: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, basierend auf Experteninterviews als Instrument der empirischen Sozialforschung.
4 Auswertung: Darstellung des Auswertungsprozesses der Expertengespräche und Einführung der Extraktionstabelle zur Strukturierung der Informationen.
5 Ergebnisse der qualitativen Auswertung: Zusammenfassung der zentralen Themenfelder aus den Interviews, gegliedert nach den Kategorien Akteure, Bildung/Sprache, Zugang zum Arbeitsmarkt und Schwierigkeiten.
6 Zusammenfassung und Beantwortung der Fragestellung: Fazit der Forschungsarbeit und abschließende Beantwortung der zentralen Fragen unter Einbeziehung der theoretischen und empirischen Befunde.
Flüchtlinge, Integration, Bildungsperspektiven, Sprachförderung, Integrationskurse, Schulsystem, Hochschulzugang, Arbeitsmarkt, Ausbildung, Geflüchtete, Qualifikation, Bildungsbarrieren, Sozialforschung, Experteninterview, Ehrenamt.
Die Arbeit analysiert die Bildungsperspektiven von Geflüchteten in Deutschland, ausgehend vom Wunsch nach Integration und sozialem Aufstieg durch Bildung.
Schwerpunkte sind die Bedeutung der deutschen Sprache, Integrationskurse, schulische Integration, der Hochschulzugang sowie der Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Sie befasst sich mit der Frage, wie die Bildungsperspektiven von Flüchtlingen in Deutschland einzuschätzen sind und welche Möglichkeiten sowie Barrieren dabei bestehen.
Die empirische Untersuchung basiert auf einem qualitativen Experteninterview, welches anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der Bildungsinstitutionen und eine empirische Betrachtung durch Expertensicht auf die praktische Umsetzung von Integration.
Die zentralen Schlagworte sind Bildung, Integration, Geflüchtete, Sprache, Arbeitsmarktzugang, Ausbildung und Hürden bei der Anerkennung von Qualifikationen.
Die Arbeit identifiziert die Sprachkenntnisse als absolute Schlüsselqualifikation, ohne die eine gesellschaftliche Teilhabe, der schulische Erfolg und der Zugang zum Arbeitsmarkt massiv erschwert sind.
Häufig fehlen offizielle Dokumente aus dem Herkunftsland, zudem ist der Prozess der Anerkennung bürokratisch aufwendig und langwierig, was oft in kurzfristigen Beschäftigungen unterhalb des eigentlichen Qualifikationsniveaus mündet.
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