Fachbuch, 2008
34 Seiten
1. Die Sensibilität des Einzelmenschen innerhalb der Ehe – kreative Gedanken zu einer Basis der Gesellschaft
2. Kommunikation (vorwiegend dialogische-) im Zeitalter des Internets unabhängig von existierenden Partnerschaften (ehelichen oder eheähnlichen Gemeinschaften)
3. Paradigma der Partikulogie hinsichtlich der Menschenrechte und ihrer fragwürdigen Umsetzung in Europa
4. Prinzip für die Anerkennung von breiteren Wissensbereichen, adaptiert aus dem Gesamtzusammenhang der in der Europäischen Erklärung der Menschrechte verfassten Einzelprinzipien – Massstab für eine gegenüberstellende Betrachtung von Partikulogie und Psychologie in den Jahren unmittelbar nach 9/11
5. Gibt es ein politisches Existenzrecht für die urbane Gesellschaft, das sich auf Kreativität begründet?
5.1. Sinn und Pfadmodell der Kreativität
5.2. Kreativität: Aktive Agenden in einer liberalen kritik-scheuen Gesellschaft, die Kerne für Neuentwicklungen aufkeimen lassen
6. Bewusste und unbewusste Anteile am kreativen Prozess
7. Eine Persönlichkeitskonzeption in Spannungsfeld zwischen moderner EU-Menschenrechten und religiöser Toleranz gegenüber der Tradition – Gedanken zur Partikulogische Persönlichkeitsdiagnostik
8. Sinn und Gültigkeit, wann ein Betiteln mit “erfolgreiche Behandlungsmethode” durch einen Psychotherapeuten verantwortungsvoll ist
9. Findet die Generierung kreativer Pläne und Vorhaben in engen Gruppen oder in weithin interagierenden Soziotopen statt?
10. Verzeichnisse
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die philosophische und wissenschaftstheoretische Fundierung der "Partikulogie" als Komplementärwissenschaft, die eine Brücke zwischen historischen Traditionen, Menschenrechten und modernen psychologischen Ansätzen schlägt. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie Kreativität als stabilisierendes Element in urbanen Gesellschaften wirken kann und inwiefern herkömmliche psychologische Testverfahren durch eine Einbettung in partikulogische Kontexte eine höhere empirische Validität und Effizienz gewinnen können.
3. Paradigma der Partikulogie hinsichtlich der Menschenrechte und ihrer fragwürdigen Umsetzung in Europa
Wohl werden die Bände „Die Partikulogie“ unter der Prämisse, wissenschaftlich zu arbeiten, verfasst. Dabei hält man sich streng an die Kriterien der Wissenschaftlichkeit, die im Bereich Wissenschaftstheorie postuliert und kritisch erarbeitet werden. Empirische Untersuchungen sind ein Teil davon, Fallstudien ein Teil wieder der empirischen Untersuchungsmethode. Wir sprechen hierbei von induktiver Vorgehensweise, und wollen erinnern, dass auch die deduktive Wissenschaft Existenzberechtiung hatte, und noch heute in der Geschichte der Wissenschaft diskutiert wird – wie überhaupt die praktische Relevanz von Geschichte im Gegensatz zur Historie diskutiert wird.
Aber man betrachtet auch an die Zielsetzung jeder Komplementärwissenschaft als abhandlungsbedürftig. Denn nichts hat innerhalb einer modernen Wissenschaft mehr Impulse zu Neuentwicklungen gegeben, als mit den in bestimmten Epochen bestehenden Paradigmen zu brechen. Man spricht von Paradigmenwechsel in der Wissenschaft. Dieses „Brechen“ wurde angeregt von Forschern, die aus ihrer praktischen Lebensumwelt „Zufälle“ als Phänomene, die sich der regulären Wissenschaftlichkeit entziehen, nützten und versuchten, die Bedingungen für eine größere Wahrscheinlichkeit solcher „Zufälle“ zu untersuchen. Nicht nur die Wahrscheinlichkeitstheorie hat sich dieser Aufgabe gewidmet.
Sieht man einmal von der Wissenschaft, die sich komplementär zu einer bereits etablierten Wissenschaft neu aufbaut, heraus schält aus der Pseudowissenschaft, oder Anregungen aus der Populärwissenschft für ihre eigene Zwecke nutzt, so ist die Lehre, die sich gänzlich der Wissenschaftlichkeit entzieht als eine zur Wissenschaft komplementäre Lehre zu entdecken und neu wieder zu entdecken, die oftmals ihre Basis im Religiösen, im holistischen Ansatz asiatischen Denkens, wie auch in der revolutionären Politik hat, welche Satzungen aufstellt, die nicht einer bestimmten, intrinsischen Logik entbehren.
Die partikulogische Vorgehensweise ist zwar immer noch die wissenschaftliche, doch versteht sich die gesamte Partikulogie als eine besondere Wissenschaft, die –
1. Die Sensibilität des Einzelmenschen innerhalb der Ehe – kreative Gedanken zu einer Basis der Gesellschaft: Dieses Kapitel erörtert die Ehe als gesellschaftlich resistenteste Form des Miteinanders und untersucht die Bedeutung emotional-kognitiver Bindungen sowie deren Wert innerhalb der Gesellschaft.
2. Kommunikation (vorwiegend dialogische-) im Zeitalter des Internets unabhängig von existierenden Partnerschaften (ehelichen oder eheähnlichen Gemeinschaften): Basierend auf einer Studie wird die Rolle von Internet-Chats und sozialen Netzwerken hinsichtlich der Beziehungsgestaltung und Lebensqualität untersucht.
3. Paradigma der Partikulogie hinsichtlich der Menschenrechte und ihrer fragwürdigen Umsetzung in Europa: Hier wird die Partikulogie als Meta-Wissenschaft definiert, die sich als komplementärer Ansatz zur modernen Wissenschaft etabliert und einen besonderen Fokus auf Menschenrechte legt.
4. Prinzip für die Anerkennung von breiteren Wissensbereichen, adaptiert aus dem Gesamtzusammenhang der in der Europäischen Erklärung der Menschrechte verfassten Einzelprinzipien – Massstab für eine gegenüberstellende Betrachtung von Partikulogie und Psychologie in den Jahren unmittelbar nach 9/11: Das Kapitel vergleicht die Ansätze der Partikulogie mit der Allgemeinen Psychologie und betont die Notwendigkeit einer werteorientierten Wissenschaft.
5. Gibt es ein politisches Existenzrecht für die urbane Gesellschaft, das sich auf Kreativität begründet?: Es wird ein Pfadmodell der Kreativität entworfen, das diese nicht als Veränderung, sondern als konservierenden Prozess und "Strukturschaffung" begreift.
5.1. Sinn und Pfadmodell der Kreativität: Vertiefung der theoretischen Definition von Kreativität als Zusammenfügen und Prozess der Veräußerlichung.
5.2. Kreativität: Aktive Agenden in einer liberalen kritik-scheuen Gesellschaft, die Kerne für Neuentwicklungen aufkeimen lassen: Untersuchung der Entstehung von Kreativität in einem durch Interaktionsdruck und Burn-Out geprägten Klima.
6. Bewusste und unbewusste Anteile am kreativen Prozess: Auseinandersetzung mit der "Transformierungsfähigkeit", die unbewusste Funktionen in bewusste Handlungen überführt.
7. Eine Persönlichkeitskonzeption in Spannungsfeld zwischen moderner EU-Menschenrechten und religiöser Toleranz gegenüber der Tradition – Gedanken zur Partikulogische Persönlichkeitsdiagnostik: Diskussion über die Grenzen der modernen psychologischen Diagnostik im Vergleich zu traditionellen, religiös fundierten Wertesystemen.
8. Sinn und Gültigkeit, wann ein Betiteln mit “erfolgreiche Behandlungsmethode” durch einen Psychotherapeuten verantwortungsvoll ist: Analyse der wissenschaftlichen Validierung psychotherapeutischer Ansätze und Plädoyer für ein partikulogisches, historisch fundiertes Konstrukt.
9. Findet die Generierung kreativer Pläne und Vorhaben in engen Gruppen oder in weithin interagierenden Soziotopen statt?: Dieses Kapitel untersucht die Motivationsbildung und die Rolle von Subjektiven Theorien in interaktiven Systemen.
10. Verzeichnisse: Enthält das Literaturverzeichnis der verwendeten Quellen.
Partikulogie, Kreativität, Psychologie, Menschenrechte, Wissenschaftstheorie, Persönlichkeitsdiagnostik, Soziotop, Interaktionismus, Lebensqualität, Komplementärwissenschaft, Bewusstsein, Transformation, Wertekonsens, gesellschaftliche Resilienz, Subjektive Theorien
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung der "Partikulogie" als wissenschaftliche Lehre, die psychologische Phänomene, soziale Strukturen und menschliche Grundwerte durch einen komplementären, interdisziplinären Ansatz neu bewertet.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Kreativität, die Kritik an gängiger psychologischer Diagnostik, die Bedeutung von Menschenrechten und die Rolle von Traditionen in der modernen Gesellschaft.
Ziel ist es, die Effizienz und Validität therapeutischer und diagnostischer Methoden zu steigern, indem diese aus einem kurzfristigen Paradigma in ein über Epochen hinweg bewährtes partikulogisches Konstrukt eingebettet werden.
Der Autor nutzt einen wissenschaftstheoretischen, phänomenologischen und teilweise faktorenanalytischen Ansatz, der historische Erkenntnisse (z. B. aus der Philosophie und Theologie) mit modernen neurowissenschaftlichen und kybernetischen Theorien verknüpft.
Der Hauptteil analysiert die Mechanismen kreativer Prozesse, die Problematik der modernen Persönlichkeitsdiagnostik und die Wirksamkeit von therapeutischen Methoden im Kontext gesellschaftlicher Veränderungsprozesse.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Partikulogie, Kreativität, Komplementärwissenschaft, Interaktionismus und eine neue, werteorientierte Wissenschaftskultur.
Die Partikulogie sieht den Menschen als ein "very particular" Individuum und lehnt rein reduzierte oder rein naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle ab, indem sie soziale, religiöse und historische Kontexte als notwendige Basis für echte Erkenntnis einbezieht.
Der Autor kritisiert die kurzfristige Ausrichtung moderner Testkonstruktionen und schlägt vor, die empirische Gültigkeit durch Bezugnahme auf jahrhundertealte, bewährte Lebensweisheiten zu erhöhen, um die Effektivität von Behandlungen nachhaltig zu verbessern.
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