Masterarbeit, 2021
162 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellungen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen Controlling
2.2 Grundlagen Big Data Analytics
2.3 Auswirkung der Digitalisierung auf das Controlling
3 Big Data Analytics im Controlling
3.1 Motive zur Verbesserung im Einzelhandel
3.2 Voraussetzungen und notwendige Maßnahmen
3.3 Mehrwerte für die Controlling-Hauptprozesse
3.4 Zentrale Herausforderungen für das Controlling
4 Forschungsmethode
4.1 Methodische Konzeption
4.2 Qualitative Inhaltsanalyse und Definition der Kategorien
4.3 Datenerhebung
4.4 Datenanalyse
5 Forschungsergebnisse
5.1 Aktuelle Anforderungen an das Berufsbild des Controllers
5.2 Ergebnisse der qualitativen Experteninterviews
5.3 Entwicklung potentieller Zukunftsszenarien für das Controlling
5.4 Entwicklung eines künftigen Rollen- und Kompetenzprofils
5.5 Beantwortung der Forschungsfragen
6 Fazit und Ausblick
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Kritische Diskussion der Ergebnisse
6.3 Handlungsempfehlung und Ausblick
Die vorliegende Master-Thesis untersucht die Nutzenpotentiale und Herausforderungen von Big Data Analytics für das Controlling in der Einzelhandelsbranche unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung. Ziel der Arbeit ist es, die Mehrwerte dieser Technologien für Controlling-Hauptprozesse sowie ein darauf abgestimmtes künftiges Rollen- und Kompetenzprofil für Controller zu definieren, um Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld zu unterstützen.
3.1 Motive zur Verbesserung im Einzelhandel
Wie bereits in Abschnitt 1.1 erläutert ergeben sich insbesondere für die Einzelhandelsbranche neue Anforderungen durch die Digitalisierung. Diese Anforderungen gehen aus der damit verbundenen zunehmenden Dynamik der Märkte, aus neuen Technologien sowie aus den sich ändernden Marktfaktoren und Kundenbedürfnissen hervor. Wenngleich Einzelhandelsbetriebe bereits in der Vergangenheit durch unbeständige externe und interne Rahmenbedingungen einem nachfrageseitigen Veränderungsdruck ausgesetzt waren, so wird dieser Druck nochmals erheblich durch die in Absatz 2.3 beschriebenen Auswirkungen der Digitalisierung verstärkt. Dabei müssen Einzelhandelsunternehmen in ihrer Rolle als Absatzmittler zwischen Hersteller und privaten Endkunden ihre Sortiments- und Vertriebspolitik konsequent an den Präferenzen und dem Kaufverhalten ihrer Kunden ausrichten, um die avisierte Zielgruppe zu erreichen, Wertschöpfung im Sinne der Lokomotion zu sichern und somit langfristig am Markt bestehen zu können.
Durch die zunehmende digitale Vernetzung und das mobile Internet werden den Endkunden gänzlich neue Möglichkeiten für den Bezug ihrer Waren ermöglicht. Dies führt dazu, dass Einzelhandelsunternehmen nicht mehr nur einen stationären Vertriebskanal bedienen, sondern ihre Vertriebspolitik als Multi-Channel-Anbieter auch auf das Umfeld des Internets ausdehnen müssen. Multi-Channel-Handel ist im Zeitalter des E-Commerce längst zu einer fixen Größe geworden und hat die Art und Struktur des Handels in den letzten Jahren stark geprägt. Dabei fällt auf, dass es immer noch verschiedene Sichtweisen und Meinungen darüber gibt, wie genau Multi-Channel definiert werden kann. In dieser Arbeit wird die Definition nach Heinemann vertreten, laut der erst dann eine Multi-Channel-Strategie gegeben ist, wenn mindestens ein Absatzkanal den Internethandel repräsentiert und somit die innovative Verknüpfung von stationärem Geschäft und Onlinevertrieb bildet.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung im Kontext der zunehmenden Datenflut und der Notwendigkeit einer digitalen Transformation für das Controlling im Einzelhandel.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die theoretischen Fundamente von Controlling, Big Data Analytics sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf etablierte Controlling-Systeme.
3 Big Data Analytics im Controlling: Überträgt das Big-Data-Konzept auf Controlling-Prozesse, untersucht Mehrwerte für Hauptprozesse und beleuchtet zentrale Herausforderungen sowie Voraussetzungen.
4 Forschungsmethode: Beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive Literaturanalyse, Experteninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
5 Forschungsergebnisse: Präsentiert die gewonnenen Daten aus Interviews und Stellenanzeigen, inklusive der Ableitung von Zukunftsszenarien und einem Rollen- und Kompetenzprofil für Controller.
6 Fazit und Ausblick: Überprüft die Zielerreichung der Arbeit, diskutiert kritisch die Ergebnisse und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Big Data Analytics, Controlling, Einzelhandel, Digitalisierung, Advanced Analytics, Business Partner, Kompetenzprofil, Datenmanagement, Digitale Transformation, Strategische Planung, Management Reporting, Prognose, Multi-Channel, Risikomanagement, Künstliche Intelligenz.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Big Data Analytics auf das Controlling in Handelsunternehmen und untersucht, wie sich das Berufsbild des Controllers durch die zunehmende Digitalisierung verändert.
Zentrale Themen sind die Transformation von klassischen Controlling-Prozessen hin zu datengetriebenen Abläufen, der Einsatz von Advanced Analytics und die Definition eines neuen Anforderungsprofils für Controller.
Das Ziel ist die Identifizierung von Mehrwerten durch Big-Data-Technologien für das Controlling sowie die Erstellung eines Rollen- und Kompetenzprofils für den "digitalen Controller" bis zum Jahr 2025.
Die Autor verwendet einen qualitativen Forschungsansatz, der eine quantitative Analyse von Stellenanzeigen mit leitfadengestützten Experteninterviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring verbindet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung von Big-Data-Konzepten im Controlling, analysiert die Voraussetzungen in Unternehmen und leitet konkrete Mehrwerte für Prozesse wie Kostenrechnung, Investitionscontrolling und Reporting ab.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von theoretischen Controlling-Konzeptionen mit praktischen Anforderungen des modernen Einzelhandels und der Antizipation zukünftiger technologischer Trends aus.
Das Business Partnering dient als zentrales Rollenbild, das den Controller vom reinen Datenverwalter zum strategischen Berater macht, der das Management bei Entscheidungen aktiv unterstützt.
Zu den Hürden zählen fehlende Datenstrategien, eine hohe Komplexität heterogener Systemlandschaften, der Mangel an IT-affinen Kompetenzen und die noch vorherrschende Abhängigkeit von Excel-basierten Prozessen.
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