Bachelorarbeit, 2021
51 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. das Paradigma Interkulturalität versus Transkulturalität
3. Interkulturelles und transkulturelles Lernen: zwischen Theorie und Didaktik
3.1. Modelle inter- und transkultureller Lernprozesse
3.1.1. Byrams Modell interkultureller kommunikativer Kompetenz
3.1.2. Reimanns integriertes Modell transkultureller Kompetenz
3.1.3. die Erweiterung des Modells Byrams durch Reihmanns Konzept
3.2. genderreflektiertes Lernen im Fremdsprachenunterricht als Chance des interkulturellen und transkulturellem Lernens
3.3. Messbarkeit (und Förderung) interkultureller kommunikativer Kompetenz
3.4. Zwischenfazit
4. Förderung interkultureller kommunikativer Kompetenz durch Filme im Spanischunterricht
4.1. Film im Sinne des erweiterten Textbegriffs
4.2. Film als Medium zur Förderung interkultureller kommunikativer Kompetenzen
4.3. Aufgabenorientierter Filmeinsatz: Wie können Lernaufgaben die interkulturelle kommunikative Kompetenz durch den Einsatz von Filmen im Fremdsprachenunterricht fördern?
5. Reihe: Frida Kahlo. Zwischen Tradition und Emanzipation – Die Darstellung ihres (weiblichen) Rollenbildes in Mexiko des 20. Jahrhunderts und dessen Rezeption in der Gegenwart.
5.1. Vorüberlegung zur Reihe- Lernziele und zu fördernde Kompetenzen
5.2. Tabellarischer Reihenentwurf
6. Durchführung der Stunde
6.1. Sachanalyse
6.2. Didaktische und Methodische Überlegung + Materialanalyse
6.3. Tabellarischer Stundenentwurf
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
8.1. Internetquellen:
9. Anhang
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine produktorientierte Unterrichtsreihe für den Spanischunterricht der Qualifikationsphase zu entwickeln, die anhand des Films „Frida“ die interkulturelle kommunikative Kompetenz der Lernenden fördert und dabei Rollenbilder sowie Gender-Aspekte reflektiert.
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit nimmt es sich zum Ziel, eine Unterrichtsreihe für den Spanischunterricht der Qualifikationsphase im Land Hessen zum Thema: „Frida Kahlo. Zwischen Tradition und Emanzipation – Die Darstellung ihres (weiblichen) Rollenbildes in Mexiko des 20. Jahrhunderts und dessen Rezeption in der Gegenwart” anhand des Films „Frida“ von Julie Taymor vorzustellen. Der Förderungsschwerpunkt liegt hierbei auf einer Erweiterung der interkulturellen kommunikativen Kompetenz, wobei dies stets als Wesensmerkmal eines modernen kommunikativen Spanischunterrichts an die Förderung der funktional kommunikativen Kompetenz gekoppelt ist.
Der Fokus auf Frida Kahlo als Persönlichkeit des öffentlichen Lebens wirft die Frage nach deren Position und Einflussnahme in der Gesellschaft Mexicos des 20.Jh., deren Stellenwert und Wirken als Künstlerin und Selbstdarstellerin sowie nach deren regen Rezeption bis in die heutige Zeit hinein auf. Die darin begründeten Unterthemen wie ihre Umgangsweise mit den Rollenbildern und stereotypisierenden Forderungen ihres direkten und stets auf sie einwirkenden Umfeldes berührt bereits ex ipso implizit die Lebenswelt der Schüler*innen, da auch unsere Gesellschaft ein von Rollenbildern und Stereotypen durchdrungenes Gepräge darstellt.
1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Unterrichtsreihe ab und betont die Verknüpfung von interkultureller Kompetenz und Medienarbeit anhand des Films „Frida“.
2. das Paradigma Interkulturalität versus Transkulturalität: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der interkulturellen Forschung und deren Weiterentwicklung hin zur Transkulturalität.
3. Interkulturelles und transkulturelles Lernen: zwischen Theorie und Didaktik: Hier werden zentrale Modelle vorgestellt, darunter Byrams Modell der interkulturellen kommunikativen Kompetenz und dessen Erweiterung durch das transkulturelle Konzept von Reimann.
4. Förderung interkultureller kommunikativer Kompetenz durch Filme im Spanischunterricht: Der Abschnitt begründet den Einsatz des Mediums Film als authentisches Kulturprodukt, das zur Förderung der interkulturellen Kompetenz im kompetenzorientierten Unterricht beiträgt.
5. Reihe: Frida Kahlo. Zwischen Tradition und Emanzipation – Die Darstellung ihres (weiblichen) Rollenbildes in Mexiko des 20. Jahrhunderts und dessen Rezeption in der Gegenwart.: Dieses Kernkapitel beschreibt die didaktische Konzeption der Unterrichtsreihe und deren fachliche Einordnung im hessischen Kerncurriculum.
6. Durchführung der Stunde: Die Sachanalyse und methodische Planung der Unterrichtsstunden werden hier detailliert und praxisnah dargelegt.
7. Fazit: Das Fazit resümiert die Eignung der Unterrichtsreihe zur Förderung der interkulturellen kommunikativen Kompetenz und der Gender-Sensibilisierung.
8. Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis wissenschaftlicher Quellen und Fachliteratur zur Stützung der methodischen und theoretischen Argumentation.
9. Anhang: Materialübersichten und Arbeitsblätter zur unmittelbaren Anwendung im Unterricht.
Frida Kahlo, Interkulturelle Kompetenz, Transkulturalität, Filmkompetenz, Spanischunterricht, Rollenbilder, Gender-Sensibilisierung, Medienpädagogik, Kompetenzorientierung, Identitätsbildung, Soziale Medien, Selfie, Fremdsprachendidaktik, Unterrichtsplanung, Kulturwissenschaft.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer Unterrichtsreihe für den Spanischunterricht der gymnasialen Oberstufe, in der die interkulturelle kommunikative Kompetenz anhand des Films „Frida“ über Frida Kahlo gefördert wird.
Neben der Interkulturalität stehen die Themenbereiche Rollenbilder im 20. Jahrhundert, die Rolle der Künstlerin als Selbstdarstellerin und die kritische Refraktion von modernen sozialen Medien und Selfies im Fokus.
Das Ziel ist es, durch eine gezielte Sequenzauswahl bei der Arbeit mit dem Film ein tieferes Verständnis für interkulturelle Zusammenhänge und für die eigene Identitätsfindung im Kontext von Stereotypen zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einem theoretischen Unterbau aus der Fremdsprachendidaktik, insbesondere den Modellen von Michael Byram und Daniel Reimann, und kombiniert diese mit einer kompetenzorientierten fachdidaktischen Aufbereitung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Reflexionen über Interkulturalität und Filmdidaktik sowie in konkrete Unterrichtskonzepte, die methodisch und sachanalytisch erläutert werden.
Zentrale Begriffe sind Frida Kahlo, Interkulturalität, Transkulturalität, Filmkompetenz, Gender-Sensibilisierung und Aufgabenorientierung.
Der Film wird als „Text“ betrachtet, dessen auditive, visuelle und dramatische Zeichen von den Schülern gedeutet und im Sinne der interkulturellen Kompetenz analysiert werden müssen.
Das Modell von Byram setzt oft von homogenen Gesellschaften aus; die Ergänzung durch Reimann ermöglicht es, intrakulturelle Spannungen und die Vielschichtigkeit moderner Identitäten besser abzubilden.
Selfies dienen als lebensweltlicher Bezugspunkt, um die Schüler für die mediale Inszenierung von Identität zu sensibilisieren und sie zu einer kritischen Distanz gegenüber gängigen Schönheitsidealen und Stereotypen anzuregen.
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