Diplomarbeit, 2002
250 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung, Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsbestimmung und Definitionen
2.1 Content
2.1.1 Bestimmung von Content aus Sicht des Anwenders
2.1.2 Definition von Content anhand der Anatomie von Dokumenten
2.2 Abgrenzung von Daten, Information, Wissen und Content
2.2.1 Daten
2.2.2 Information
2.2.3 Wissen
2.2.4 Zusammenhang mit Content
2.3 Unterscheidung Content vs. Dokument
2.4 Web Content Management
2.4.1 Definition anhand der Begriffsbestandteile
2.4.2 Definition anhand der Merkmale
2.4.3 Web Content Management Systeme
2.5 Abgrenzung zu verwandten Bereichen
2.5.1 Dokumenten Management Systeme (DMS)
2.5.2 Knowledge Management
2.5.3 Fazit
3 Bedeutung von Web Content Management
3.1 Entwicklung von Content
3.2 Vergleich: Herkömmliches Webpublishing vs. Webpublishing mit einem CMS
3.2.1 Merkmale
3.2.2 Der Content Life Cycle
3.2.3 Organisatorische Anforderungen
3.2.4 Technische Anforderungen
3.2.5 Resümee
3.3 Architektur von CMS
3.3.1 Architektur dynamischer CMS
3.3.2 Architektur von CMS mit Publishing-/Staging-Servern
3.3.3 Beispiel eines relationalen Datenmodells
3.4 Erwartungen an ein CMS
3.4.1 Qualität und Aktualität des Content
3.4.2 Optimierung der Webpublishing-Prozesse
3.4.3 Kostenoptimierung
3.4.4 Integration und Flexibilität
3.4.5 Mehrfachverwendung der Inhalte
3.4.6 Mehrsprachigkeit – Internationalisierung der Website
3.4.7 Personalisierung
3.4.8 Resümee
3.5 Bedarfsanalyse für ein CMS
3.5.1 Umfang an Inhalten
3.5.2 Anzahl an Beitragenden
3.5.3 Häufigkeit von Änderungen
3.5.4 Art der Publikationen
3.5.5 Berechnungsmodus
4 Empirische Studie
4.1 Hypothesen
4.2 Methodik
4.2.1 Gewählte Vorgehensweise
4.2.2 Gütekriterien für Befragungen im World Wide Web
4.2.3 Besonderheiten von Online-Befragungen
4.2.4 Besonderheiten des Einladungsschreiben für die Online-Befragung
4.3 Ergebnisse mit Vergleich Österreich - Kanada
4.3.1 Teilnehmerrücklauf – Österreich
4.3.2 Teilnehmerrücklauf – Kanada
4.3.3 Beantwortungsdauer
4.3.4 Demographische Daten
4.3.5 Allgemeine Daten zu Internet/Intranet
4.3.6 Bedarfsabschätzung für Content-Management-Lösungen
4.3.7 Kosten für die Internet-Aktivitäten
4.3.8 Aufgabenverteilung im Webpublishing
4.3.9 Einsatz von Content Management Tools
4.3.10 Argumente für / gegen ein Redaktionssystem
4.3.11 Statements zu Webpublishing-Vorgehensweisen
4.3.12 Statements zu internationalem Webpublishing
4.3.13 Investitionsbereitschaft
4.4 Unterschiede zwischen Österreich und Kanada im Überblick
4.5 Resümee
4.5.1 Hypothese 1: KMUs haben einen beträchtlichen Bedarf an Content Management Systemen.
4.5.2 Hypothese 2: In den KMUs werden überwiegend herkömmliche Methoden des Webpublishings eingesetzt, wodurch diverse Probleme auftreten.
4.5.3 Hypothese 3: Es werden unterschiedlich wichtige Anforderungen bzw. Erwartungen an ein CMS gestellt.
4.5.4 Hypothese 4: Kanadische Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten des Content Managements intensiver.
4.5.5 Hypothese 5: Unternehmen entstehen durch das Management ihrer Website mehr interne als externe Kosten.
5 Schlussfolgerungen
5.1 Zusammenfassung der Kernpunkte
5.2 Fazit
Die Arbeit analysiert die Effizienz des Website-Managements durch Content Management Systeme (CMS). Ziel ist es, den aktuellen Stand des Webpublishings zu erfassen, Bedarfe für KMUs zu identifizieren und die Unterschiede in der Nutzung zwischen österreichischen und kanadischen Unternehmen empirisch zu untersuchen.
3.2.1 Merkmale
Das Hauptmerkmal und gleichzeitig das Problem beim herkömmlichen Webpublishing liegt darin, dass eine zentrale Stelle die Schnittstelle zwischen Autoren mit ihren Inhalten und der Website bildet (siehe Abbildung 4). Diese zentrale Stelle („Webmaster“) kann je nach Größe des Unternehmens und dem Umfang der Inhalte aus einer oder mehreren Person bestehen, welche die Website vorwiegend im technischen Sinne betreuen. Notwendig war diese zentrale Stelle bisher vor allem deshalb, weil die Veröffentlichung von Inhalten auf Websites sehr hohe technische Qualifikationen voraussetzte. Vorwiegende Tätigkeiten des Webmasters sind die Eingabe bzw. Konvertierung von Inhalten der Autoren in ein HTML-Format und Integration in die Struktur der Website. Mit steigendem Umfang der Inhalte bildet sich früher oder später zwangsläufig ein Engpass, woraus ein Großteil von organisatorischen Schwierigkeiten resultiert. Fehlende Automatisierung und dadurch wiederholte Ausführung von Routinetätigkeiten führen zu hohem zeitlichen Aufwand und dadurch zu hohen Kosten.
Zentrales Merkmal von Webpublishing mit einem Content Management System ist, dass nicht nur die so genannten „Webmaster“, sondern auch technisch nicht versierte Mitarbeiter aus Fachabteilungen Inhalte auf der Website veröffentlichen können, ohne dazu Kenntnisse in der HTML-Programmierung zu besitzen (siehe Abbildung 5). Charakteristisch ist dabei die Eingabe von Inhalten mittels eines Internet-Browsers, wodurch keine Softwareinstallation auf Seiten des CMS-Benutzers erforderlich ist. Die eingegebenen Inhalte werden in einer Datenbank gespeichert, aus der sie später – meist zum Zeitpunkt des Abrufes durch einen Kunden – ausgelesen und in entsprechende Vorlagen (Templates) eingefügt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des Website-Managements und definiert Ziel sowie Aufbau der Arbeit.
2 Begriffsbestimmung und Definitionen: Definiert die zentralen Begriffe und grenzt Content von verwandten Bereichen wie Dokumentenmanagement oder Wissensmanagement ab.
3 Bedeutung von Web Content Management: Vergleicht herkömmliches Webpublishing mit CMS-gestützten Prozessen und analysiert Anforderungen an ein CMS.
4 Empirische Studie: Stellt die Hypothesen, Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Befragung in Österreich und Kanada vor.
5 Schlussfolgerungen: Fasst die Kernpunkte zusammen und zieht ein Fazit zur Bedeutung von Content Management für Unternehmen.
Web Content Management, CMS, Content Life Cycle, Website-Management, Online-Befragung, KMU, Webpublishing, Datenmanagement, Wissensmanagement, Strukturverwaltung, Personalisierung, Prozessoptimierung, Kostenstruktur, Internet-Strategie.
Die Arbeit untersucht das effiziente Management von Website-Inhalten durch den Einsatz von Content Management Systemen (CMS) und analysiert deren Nutzen für Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Content, dem Vergleich zwischen manuellem Webpublishing und CMS sowie der Untersuchung von Bedarfs- und Kostenstrukturen.
Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand des Webpublishings festzuhalten, Anforderungen abzuleiten und ein empirisches Bild der Nutzung in Österreich und Kanada zu zeichnen.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung bei einer Vielzahl von Klein-, Mittel- und Großbetrieben in Österreich und Kanada durch.
Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Architektur von CMS, den Anforderungen an den Content Life Cycle sowie einer detaillierten Bedarfsanalyse für Unternehmen.
Zentrale Begriffe sind Content Management Systeme (CMS), Webpublishing, Prozessoptimierung, Unternehmens-Websites und Online-Befragung.
Während herkömmliches Webpublishing oft einen „Webmaster-Engpass“ aufweist, ermöglicht ein CMS die dezentrale und automatisierte Pflege von Inhalten durch Fachabteilungen.
Die Arbeit zeigt, dass die internen Personalkosten für die Pflege von Websites oft unterschätzt werden und in der Regel die externen Kosten übersteigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

