Masterarbeit, 2019
229 Seiten, Note: 1,7
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der vielschichtigen Problematik von Rassismus und Ressentiments im Schulalltag sowie mit der Frage, wie sozialpädagogische Interventionen im Kontext der Schulsozialarbeit diese Phänomene adressieren können. Die Arbeit analysiert einschlägige Studien, um ein tieferes Verständnis von rassistischen Einstellungen bei Jugendlichen zu entwickeln, und ergänzt diese Erkenntnisse durch eine quantitative Umfrage an einer mittelsächsischen Oberschule. Die Arbeit widmet sich der Entwicklung und Implementierung eines Konzeptes mit Interventionsmöglichkeiten, das auf das Bewusstsein für Rassismus und Ressentiments im Schulalltag abzielt.
Die Einleitung führt in das Thema der Masterarbeit ein und stellt den Forschungsgegenstand und die Forschungsfragen vor. Kapitel 2 widmet sich der Zielsetzung der Arbeit, während Kapitel 3 wichtige Begriffe und Konzepte wie Rassismus, Diskriminierung, Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit definiert.
Kapitel 4 beleuchtet die Ergebnisse relevanter Studien zur Problematik von Rassismus und Ressentiments in der Gesellschaft, insbesondere in Sachsen. Kapitel 5 beschreibt die durchgeführte quantitative Umfrage an einer Oberschule, inklusive der Fragebogenentwicklung, der Durchführung und der Auswertung der Ergebnisse.
Kapitel 6 stellt das erarbeitete Konzept mit Interventionsmöglichkeiten vor, das darauf abzielt, das Bewusstsein für Rassismus und Ressentiments bei Jugendlichen zu schärfen. Das Konzept wird anhand eines Beispielplanes erläutert und seine Anwendung in der Praxis an der befragten Oberschule beschrieben.
Rassismus, Ressentiments, Schulalltag, Schulsozialarbeit, sozialpädagogische Intervention, quantitative Umfrage, Bewusstseinsbildung, Alltagsrassismus, Jugendliche, Studien, Sachsenmonitor, Leipziger Autoritarismus-Studie, Mitte-Studie.
Studien wie die Leipziger Autoritarismus-Studie und der Sachsenmonitor zeigen, dass rassistische Ressentiments bereits in jungen Generationen vorhanden sind.
Schulsozialarbeit soll gegen demokratiegefährdende Ansätze wirksam werden und die Sensibilität für Alltagsrassismus im Schulalltag stärken.
Es umfasst Übungen zur Vorurteilsentwicklung, zum Verhalten in Konfliktsituationen, zur Analyse von Medien Einflüssen und zur Entlarvung von Parolen.
Grenzen werden dort vermutet, wo tiefsitzende rechtsextreme Denkmuster vorherrschen, die durch klassenbezogene Projekte kaum aufzulösen sind.
Heranwachsende sollen demokratische, tolerante und solidarische Verhaltensweisen ausbilden und reflektiert mit eigenen Vorurteilen umgehen.
Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2018, der Sachsenmonitor 2018 und die Mitte-Studie 2018/19 wurden analysiert.
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