Masterarbeit, 2023
67 Seiten, Note: 11
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Frage, wie pädagogische Fachkräfte traumatisierte Kinder, die traumabedingt sprachauffällig geworden sind, im pädagogischen Alltag erkennen, begleiten und fördern können. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen in der Arbeit mit traumatisierten Kindern im pädagogischen Kontext und stellt verschiedene Therapieansätze vor.
Die Einleitung stellt die Problematik von traumabedingten Sprachauffälligkeiten bei Kindern im pädagogischen Alltag dar und skizziert die Forschungsfrage. Kapitel zwei präsentiert theoretisch beschriebene Fallbeispiele, die die Problematik verdeutlichen. Kapitel drei beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Trauma, PTBS und Mutismus. In Kapitel fünf erfolgt eine theoretische Einführung in die Grundlagen von Trauma, Mutismus und Trauma-Pädagogik. Dieses Kapitel beleuchtet auch verschiedene pädagogische Förderansätze für traumatisierte Kinder. Kapitel sechs stellt verschiedene Therapieansätze bei Trauma vor, darunter Sprachtherapie, Lerntherapie, Psychotherapie und Spieltherapie.
Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Themen Trauma, PTBS, Mutismus, Sprachauffälligkeiten, Kinder, Pädagogik, Interventionen, Therapieansätze, Förderansätze, und Herausforderungen im pädagogischen Alltag.
Traumatisierte Kinder zeigen oft Verhaltensauffälligkeiten wie Rückzug, plötzliches Verstummen (Mutismus) oder Störungen in der Sprachentwicklung.
Sie können Kinder durch alltagsintegrierte Sprachförderung, dialogisches Lesen oder die Schaffung eines "Safe Place" (sicherer Ort) unterstützen.
Es handelt sich um eine Störung, bei der Kinder in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Personen nicht sprechen, obwohl sie die Fähigkeit dazu besitzen.
Neben Sprachtherapie kommen Spieltherapie, Verhaltenstherapie und spezialisierte Ansätze wie die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) zum Einsatz.
Pädagogen können begleiten und fördern, stoßen aber bei schweren Traumatisierungen an Grenzen, die eine spezialisierte Traumatherapie durch Psychologen erfordern.
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