Diplomarbeit, 2009
54 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Geschichte und Entwicklung der Hedgefonds
3 Abgrenzung traditioneller Anlagen zu alternativen Anlagen
3.1 Public Market Strategies
3.2 Private Market Strategies
3.3 Immobilien / Ressourcen
4 Darstellung der verschiedenen alternativen Anlagen
4.1 Alternative Anlagen
4.1.1 Private Equity
4.1.2 Managed Futures
4.1.3 Immobilien
4.1.4 Kunst
4.2 Hedgefonds
4.2.1 Long / Short Strategie
4.2.2 Global Macro Fonds
4.2.3 Relativ Value Strategie
4.2.4 Event Driven Strategie
5 Risiken und Renditemessung von Hedgefonds
5.1 Allgemeine Risiken
5.1.1 Marktrisiken
5.1.2 Kreditrisiko
5.1.3 System-, Prozess- und rechtliches Risiko
5.1.4 Fremdkapitalrisiko
5.1.5 Strukturrisiko
5.2 Spezielle Risiken
5.2.1 Liquiditätsrisiko
5.2.2 Risiko der Schlüsselperson
5.2.3 Operationelle Risiken
5.2.4 Transparenz Risiko
5.2.5 Grössenrisiko
5.3 Risikomessung
5.3.1 Standardabweichung
5.3.2 Semivarianz
5.3.3 Value at Risk
5.4 Renditemessung
5.4.1 Sharpe Ratio
5.4.2 Sortino Ratio
5.4.3 Tracking Error
5.4.4 Information Ratio
5.5 Kritische Analyse der verwendeten Performancegrössen
6 Performance Analyse
7 Hedgefonds im Zusammenhang mit Markovitz
7.1 Die Portfoliotheorie
7.2 Diversifikation
7.3 Korrelation
7.4 Optimierung des Risikoertragsverhältnisses des Portfolios
7.4.1 Traditionelle Portfoliokombination
7.4.2 Beimischung von Hedgefonds ins Aktienportfolio
7.4.3 Beimischung von Hedgefonds in ein Bondportfolio
8 Fazit
9 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Eignung von Hedgefonds als Beimischung in traditionellen Portfolios zu untersuchen, um eine Optimierung des Risiko-Rendite-Verhältnisses zu erreichen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob alternative Anlagen in der Lage sind, das Portfoliorisiko zu senken und gleichzeitig die Rendite zu steigern.
4.2.1 Long / Short Strategie
Die traditionellen Hedgefondstrategien im Sinne von Alfred W . Jones, sind die Long / Short Strategien. Kaufen die Hedgefondsmanager unterbewertete Aktien entspricht dies der Long Strategie. Im Gegensatz zu Aktienfonds verkaufen sie aber überbewertete Aktien leer. Dieses Vorgehen wird als die Short Strategie bezeichnet. Von Pair Trades wird gesprochen, wenn eine unterbewertete Aktie gekauft und eine überbewertete Aktie desselben Sektors verkauft wird. Wenn ein Positionsübergewicht auf der Kaufseite besteht, spricht man von einem Long Bias. Besteht das Übergewicht auf der Verkaufsseite, spricht man von einem Short Bias. Mittels Fremdkapitaleinsatz wird die Wertentwicklung überproportional beeinflusst. Nach oben wie nach unten. Besteht ein Portfolio nur aus Long Positionen, so betreibt der Hedgefondsmanager das Directional Trading. Seine Strategie weisst in eine bestimmte Richtung. Die Hedgefondsmanager sind aber in der Regel mehr Long als Short orientiert. Bei dieser Strategie ist das Stock-Picking einer der Schlüssel zum Erfolg. Schlussendlich ist es wichtig, stets die richtigen Aktien im Portfolio zu haben.
1 Einleitung: Legt die Problemstellung dar und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Geschichte und Entwicklung der Hedgefonds: Beleuchtet die Entstehung der Anlageklasse, inklusive wichtiger Akteure und bedeutender Krisen wie das LTCM-Debakel.
3 Abgrenzung traditioneller Anlagen zu alternativen Anlagen: Definiert die Merkmale alternativer Investments und differenziert zwischen verschiedenen Strategiekategorien.
4 Darstellung der verschiedenen alternativen Anlagen: Bietet einen detaillierten Überblick über Private Equity, Managed Futures und die verschiedenen Handelsstrategien von Hedgefonds.
5 Risiken und Renditemessung von Hedgefonds: Analysiert systematische sowie spezifische Risiken und erläutert Kennzahlen zur Risikomessung und Performancebewertung.
6 Performance Analyse: Vergleicht die Wertentwicklung von Hedgefondsindizes mit traditionellen Aktien- und Obligationenbenchmarks.
7 Hedgefonds im Zusammenhang mit Markovitz: Wendet die Portfoliotheorie an, um die Auswirkungen einer Beimischung von Hedgefonds auf Aktien- und Bondportfolios zu analysieren.
8 Fazit: Fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont das Diversifikationspotenzial sowie das verbesserte Risiko-Rendite-Profil durch Hedgefonds.
9 Ausblick: Wirft einen Blick auf zukünftige Marktentwicklungen und die Relevanz alternativer Anlagen im regulatorischen Umfeld.
Hedgefonds, Alternative Investments, Portfoliomanagement, Diversifikation, Risiko-Rendite-Verhältnis, Markowitz-Portfoliotheorie, Sharpe Ratio, Volatilität, Long/Short Strategie, Global Macro, Event Driven, Performanceanalyse, Korrelation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung traditioneller Portfolios durch den Einsatz von Hedgefonds als alternative Anlageform.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Hedgefonds, die Abgrenzung zu klassischen Anlagen, die verschiedenen Anlagestrategien sowie das Risikomanagement.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine Beimischung von Hedgefonds das Gesamtrisiko eines Portfolios gesenkt und die Rendite verbessert werden kann.
Es werden historische Performancedaten analysiert und die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz zur quantitativen Optimierung von Portfoliomischungen genutzt.
Der Hauptteil analysiert die Performance verschiedener Hedgefonds-Strategien im Vergleich zu traditionellen Indizes und leitet daraus Strategien für die Portfolioallokation ab.
Zu den prägenden Begriffen gehören Diversifikation, Risiko-Rendite-Struktur, Korrelation, Sharpe Ratio und verschiedene Hedgefonds-Strategien wie Long/Short oder Global Macro.
Die Untersuchung zeigt, dass bei einer Optimierung eines reinen Aktienportfolios unter Beimischung von Hedgefonds der Aktienanteil sogar zugunsten der Hedgefonds verschwinden kann, um die Effizienz zu maximieren.
Die Ergebnisse basieren auf historischen Daten; die Autoren weisen darauf hin, dass diese nicht ohne weiteres eins zu eins in die Zukunft übertragen werden können.
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