Diplomarbeit, 2009
107 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Ziel dieser Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Definition und Abgrenzung der Begriffe Innovation, Innovationsprozess und Destination
2.1 Der Begriff Innovation
2.2 Der Innovationsprozess
2.3 Definition des Begriffs Destination
2.4 Umsetzung von Innovationsprozessen in Destinationen
3 Die Verbindung von Sport und Tourismus als Potenzial für Zielgebiete
4 Die Geschichte der Fußballweltmeisterschaften
5 Die Vermarktung der Fußballweltmeisterschaft
5.1 Die Übertragung in den Medien
5.2 Sponsoring bei der WM
5.3 Nutzenerwartung des Sponsors
5.4 Responsible Sponsoring
6 Südafrika: Hintergrundinformationen zur Destination
6.1 Die derzeitige wirtschaftliche Situation Südafrikas
6.2 Die Bedeutung des Tourismus in Südafrika
6.3 Südafrikas Infrastruktur
6.4 Fußball in Südafrika
7 Veränderungen und touristisches Innovationspotenzial der Austragungsorte
7.1 Die Auswahl der Austragungsorte
7.2 Kapstadt
7.3 Bloemfontein
7.4 Pretoria
7.5 Durban
7.6 Johannesburg
7.7 Kriterien bei der Auswahl der Stadien
8 Die Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen
8.1 Wirtschaftliches Innovationspotenzial der Destination
8.2 Ökologisches Innovationspotenzial der Destination
8.3 Innovationspotenzial im Bereich der Energieversorgung
8.4 Innovationspotenzial im Bereich Infrastruktur
8.5 Innovationspotenzial im sozialen Bereich
9 Touristisches Innovationspotenzial der WM 2010
9.1 Die Auswirkungen auf den Tourismus während der WM 2010
9.2 Die touristischen Auswirkungen nach der WM 2010
9.3 Die touristischen Auswirkungen der WM 2010 auf die einzelnen Austragungsstädte
10 Fazit
Die Diplomarbeit untersucht das Innovationspotenzial der Destination Südafrika im Kontext der Fußballweltmeisterschaft 2010, um aufzuzeigen, wie Sportgroßveranstaltungen die touristische und infrastrukturelle Entwicklung nachhaltig beeinflussen können.
Die Verbindung von Sport und Tourismus als Potenzial für Zielgebiete
In den letzten Jahren hat die Bedeutung von Tourismus in Zusammenhang mit Sportereignissen immer mehr zugenommen. Das ist darauf zurückzuführen, dass sowohl der Tourismus als auch der Sport weltweit eine immer größere Rolle im Freizeitverhalten der Leute einnehmen, unter anderem deshalb, weil durch deren Kombination die Ausübung bestimmter Aktivitäten nicht mehr räumlich und klimatisch begrenzt ist. Die Vielfalt an Möglichkeiten, die sich bietet sportlich aktiv zu werden, kann als Indikator gesehen werden, dass die Nachfrage nach Sporttourismus auch weiterhin bestehen bleibt.13
Sporttourismus beinhaltet laut Dreyer „alle Formen der vorübergehenden Abwesenheit vom Wohnort, die in der Beschäftigung mit dem Sport einen wesentlichen Zweck besitzen.“14 Dies schließt aktives Sporttreiben, das Zuschauen bei Sportveranstaltungen und Sport als Teil der Ausübung von Berufen ein. Tourismus und Sport unterliegen dem konstanten Wandel ihrer Umwelt. Beide müssen sich kontinuierlich der veränderten Nachfrage der Touristen, Athleten sowie der Zuschauer anpassen und folglich miteinander kooperieren. Vor allem bei großen Sportveranstaltungen wie der Fußballweltmeisterschaft wird dies deutlich ersichtlich.15
1 Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit und gibt einen Überblick über den Aufbau sowie die Relevanz des Themas im Vorfeld der WM 2010.
2 Definition und Abgrenzung der Begriffe Innovation, Innovationsprozess und Destination: Erläutert die theoretischen Grundlagen und die zentralen Begriffe, die für die Analyse der touristischen Entwicklung notwendig sind.
3 Die Verbindung von Sport und Tourismus als Potenzial für Zielgebiete: Beleuchtet das wachsende Potenzial des Sporttourismus und dessen Bedeutung für die moderne Destinationsentwicklung.
4 Die Geschichte der Fußballweltmeisterschaften: Bietet einen historischen Abriss über die Entwicklung der Weltmeisterschaft und deren wachsende organisationale Komplexität.
5 Die Vermarktung der Fußballweltmeisterschaft: Analysiert den Einfluss von Medien und Sponsoren sowie die strategischen Anforderungen der FIFA.
6 Südafrika: Hintergrundinformationen zur Destination: Beschreibt die wirtschaftliche Lage, die Infrastruktur sowie die soziokulturelle Bedeutung des Fußballs im Gastgeberland.
7 Veränderungen und touristisches Innovationspotenzial der Austragungsorte: Untersucht spezifisch die Vorbereitungen und Standortentwicklungen in Städten wie Kapstadt, Johannesburg und anderen Austragungsorten.
8 Die Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen: Diskutiert die vielfältigen Effekte von Mega-Events auf Wirtschaft, Ökologie und die soziale Infrastruktur.
9 Touristisches Innovationspotenzial der WM 2010: Bewertet die langfristigen Auswirkungen der Veranstaltung auf den Tourismussektor und das Image der Destination.
10 Fazit: Führt die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Chancen und Herausforderungen Südafrikas für die Zeit nach dem Turnier.
Südafrika, Fußballweltmeisterschaft 2010, Sporttourismus, Destination, Innovation, Infrastruktur, Vermarktung, Sportgroßveranstaltung, Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit, Sponsoring, FIFA, Austragungsorte, Tourismusmanagement.
Die Arbeit analysiert das Innovationspotenzial Südafrikas im Rahmen der Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft 2010 und deren Bedeutung für die touristische Entwicklung des Landes.
Zentrale Themen sind die Innovationsprozesse in Destinationen, die Vermarktung von Mega-Events, die Infrastruktur Südafrikas und die ökonomischen sowie sozialen Auswirkungen auf die Austragungsstädte.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Sportgroßveranstaltungen und Destinationsentwicklung aufzuzeigen und zu prüfen, ob Südafrika die Anforderungen für eine nachhaltige touristische Entwicklung nutzen kann.
Es erfolgt eine deskriptive Analyse auf Basis von Fachliteratur, Wirtschaftsberichten, offiziellen FIFA-Vorgaben und Daten zu den einzelnen Austragungsorten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der WM-Geschichte, eine Untersuchung der südafrikanischen Rahmenbedingungen und eine detaillierte Betrachtung der Austragungsorte sowie deren Innovationspotenzial.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sporttourismus, Innovation, Infrastruktur, WM 2010, Destination und Nachhaltigkeit geprägt.
Das Sponsoring wird als essenziell für die Finanzierbarkeit des Events angesehen, erfordert jedoch im Falle Südafrikas ein verantwortungsbewusstes Agieren („Responsible Sponsoring“), um die sozialen Gegebenheiten des Landes zu berücksichtigen.
Infrastrukturelle Verbesserungen, wie der Ausbau von Verkehrsnetzen und Stadien, werden als kritischer Erfolgsfaktor gesehen, um die Destination langfristig für Touristen attraktiver zu machen.
Es handelt sich um ein Nachhaltigkeitsprogramm, das darauf abzielt, die ökologischen Auswirkungen des Turniers durch effizientes Ressourcenmanagement (Energie, Wasser, Abfall) zu minimieren.
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