Examensarbeit, 2008
94 Seiten
I. EINLEITUNG
II. THEORETISCHER TEIL
1. Begriffserklärung und - abgrenzung
1.1. Definition : Experiment
1.2. Das Schulexperiment, anders als in der Forschung
2. Das Experiment in der Fachdidaktik
2.1. Die Bedeutung des Experiments im Chemieunterricht
2.2. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Experimental – Unterricht
2.3. Unterscheidungen bezüglich des Experiments im Unterricht
2.3.1. Quantitative und Qualitative Versuche
2.3.2. Induktive und deduktive Vorgehensweise
2.3.3. Der didaktische Ort des Experiments
2.4. Die Phasen des Experiments
2.5. Die Art der Durchführung des Experiments
2.5.1. Das Demonstrationsexperiment
2.5.2. Das Schülerexperiment
2.5.3. Demonstrationsexperiment vs. Schülerexperiment
2.6. Kriterien für ein gutes Experiment
3. Die Stellung des Experiments ...
3.1. ... im Bildungsplan
3.2. ... im Schulbuch
3.3. ... bei den Schülern
3.4. ... bei den Lehrkräften
III. EMPIRISCHER TEIL
1. Allgemeines
1.1. Wissenschaftliche Methoden
1.2. Vorgehensweise bei einer empirischen Untersuchung
2. Untersuchung 1 : Stellenwert des Experiments bei den Lehrkräften
2.1. Standardisiertes Interview als eine empirische Methode
2.2. Hypothesenbildung
2.3. Auswahl der Stichprobe
2.4. Beschreibung des Interviews
2.5. Darstellung der Ergebnisse
2.6. Interpretation der Ergebnisse
3. Untersuchung 2 : Stellenwert des Experiments bei den Schülern
3.1. Schriftlichpe Befragung als eine empirische Methode
3.2. Hypothesenbildung
3.3. Auswahl der Stichprobe
3.4. Beschreibung des Fragebogens
3.5. Darstellung der Ergebnisse
3.6. Interpretation der Ergebnisse
IV. FAZIT
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Stellenwert des Experiments im Chemieunterricht aus der Perspektive von Lehrkräften und Schülern zu ermitteln und Diskrepanzen zwischen dem theoretischen Anspruch (Soll-Zustand) und der unterrichtlichen Umsetzung (Ist-Zustand) aufzudecken.
2.5.3. Demonstrationsexperiment vs. Schülerexperiment
Diese Tabelle stellt die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Durchführungsformen gegenüber. Nicht alle Punkte werden aufgezählt. Nach einer empirischen Untersuchung wurde gezeigt, dass dem Schülerexperiment einen geringeren Stellenwert im Schulalltag eingeräumt wird als dem Demonstrationsexperiment. Dies liegt nicht daran, dass die Lehrer diese Form des Experimentierens verwerfen. Im Gegenteil, vielen Lehrern ist es durchaus bewusst, dass die Förderung psychomotorischer und affektiver Lernziele für die Erziehung der Schüler zum mündigen Bürger durchaus wichtig ist. Jedoch ziehen Lehrer oftmals Demonstrationsexperimente vor, weil die Bedingungen für Schülerexperimente wie Klassengröße, Zeitfaktor und Grundausstattung diese Durchführungsart meistens erschweren.
Dennoch ist es wichtig, dass im Chemieunterricht Schülerexperimente durchgeführt werden und sie den selben Stellenwert wie die Demonstrationsexperimente einnehmen. Beide Durchführungsarten sind im gesunden Wechsel einzusetzen. Der Lehrer muss entscheiden, welche Experimente besser demonstriert und welche von den Schülern selber durchgeführt werden. Abzuraten ist es sich als Lehrer für eine Art zu entscheiden.
I. EINLEITUNG: Darstellung der Relevanz des Experiments für den Chemieunterricht und Erläuterung des Aufbaus der Hausarbeit.
II. THEORETISCHER TEIL: Fundierung des Begriffs "Experiment" und Analyse fachdidaktischer Kriterien für die Durchführung sowie Einbettung in Bildungsplan und Lehrmaterialien.
III. EMPIRISCHER TEIL: Methodische Beschreibung und Auswertung der Interviews mit Lehrkräften sowie der Befragungen von Schülern zur Einstellung gegenüber dem Experimentieren.
IV. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Forschung zum Stellenwert des Experiments.
Chemieunterricht, Experiment, Schulexperiment, Demonstrationsexperiment, Schülerexperiment, Fachdidaktik, Induktion, Deduktion, Schülermotivation, Bildungsplan, Empirische Untersuchung, Lehrereinstellung, Naturwissenschaftliches Arbeiten, Experimentierphasen, Kompetenzerwerb.
Die Arbeit untersucht den Stellenwert, den Lehrkräfte und Schüler dem Experiment innerhalb des Chemieunterrichts an Realschulen beimessen.
Neben theoretischen Grundlagen zum Experimentieren, wie etwa didaktischen Methoden und Kriterien, stehen die praktischen Gegebenheiten im Unterricht sowie die Einstellungen von Lehrenden und Lernenden im Fokus.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Experimente wahrgenommen werden und ob es Unterschiede zwischen dem didaktisch geforderten "Soll-Zustand" und der tatsächlichen Praxis im Klassenzimmer gibt.
Es handelt sich um eine empirisch-analytische Untersuchung. Die Datenerhebung erfolgte durch standardisierte Interviews mit Lehrkräften sowie schriftliche Befragungen von Schülern der 7. und 10. Jahrgangsstufen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Schulexperiments, verschiedenen Durchführungsformen wie dem Demonstrations- und Schülerexperiment, gestaltpsychologischen Kriterien für Versuchsaufbauten sowie der Rolle des Experiments in Bildungsplänen und Schulbüchern.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Experimentierfreude, Methodenwechsel, fachdidaktische Kriterien, Schülermotivation und die Diskrepanz zwischen Theorie und schulischer Realität definieren.
Laut der Untersuchung liegen die Gründe primär in praktischen Barrieren wie großen Klassengrößen, Zeitdruck bei der Vorbereitung und einer teilweise unzureichenden räumlichen oder sächlichen Grundausstattung.
Die Untersuchung zeigt, dass Schüler grundsätzlich sehr motiviert sind, wenn sie selbst experimentieren dürfen, wobei die Durchführung von Versuchen bei ihnen einen hohen Stellenwert einnimmt, während Planung und Auswertung als weniger ansprechend wahrgenommen werden.
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