Masterarbeit, 2009
113 Seiten, Note: 1,3
EINLEITUNG
A HINFÜHRUNG ZUR FRAGESTELLUNG
B THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND EINE QUALITATIVE FORSCHUNG ALS AUSGANGSBASIS ZUR DEFINITIONSENTWICKLUNG
1 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
1.1 Sozialmanagement als Antwort auf spezifische Führungsanforderungen im sozialen Sektor
1.1.1 Albrecht Müller-Schöll und Manfred Priepke
1.1.2 Joachim Merchel
1.1.3 Bernd Maelicke
1.2 Sozialmanagement als Konstruktion
1.2.1 Gaby Flösser und Hans-Uwe Otto
1.2.2 Armin Wöhrle
1.2.3 Heinrich Greving
1.3 Zusammenfassung
2 DAS LEHRFORSCHUNGSPROJEKT ALS QUALITATIVE GRUNDLAGE
2.1 Die Zielstellung und der Forschungsprozess
2.2 Das Messinstrument
2.3 Die Ergebnisse
2.4 Zusammenfassung
3 EIN DEFINITIONSANSATZ ALS AUSGANGSBASIS DER QUANTITATIVEN ERHEBUNG
C DIE QUANTITATIVE ERHEBUNG
1 DIE ENTSCHEIDUNG FÜR DIE FORSCHUNGSMETHODE
1.1 Die Grundlagen für die Entscheidung
1.2 Der Entscheidungsweg
2 DAS MESSINSTRUMENT: DER ONLINE-FRAGEBOGEN
3 DIE DURCHFÜHRUNG DER FORSCHUNG
3.1 Der Pretest
3.2 Die Auswahl der Stichprobe
3.3 Die Kontaktaufnahme
3.4 Die Erhebung
3.5 Die Auswertungsmethoden
3.5.1 Deskriptive Auswertung
3.5.2 Hypothesenüberprüfung
D DARSTELLUNG UND KOMMUNIKATION DER ERGEBNISSE
1 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
1.1 Deskriptive Ergebnisdarstellung
1.2 Induktive Hypothesenüberprüfung
1.2.1 Hypothese 1
1.2.2 Hypothese 2
1.2.3 Hypothese 3
1.2.4 Hypothese 4
1.2.5 Hypothese 5
1.3 Zusammenfassung
2 INTERPRETATION UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE IM ZUSAMMENHANG MIT DER THEORETISCHEN UND QUALITATIVEN GRUNDLAGE
3 ZUSAMMENFASSUNG
SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Masterthesis exploriert das Themengebiet Sozialmanagement durch eine quantitative Erhebung, die auf einem vorangegangenen Lehrforschungsprojekt aufbaut. Ziel ist es, ein besseres Verständnis über das Wesen des Sozialmanagements zu erlangen und einen forschungsgestützten Definitionsansatz zu konstruieren, der die Besonderheit des sozialen Sektors integriert.
1.1.1 Albrecht Müller-Schöll und Manfred Priepke
Dr. Albrecht Müller-Schöll und Dr. Manfred Priepke sehen die Notwendigkeit der Einführung von Sozialmanagement in die Praxis von sozialen Organisationen aufgrund von ungeordneten und chaotischen Verhältnissen innerhalb der Dienstleistungsbetriebe (vgl. Müller-Schöll und Priepke 1992: 7f). Um diese Ansicht zu belegen, werden u.a. folgende Beispiele dargestellt:
- Die Aufgaben und Kompetenzen der Mitarbeiter sind unklar.
- Anstelle von Mitarbeitermotivation findet man häufig Maßregelungen.
- Mitarbeiter kennen oft nicht die Zusammenhänge der Hierarchiestruktur.
- Es herrscht Sprachlosigkeit in Bezug auf die Ablauf- oder Informationsstrukturen.
- Erfolgskontrolle erfolgt entweder gar nicht oder auf Grundlage der Jahresberechnungen (vgl. ebd.: 8).
Dem entsprechend sehen Müller-Schöll und Priepke die Aufgabe von Sozialmanagement darin, Wege aufzuzeigen, wie man folgende Strukturen schafft:
- klientenorientiertes und zielbezogenes Handeln,
- Organisationstransparenz,
- Entscheidungsbeteiligung,
- Aufgaben- und Kompetenzklarheit,
- beteiligungsorientierte und systematische Planung sowie
- zielbezogene Erfolgskontrolle (vgl. ebd.).
Die anschließenden Überlegungen beziehen sich auf die Problematik der Abgrenzung zu den üblichen Formen von Management, wie sie aus der Wirtschaft bekannt sind. Der Begriff „Management“ wird meines Erachtens sowohl in der Wirtschaft als auch im sozialen Sektor mit einer Gewinnmaximierung assoziiert, wodurch die Einführung von Management bei Dienstleistungsorganisationen erschwert wurde und immer noch wird. Die Autoren beschreiben die Abgrenzung zu wirtschaftsorientiertem Management in drei Dimensionen: Effizienz, Entscheidungsanalyse und Entscheidungsfindung.
1 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel arbeitet verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Begriffsbestimmungen rund um das Sozialmanagement auf und beleuchtet die Debatte um dessen Einordnung.
2 DAS LEHRFORSCHUNGSPROJEKT ALS QUALITATIVE GRUNDLAGE: Hier wird der Prozess des vorausgegangenen qualitativen Forschungsprojekts dargelegt, welches als explorative Ausgangsbasis für die quantitative Untersuchung dient.
3 EIN DEFINITIONSANSATZ ALS AUSGANGSBASIS DER QUANTITATIVEN ERHEBUNG: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse in drei unterschiedliche Definitionsansätze zusammen, die als Fundament für die anschließende quantitative Datenerhebung fungieren.
C DIE QUANTITATIVE ERHEBUNG: Der methodische Teil beschreibt die Entscheidung für eine Online-Befragung, das Design des Messinstruments, die Durchführung des Pretests sowie die Stichprobenauswahl.
D DARSTELLUNG UND KOMMUNIKATION DER ERGEBNISSE: Hier erfolgt die Auswertung der erhobenen Daten, sowohl deskriptiv mittels Häufigkeitsanalysen als auch induktiv durch die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
Sozialmanagement, Soziale Arbeit, Wohlfahrtsverband, Managementkonzepte, Sozialwirtschaft, Forschungsmethoden, Qualitative Inhaltsanalyse, Quantitative Erhebung, Ressourcen, Führung, Organisationsentwicklung, Professionalisierung, Gemeinwohl, soziale Dienstleistungen, Online-Fragebogen.
Die Masterthesis befasst sich mit der theoretischen und empirischen Fundierung des Begriffs "Sozialmanagement" und der Frage, welche Rolle soziale Aspekte in diesem Managementfeld spielen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Definitionen, der Rolle von Wirtschaftlichkeit in sozialen Organisationen sowie der Abgrenzung zu rein wirtschaftsorientiertem Management.
Das Ziel ist es, auf Basis eines vorherigen Lehrforschungsprojekts eine forschungsgestützte Definition zu konstruieren, die das Wesen des Sozialmanagements präzise erfasst.
Die Arbeit nutzt einen methodentriangulativen Ansatz, bestehend aus einer vorangegangenen qualitativen Vorstudie (Experteninterviews) und einer hierauf aufbauenden quantitativen Online-Befragung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, qualitative Ergebnisse, die Konzeption der quantitativen Erhebung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten statistischen Ergebnisse.
Zu den Kernbegriffen zählen Sozialmanagement, Soziale Arbeit, Managementkonzepte, Sozialwirtschaft sowie die methodische Herausforderung der empirischen Sozialforschung.
Die Autorin diskutiert kritisch, ob klassische Managementinstrumente 1:1 übertragbar sind oder an den sozialen Zweck und die besonderen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit angepasst werden müssen.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Sozialmanagement als professionsunabhängiges wirtschaftliches Handeln in sozialen Einrichtungen betrachtet werden kann, wobei die Anpassung an soziale Rahmenbedingungen ausschlaggebend ist.
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