Bachelorarbeit, 2019
40 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Corporate Social Responsibility
3 Das Organizational Citizenship Behavior
4 Die Social Identity Theory als Mediator
5 Zusammenhänge zwischen Corporate Social Responsibility und dem Organizational Citizenship Behavior
6 Ausblick: CSI und die Relevanz von CSR
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Corporate Social Responsibility (CSR) und dem Organizational Citizenship Behavior (OCB) von MitarbeiterInnen, wobei die Theorie der Social Identity als zentraler mediierender Faktor herangezogen wird, um aufzuzeigen, wie CSR-Aktivitäten das freiwillige Engagement der Beschäftigten maßgeblich beeinflussen können.
3 Das Organizational Citizenship Behavior
Das Organizational Citizenship Behavior (OCB) ist eines von zahlreichen Konstrukten, welche im wissenschaftlichen Diskurs in ihrem Zusammenhang mit CSR untersucht wurden. Dieses wurde gewählt, da das OCB die Einstellungen und Verhaltensweisen von MitarbeiterInnen abbildet, die arbeitsbezogen sind und somit einen Hinweis auf die Performance des Unternehmens geben können bzw. zur Performance beitragen (vgl. Chun et al. 2013, S. 855; Kehoe/Wright 2013, S. 366; Salavati et al. 2011, S. 396). Die Performance eines Unternehmens kann wiederum durch Aktivitäten im Rahmen von CSR beeinflusst werden (vgl. Choi/Yu 2014; Chun et al. 2013; Podsakoff/McKenzie 1997), weshalb sich das Konstrukt gut für eine Betrachtung des Zusammenhangs mit CSR eignet.
Des Weiteren wird in der Wissenschaft ein positiver Zusammenhang zwischen dem OCB und der Effektivität bzw. auch der Effizienz des Unternehmens vermutet (vgl. Katz 1964, S. 132; Podsakoff/MacKenzie 1997, S. 135f.; Podsakoff et al. 2009, S. 122). Dies zeigt, dass das Verhalten von MitarbeiterInnen, welches ebenfalls durch CSR Maßnahmen reguliert werden kann, für die Effektivität bzw. Effizienz und somit auch den Erfolg des Unternehmens von Bedeutung sein kann (vgl. Podsakoff/MacKenzie 1997, S. 139). Das OCB stellt somit ein bedeutendes Konstrukt für das Unternehmen dar, da durch das Verhalten der MitarbeiterInnen auch das soziale Miteinander gefördert wird und der Unternehmensstruktur die notwendige Flexibilität verliehen wird (vgl. Smith/Organ/Near 1983, S. 653f.)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz unternehmerischer Verantwortung ein und formuliert das Ziel, den Zusammenhang zwischen CSR und dem freiwilligen Mitarbeiterverhalten (OCB) zu untersuchen.
2 Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel definiert CSR als gesellschaftliche Verantwortung, unterscheidet verschiedene Dimensionen und beleuchtet die Bedeutung von wahrgenommener Verantwortung.
3 Das Organizational Citizenship Behavior: Hier wird OCB als freiwilliges, zusätzliches Mitarbeiterverhalten definiert, das über das formelle Vertragsverhältnis hinausgeht und die Unternehmenseffektivität positiv beeinflussen kann.
4 Die Social Identity Theory als Mediator: Dieses Kapitel erläutert die Social Identity Theory als theoretisches Konstrukt zur Identitätsbildung und deren Eignung als Verbindungselement zwischen Individuen und Organisationen.
5 Zusammenhänge zwischen Corporate Social Responsibility und dem Organizational Citizenship Behavior: Dieses Kapitel führt die Kernkonstrukte zusammen und analysiert mittels der Identifikationstheorie, wie CSR-Aktivitäten als Mediatoren für das OCB wirken.
6 Ausblick: CSI und die Relevanz von CSR: Der Ausblick betrachtet das Gegenstück zu CSR, die Corporate Social Irresponsibility (CSI), und deren negative Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung und das OCB.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung von CSR für eine positive Bindung der MitarbeiterInnen durch Identifikation.
Corporate Social Responsibility, CSR, Organizational Citizenship Behavior, OCB, Social Identity Theory, Internal CSR, External CSR, Mitarbeiteridentifikation, Unternehmensreputation, Perceived Corporate Social Responsibility, Unternehmensethik, Fehlverhalten, Corporate Social Irresponsibility, CSI, Freiwilligkeit.
Die Arbeit untersucht, wie unternehmerisches gesellschaftliches Engagement (CSR) das freiwillige, unterstützende Verhalten von Mitarbeitern beeinflusst.
Die zentralen Themenfelder umfassen CSR, OCB, die Social Identity Theory sowie die Identifikation von Mitarbeitern mit dem Unternehmen.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen CSR-Aktivitäten und dem OCB von Mitarbeitern zu identifizieren, um Erkenntnisse für eine effektivere Unternehmenssteuerung zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer theoretischen Verknüpfung der Konstrukte unter Anwendung der Social Identity Theory.
Im Hauptteil werden CSR und OCB definiert, die Social Identity Theorie als Mediator-Konstrukt erläutert und die daraus resultierenden Wirkungsmechanismen auf das Mitarbeiterverhalten analysiert.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Corporate Social Responsibility (CSR), Organizational Citizenship Behavior (OCB), Social Identity Theory und Mitarbeiteridentifikation.
Die Arbeit unterscheidet diese Dimensionen, da interne Aktivitäten sich auf das Arbeitsumfeld beziehen, während externes CSR die Außenwirkung und das Prestige des Unternehmens für die Mitarbeiter bedeutsam macht.
Sie dient dazu, zu erklären, wie Mitarbeiter CSR-Maßnahmen wahrnehmen, sich dadurch stärker mit dem Unternehmen identifizieren (Organizational Identification) und infolgedessen freiwilliges Engagement (OCB) zeigen.
Ja, unternehmerisches Fehlverhalten (CSI) kann zu einer Identifikationsschwäche führen, die sich negativ auf die Bereitschaft zur Ausübung von OCB auswirkt.
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