Bachelorarbeit, 2023
50 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Burnout
2.1.1 Christina Maslach und das MBI
2.1.2 Ayala Pines und das TM
2.1.3 Diagnostik vom Burnout-Syndrom
2.1.4 Verlauf des Burnout-Syndroms
2.2 Die moderne Arbeitswelt
2.2.1 Globalisierung
2.2.2 Die Digitalisierung
2.3 die sozialen Medien
3. Forschungsstand
4. Hypothesen
5. Methode
5.1 Durchführung
5.2 Stichprobe
5.3 Ergebnisse
5.3.1 Soziale Medien- Gesamt
5.3.2 Burnout-Ausprägung - Gesamt
5.3.3 Unterschiede der beruflichen und privaten Nutzung der sozialen Medien
5.3.4 Unterschiede beim Geschlecht
5.4 Reflexion der Ergebnisse
6. Relevanz des Burnout-Syndroms für die moderne Arbeitswelt
6.1 Burnout-Prävention
6.1.1 Burnout-Prävention der Unternehmen
6.1.2 Individuelle Burnout-Prävention
6.1.3 Social-Media-Prävention
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
9. Anhang
9.1 Screenshots des Fragebogens
Die vorliegende Arbeit untersucht eingehend, ob soziale Medien in der heutigen, durch Globalisierung und Digitalisierung geprägten Arbeitswelt als zeitgemäßes Hilfsmittel fungieren oder als Katalysator für das Burnout-Syndrom wirken können.
2.1 Burnout
Um den Begriff Burnout zu erläutern, muss zunächst erwähnt werden, woher der Begriff stammt. Im Jahr 1974 erwähnte der Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger einen Zustand des „ausgebrannt seins“ (vgl. Elsässer, Sauer 2013: 3). Aufgrund seines hohen Arbeitsaufkommens, mit anschließender ehrenamtlicher Arbeit, war Freudenberger häufig von morgens bis spät in die Nacht mit seiner Arbeit beschäftigt (ebd.). Aus diesem Grund kam auch sein Familienleben zu kurz (ebd.). Aus dieser Situation heraus beschrieb Freudenberger ein Gefühl von physischer und psychischer Erschöpfung (ebd.). Dazu berichtete er, dass er sich auf der einen Seite müde und ausgelaugt fühlte, aber gleichzeitig auch Unruhezustände, wie zum Beispiel Gereiztheit, erlebte (ebd.). Seine Symptome führte er auf einen Prozess des Energieverlustes zurück, ausgelöst durch Überarbeitung und zu hohe Beanspruchung der eigenen Kräfte und Ressourcen (vgl. Elsässer, Sauer 2013: 3). Zu seinen Beschwerden zählte er unter anderem ein ständiges Müdigkeitsgefühl, welches ihm auch tagsüber zu schaffen machte (vgl. Koch et al. 2015: 5). Außerdem litt er häufig unter Kopf- oder Magenschmerzen und wurde anfälliger für Krankheiten und Infekte wie zum Beispiel Grippe (ebd.). Freudenberger erwähnte, dass er auch bei seinen Kolleg*innen ähnliche Veränderungen beobachtete (ebd.). Er wurde seinen Kolleg*innen gegenüber zunehmend reizbar (vgl. Hillert, Marwitz 2006: 42). Dazu wurde es für ihn immer schwerer, seine eigenen Gefühle zu kontrollieren (ebd.). Emotionsausbrüche und Überforderung traten immer häufiger auf (ebd.). Das führte dazu, dass ein effizientes Arbeiten kaum noch möglich war und bei Problemen kaum eine Lösung gefunden werden konnte, da er immer mehr in seiner Überforderung gefangen war (ebd.).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das zentrale Thema der Burnout-Problematik im Kontext einer sich wandelnden, digitalisierten Arbeitswelt ein und formuliert die Forschungsfrage.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen zum Burnout-Syndrom, den Veränderungen der modernen Arbeitswelt sowie der Rolle der sozialen Medien dargelegt.
3. Forschungsstand: Hier wird der aktuelle Stand der Forschung zur Verbreitung und Relevanz des Burnout-Syndroms sowie dessen Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien aufgezeigt.
4. Hypothesen: Basierend auf dem Forschungsstand werden konkrete Hypothesen über den Einfluss sozialer Medien auf die Burnout-Ausprägung sowie geschlechtsspezifische Unterschiede formuliert.
5. Methode: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen bei der Durchführung der Online-Befragung sowie die Zusammensetzung der Stichprobe und die Auswertung der Ergebnisse.
6. Relevanz des Burnout-Syndroms für die moderne Arbeitswelt: Hier wird die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen für Unternehmen und Individuen zur Bewältigung von Burnout in einem modernen Arbeitsumfeld diskutiert.
7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Forschungsfrage hinsichtlich des Einflusses sozialer Medien auf das Burnout-Syndrom.
Burnout-Syndrom, moderne Arbeitswelt, soziale Medien, Digitalisierung, Globalisierung, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Stressmanagement, Prävention, Resilienz, Online-Befragung, MBI, Leid, Leistungsdruck, Work-Life-Balance
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem Burnout-Syndrom in der modernen, digitalisierten Arbeitswelt.
Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Burnout, der Wandel der Arbeitswelt, die Auswirkungen digitaler Stressfaktoren und soziale Medien sowohl privat als auch beruflich.
Ziel ist zu untersuchen, ob soziale Medien einen negativen Einfluss auf die Burnout-Ausprägung haben und ob dies durch berufliche Nutzung oder geschlechtsspezifische Faktoren verstärkt wird.
Die Autorin führte eine quantitative Online-Befragung (Stichprobe n=215) durch, um Hypothesen zur Mediennutzung und Arbeitsbelastung zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Burnout, die Analyse des Forschungsstands, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise sowie die fundierte Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Burnout-Syndrom, soziale Medien, Digitalisierung, Arbeitsbelastung und Burnout-Prävention.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die berufliche Nutzung sozialer Medien tendenziell als stressiger wahrgenommen wird als die private Nutzung, unter anderem durch permanente Erreichbarkeit.
Es zeigt sich, dass Frauen im Vergleich zu Männern mehr psychische und physische Beschwerden angeben und sich durch soziale Medien eher unter Druck gesetzt fühlen.
Empfohlen werden sowohl unternehmerische Gesundheitsförderung (Primärprävention) als auch individuelle Maßnahmen wie bewusste Medienzeiten, Ruhezeiten und Stressmanagement-Techniken.
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