Bachelorarbeit, 2009
70 Seiten, Note: 1,3
A Einleitung
1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
2 Methodik
B Die Biotechnologie
1 Definitionsansatz und dessen Problematik
2 Entwicklungspfade der modernen Biotechnologie
3 Biotechnologie in Deutschland
4 Die Biotechnologie-Branche
4.1 Die Problematik der Unternehmensklassifikation
4.2 Anwendungsbereiche und Potenziale
4.3 Die Rolle der Biotechnologie als Schlüsseltechnologie
5 Voraussetzungen für die Entwicklung von Biotechnologie-Standorten
5.1 Politische Rahmenbedingungen
5.2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
5.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
5.4 Strukturelle Rahmenbedingungen
6 Abgrenzung des Biotechnologiesektors in dieser Arbeit
C Analyse der Biotechnologie-Standorte in Mitteldeutschland
1 Abgrenzung des Betrachtungsraumes
2 Die Standortstrukturen und deren Entwicklung
2.1 Sachsen
2.1.1 Allgemeine Entwicklung der Biotechnologie-Branche nach der „Wende“
2.1.2 Genese der Standorte und deren Ursprünge
2.1.3 Aktuelle Struktur der Standorte
2.2 Sachsen-Anhalt
2.2.1 Allgemeine Entwicklung der Biotechnologie-Branche nach der „Wende“
2.2.2 Genese der Standorte und deren Ursprünge
2.2.3 Aktuelle Struktur der Standorte
2.3 Thüringen
2.3.1 Allgemeine Entwicklung der Biotechnologie-Branche nach der „Wende“
2.3.2 Genese der Standorte und deren Ursprünge
2.3.3 Aktuelle Struktur der Standorte
2.4 Die Verkehrsinfrastruktur Mitteldeutschlands
3 Die Untersuchungsräume im Vergleich
D Fazit
1 Die Zukunftspotenziale der mitteldeutschen Biotechnologie
2 Kritische Betrachtung der Arbeit
3 Zusammenfassung
Diese Arbeit verfolgt das Hauptziel, die Standortstrukturen und die Entwicklung des Biotechnologiesektors in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) systematisch zu analysieren. Dabei wird der Fokus auf den "innovativen Kern der Biotechnologie-Branche" (IKBB) gelegt, um darzustellen, wie sich die Branche nach der Wiedervereinigung in den ostdeutschen Regionen etabliert hat, welche Standortfaktoren dabei ausschlaggebend waren und welche Zukunftspotenziale für die Region bestehen.
4.2 Anwendungsbereiche und Potenziale
Durch ihre Rolle als Querschnittstechnologie weist die Biotechnologie ein breites Anwendungs- und Produktspektrum auf – es reicht über Zellbiologie, Analytik, Pharmazie, Medizin, Ernährung, Lebensmittelindustrie und Chemie bis hin zur Verfahrenstechnik oder der Anwendung im Umweltbereich (KREBS-ZERDICK 2005, S. 212). Da die Biotechnologie-Branche einer sehr dynamischen Veränderung unterworfen ist, gibt es unterschiedliche Einteilungen bezüglich der Geschäftsfelder (GOECKE 2001, S. 5). Im Wesentlichen lassen sich drei Kernbereiche der biotechnologischen Anwendungen charakterisieren: die rote, grüne und graue Biotechnologie.
Die rote Biotechnologie beinhaltet alle Anwendungen im medizinischen Bereich. In ihm finden sich alle human- und veterinärmedizinischen sowie pharmazeutischen Entwicklungen und Anwendungen der Biotechnologie (KREBS-ZERDICK 2005, S. 214). In der Bevölkerung hat sie eine sehr hohe Akzeptanz, die sich aus dem hohen Nutzen für die Endverbraucher ergibt (VDI 2003, Geleitwort). Die Anwendungen umfassen Therapeutika, Diagnostika und pharmazeutische Verfahren (SCHÜLER 2002, S. 45). Diese biotechnologischen Bereiche erweitern die therapeutischen Möglichkeiten in der Medizin und werden von den Konsumenten mittlerweile als selbstverständlich angesehen. Die neuen Methoden wurden weltweit erprobt und wiesen den Weg zu einer verbesserten, individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnittenen Diagnostik (MARQUARDT 2000, S. 8f). Es ist der Schwerpunkt der biotechnologischen Aktivitäten. (EICHENER et al. 2000, S. 20). Dies spiegelt sich auch in der erzielten Wertschöpfung wider, rund 90 Prozent werden im Bereich der medizinischen Biotechnologie erarbeitet (VDI 2003, Geleitwort).
A Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Biotechnologie als moderne Zukunftsbranche ein und formuliert die Problemstellung sowie die wissenschaftlichen Fragestellungen der Arbeit.
B Die Biotechnologie: Hier werden Definitionsprobleme und Entwicklungspfade der modernen Biotechnologie erörtert, zudem werden Branchentrends sowie rechtliche, gesellschaftliche und infrastrukturelle Voraussetzungen für Standorte untersucht.
C Analyse der Biotechnologie-Standorte in Mitteldeutschland: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte, standortspezifische Untersuchung der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinsichtlich ihrer Historie, Standortstrukturen und Verkehrserschließung.
D Fazit: Das Fazit bewertet die Zukunftspotenziale der mitteldeutschen Biotechnologie, übt Kritik an der angewandten Methodik und fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen.
Biotechnologie, Mitteldeutschland, Standortanalyse, IKBB, moderne Biotechnologie, Innovationskraft, BioRegio, Clusterbildung, Strukturwandel, Forschungslandschaft, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Schlüsseltechnologie, Wirtschaftswachstum.
Die Arbeit analysiert den Biotechnologiesektor in Mitteldeutschland und untersucht, wie sich die Branche nach der Wende in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt hat.
Die zentralen Themen sind die Standortstrukturen, die historische Entwicklung der Biotechnologie, die Rolle der Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Das Hauptziel ist eine detaillierte Standortanalyse, um die Entwicklung, Strukturen und Potenziale des sogenannten innovativen Kerns der Biotechnologie-Branche (IKBB) in der Region darzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturauswertung sowie einer empirischen Analyse von Sekundärdaten, insbesondere der Jahr- und Adressbücher der Biocom AG, um Zeitreihen zu den Unternehmensbeständen zu erstellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung der Branche (Definitionen, Potenziale) und eine spezifische Analyse der drei mitteldeutschen Bundesländer unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Standortfaktoren.
Wichtige Begriffe sind Biotechnologie, Mitteldeutschland, Standortanalyse, IKBB, Innovationskraft, Clusterbildung und Strukturwandel.
Er gilt als Initialzündung und wichtiger Katalysator für die dynamische Entwicklung der Biotechnologie-Standorte in der Region Mitte der 1990er Jahre.
Jena fokussiert sich stark auf den Bereich Bioinstrumentenbau, der sich kaum in die klassische Einteilung der roten, grünen oder grauen Biotechnologie einordnen lässt.
Sie bilden das fundamentale Rückgrat der Biotechnologie-Standorte, da sie durch Wissenstransfer und die Bereitstellung hochqualifizierten Personals die Voraussetzung für Innovation und Unternehmensgründungen schaffen.
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