Bachelorarbeit, 2007
57 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. E-Learning
2.1 Begriffserklärung E-Learning
2.2 Formen des E-Learning
2.2.1 Distributive Technologien
2.2.2 Interaktive Technologien
2.2.3 Kollaborative Technologien
3. Akzeptanz von E-Learning
3.1 Begriffserklärung und Grundlagen aus der Akzeptanzforschung
3.2 Akzeptanzmodelle
3.2.1 Das Task-Technology-Fit-Model von Goodhue (1995)
3.2.2 Das Technology-Acceptance-Model nach Davis (1989)
3.2.3 Das Technology-Acceptance-Model 2 (Venkatesh & Davis, 2000)
3.2.4 Das Akzeptanzmodell für Wissensmedien
3.2.5 Diskussion der Akzeptanzmodelle
3.2.6 Modell zur Untersuchung der Akzeptanz von E-Learning
4. Institutionelle Rahmenbedingungen
4.1 Implementation von E-Learning
4.1.1 Relevante psychologische Aspekte der Implementation
4.2 Organisationale Maßnahmen
4.2.1 Autonomiemaßnahmen
4.2.2 Optimierungsmaßnahmen
4.3 Personale Maßnahmen
4.3.1 Information der Beteiligten
4.3.2 Betreuung der Beteiligten
4.3.3 Partizipation am Einführungsprozess
4.4 Technische Rahmenbedingungen
4.4.1 Technische Probleme
4.4.2 Technische Bedienbarkeit
5. Studie 1: Einfluss von Merkmalen institutioneller Rahmenbedingungen auf die Akzeptanz
6. Individuum
6.1 Kognitive Faktoren
6.1.1 Sicherheit im Umgang mit Computern
6.1.2 Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartungen
6.1.3 Subjektiver Lernerfolg
6.2 Motivational-emotionale Faktoren
6.2.1 Intrinsische Motivation
6.2.2 Einstellung zum Computer
6.2.3 Ambiguitätstoleranz
7. Merkmale der Lernumgebung
7.1 Problemorientiertes Lernen
7.2 Didaktische Gestaltungskriterien
7.3 Mediale Gestaltungskriterien
8. Studie 2: Einfluss von Merkmalen des Individuums und der Lernumgebung auf die Akzeptanz
9. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die zentralen Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von E-Learning-Angeboten innerhalb von Unternehmen, um die Voraussetzungen für deren erfolgreiche Implementierung und nachhaltige Nutzung durch die Mitarbeiter zu identifizieren.
4.1.1 Relevante psychologische Aspekte der Implementation
Wilbers (2005) beschreibt Implementation unter anderem als einen „dynamischen und jeweils einzigartigen Prozess, der mit Menschen zu tun hat“. Da Menschen lt. Wilbers (2005) einen eigenen Willen und eigene Bedürfnisse haben, kommt ihnen bei der Implementation neuer Medien besondere Bedeutung zu. Dass bedeutet, man ist „bei der Einführung einer Neuerung … vor allem auf die Unterstützung der Mitarbeiter angewiesen“ (Tarlatt, 2001; zit. n. Bürg, 2005, S. 44). „Ausschlaggebend sind dabei nach Tarlatt (2001) die psychologischen Aspekte Wahrnehmung, Reaktanz, Widerstand und Konflikt“ (Bürg 2005, S. 44).
Wahrnehmung
Da Individuen lt. Bürg (2005) eine unterschiedliche Wahrnehmung des Nutzens der Implementation einer Neuerung haben, ist die Bewertung in Bezug darauf, wie erforderlich und sinnvoll eine Neuerung ist, eher subjektiver Natur. Bürg (2005) weist darauf hin, dass die Betroffenen den Nutzen des Implementationsvorhabens realisieren müssen.
Reaktanz und Widerstand
Widerstand als Folge von Reaktanz trägt lt. Bürg (2005) maßgeblich zum Gelingen oder Misslingen eines Implementationsvorhabens bei. „Als Reaktanz bezeichnet man einen motivationalen Spannungszustand, der auf den Widerstand gegenüber einer drohenden oder bereits geschehenen Einengung und auf die Beibehaltung oder Zurückgewinnung eines Verhaltensspielraums ausgerichtet ist“ (Dickenberger, Gniech & Grabitz, 1993; zit. n. Bürg, 2005, S. 44). Dies kann lt. Bürg durch eine Verhaltensänderung wie beispielsweise „Trotzreaktionen, Fluchtreaktionen oder Aggressionsreaktionen“ (Brehm & Brehm, 1981; Brehm, 1966; zit. n. Bürg, 2005, S. 45) der Fall sein.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor und führt in die Kernfragestellung ein, welche Faktoren die Akzeptanz von E-Learning im Unternehmen maßgeblich beeinflussen.
2. E-Learning: Dieses Kapitel definiert den Begriff E-Learning und kategorisiert verschiedene technologische Formen wie distributive, interaktive und kollaborative Systeme.
3. Akzeptanz von E-Learning: Hier werden theoretische Grundlagen und prominente Akzeptanzmodelle (z.B. TAM, Task-Technology-Fit) diskutiert, um die Entstehung von Nutzungsabsichten zu erklären.
4. Institutionelle Rahmenbedingungen: Das Kapitel analysiert die Bedeutung der Implementationsphase sowie organisationaler, personaler und technischer Rahmenbedingungen für den Erfolg von E-Learning-Projekten.
5. Studie 1: Einfluss von Merkmalen institutioneller Rahmenbedingungen auf die Akzeptanz: Diese empirische Untersuchung prüft, inwieweit organisationale und personale Maßnahmen die Akzeptanz einer spezifischen Produktschulung beeinflussen.
6. Individuum: Hier stehen die kognitiven und motivational-emotionalen Eigenschaften der Lernenden im Mittelpunkt, da diese maßgeblich die Akzeptanz des Lernsystems bestimmen.
7. Merkmale der Lernumgebung: Dieses Kapitel erörtert didaktische und mediale Gestaltungskriterien, wie beispielsweise das problemorientierte Lernen, und deren Einfluss auf die Einstellungsakzeptanz.
8. Studie 2: Einfluss von Merkmalen des Individuums und der Lernumgebung auf die Akzeptanz: Eine zweite empirische Studie untersucht, welche individuellen Merkmale und Gestaltungselemente den größten Einfluss auf die Annahme eines Web-Based-Trainings ausüben.
9. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer durchdachten Strategie sowie der Information und Beteiligung der Mitarbeiter für eine nachhaltige Akzeptanzförderung.
E-Learning, Akzeptanz, Technologie-Akzeptanz-Modell, Implementierung, betriebliche Weiterbildung, Wissensvermittlung, Motivation, institutionelle Rahmenbedingungen, kognitive Faktoren, didaktische Gestaltung, Medienkompetenz, Nutzungsverhalten, arbeitsplatzbezogene Anforderungen.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Identifikation der Faktoren, die die Akzeptanz von E-Learning-Anwendungen in Unternehmen beeinflussen.
Die Arbeit fokussiert sich auf institutionelle Rahmenbedingungen, individuelle kognitive und motivationale Merkmale der Mitarbeiter sowie didaktische und mediale Gestaltungskriterien von Lernumgebungen.
Ziel ist es zu untersuchen, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen und eine entsprechende Gestaltung der Lernumgebungen die Akzeptanz und damit die tatsächliche Nutzung von E-Learning-Angeboten nachhaltig erhöhen können.
Neben der theoretischen Aufarbeitung bestehender Akzeptanzmodelle werden zwei empirische Studien (Studie 1 und Studie 2) durchgeführt, um Zusammenhänge zwischen den genannten Einflussfaktoren und der Einstellungsakzeptanz zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Abschnitte zur Definition von E-Learning, Modellen der Akzeptanzforschung, institutionellen und individuellen Faktoren sowie die Präsentation und Diskussion zweier empirischer Untersuchungen.
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie E-Learning, Akzeptanzforschung, Implementationsmanagement, Personale Maßnahmen und Kognitive Faktoren charakterisiert.
Die „job relevance“ stellt laut den Ergebnissen der Arbeit eine der bedeutendsten Einflussvariablen dar; sie beschreibt die wahrgenommene Relevanz des Lernmediums für das spezifische berufliche Aufgabenfeld des Anwenders.
Partizipation dient dazu, betroffene Mitarbeiter frühzeitig in den Einführungsprozess einzubeziehen, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und die Bereitschaft zur Annahme neuer Lerntechnologien erhöht.
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