Bachelorarbeit, 2023
42 Seiten, Note: 1,10
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen emotionaler Vernachlässigung und der Schwere der Depression. Die Studie fokussiert sich insbesondere auf die Rolle interpersoneller Emotionsregulationsstrategien als vermittelnder Faktor in diesem Zusammenhang. Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Vorliegen und die Art der Zusammenhänge zwischen emotionaler Vernachlässigung, interpersoneller Emotionsregulation und der Schweregrad der Depression in einer klinischen Stichprobe genauer zu untersuchen.
Der theoretische Hintergrund beleuchtet zentrale Konstrukte wie unipolare Depression, Emotionsregulation, Kindesmisshandlung und emotionale Vernachlässigung. Hierbei werden auch die aktuellen Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen diesen Konstrukten und der Depressionsschwere diskutiert, um die Fragestellung der Studie zu leiten.
Das Kapitel "Methodik" beschreibt das Studiendesign, die Versuchspersonen, die verwendeten Instrumente und die Datenanalyse. Die Ergebnisse werden in einem eigenen Kapitel vorgestellt und beinhalten deskriptive Analysen, Korrelationen sowie Regressions- und Mediationsmodelle.
Die Diskussion der Ergebnisse beleuchtet die gefundenen Zusammenhänge und ihre Implikationen für das Verständnis des Zusammenhangs zwischen emotionaler Vernachlässigung, interpersoneller Emotionsregulation und der Schwere der Depression. Die Stärken und Limitationen der Studie werden ebenfalls diskutiert.
Die zentralen Themen und Konzepte der Studie sind: Interpersonelle Emotionsregulation, Major Depression, emotionale Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und Mediation.
Ja, Studien zeigen, dass emotionale Vernachlässigung in der Kindheit ein signifikanter Risikofaktor für die Schwere einer späteren Depression im Erwachsenenalter ist.
Dabei handelt es sich um Strategien, bei denen Menschen versuchen, ihre eigenen Emotionen mithilfe anderer Personen zu steuern, etwa durch das Einnehmen neuer Perspektiven oder das Steigern positiver Gefühle durch sozialen Austausch.
Vernachlässigte Kinder lernen oft nicht, adaptive Regulationsstrategien zu entwickeln, was im späteren Leben dazu führen kann, dass sie Gefühle schlechter bewältigen können.
Die Studie untersuchte an 38 Patienten mit Major Depression, ob interpersonelle Emotionsregulationsstrategien als Vermittler (Mediatoren) zwischen Kindheitserfahrungen und Depressionsschwere fungieren.
Im Gegensatz zur interpersonellen Regulation bezeichnet dies die Fähigkeit einer Person, ihre Gefühle ganz alleine, ohne die Hilfe anderer, zu beeinflussen.
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