Bachelorarbeit, 2023
39 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Definition und Begriffserklärung
2.2 Wirkungsweise von Cannabis – Welcher Einfluss hat der Konsum von Cannabis auf den Körper?
2.2.1 Inhaltsstoffe der Hanfpflanze
2.2.2 Wie wirkt Cannabis im menschlichen Körper? Die pharmakologische Wirkung
2.2.3 Welche Rolle spielt die Menge? Inwiefern beeinflusst die Art des Aufnehmens das Ergebnis?
2.3 Drogentestungen im Sport
3. Methodik und Vorgehensweise
3.1 Suchstrategie
3.2 Auswahlkriterien bei der Studienwahl
3.3 Auswahlverfahren und Extrahierung der recherchierten Daten
4. Ergebnisse
4.1 Studien über THC
4.2 Studien über CBD
5. Die Auswirkungen von Cannabis auf die sportliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf einzelne Sportarten
6. Fazit
7. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch, wie sich der Konsum von Cannabis auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt und ob die enthaltenen Cannabinoide THC und CBD einen Nutzen für Athletinnen und Athleten bieten können.
2.2.1 Inhaltsstoffe der Hanfpflanze
In der Hanfpflanze wurden bislang 483 Inhaltsstoffe natürlicher Art gefunden (Vgl. Grotenhermen et al., Cannabis und Cannabinoide, S. 45), und sie enthält eine Vielzahl von chemischen Verbindungen. Darunter fallen neben Terpene (Vgl. ebd., S. 26) auch mehr als 60 Cannabinoide, wobei vier derzeit am relevantesten für die Medizin und Forschung sind: Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) als bekannteste Vertreter, darunter noch Cannabigerol (CBG) und Cannabichromen (CBC) (Vgl. ebd. S. 34). THC liegt eine psychoaktive Wirkung zugrunde, CBD hingegen ist nicht-psychoaktiv. In dieser Arbeit sind jedoch nur die ersten beiden Cannabinoide von Bedeutung, weil CBD und THC derzeit die Cannabinoide darstellen, die am populärsten sind, am meisten verwendet werden, medizinische Produkte vorwiegend daraus gewonnen werden und die WADA besonders auf diese beiden Cannabinoide eingeht.
Gefunden wurde CBD erstmals 1939 durch den Chemiker Roger Adams in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Wissenschaftlern. In einem Experiment konnte er CBD erfolgreich aus Pflanzenresten von ‚Minnesota Wild Hemp‘ isolieren und gewinnen (Vgl. Adams et al., 1940, S. 196-200). Reines THC konnte erst 1964 von Y. Gaoni und R. Mechoulam mittels einer Chromatographiesäule isoliert und gewonnen werden und Cannabis in seine Bestandteile aufgespalten werden (Vgl. Gaoni et al., 1964, S. 1646-1647).
„Chromatography of a hexane extract of hashish on Florisil yielded an active fraction, which on repeated chromatography on alumina could be separated into the inactive cannabinol (II)2a and the tetrahydrocannabinol (I).” (ebd.)
1. Einleitung: Beleuchtung der zunehmenden Präsenz von Cannabiskonsum im Profi- und Hobbysport sowie die Begründung der Relevanz dieser Metaanalyse.
2. Theoretischer Hintergrund: Historische Einordnung der Hanfpflanze sowie pharmakologische Grundlagen zu Wirkstoffen, Rezeptoren und der Rolle der Dosierung.
3. Methodik und Vorgehensweise: Detaillierte Darlegung der Suchstrategie, Auswahlkriterien und des Prozesses zur Extraktion relevanter Studien.
4. Ergebnisse: Systematische Auswertung der Studienlage unterteilt in THC-lastige Produkte und CBD-Präparate.
5. Die Auswirkungen von Cannabis auf die sportliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf einzelne Sportarten: Theoretische Übertragung der Erkenntnisse auf zehn ausgewählte Beispiel-Sportarten unter Verwendung von Tabellen.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung von THC und CBD als Leistungsförderer mit kritischem Ausblick.
7. Ausblick: Vorschläge für zukünftige experimentelle Forschungsansätze zur Validierung der Erkenntnisse aus der Metaanalyse.
Cannabis, Sport, Leistungsfähigkeit, THC, CBD, Metaanalyse, Doping, Endocannabinoid-System, Schmerztherapie, Physische Aktivität, Athletische Performance, Cannabinoide, Regeneration, Psychomotorik, Antidoping
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Konsum von Cannabis die sportliche Leistungsfähigkeit von Athletinnen und Athleten beeinflusst.
Die Arbeit deckt die pharmakologischen Grundlagen der Cannabis-Inhaltsstoffe, die rechtliche Situation im Sport sowie die Auswirkungen auf motorische und psychische Leistungsfaktoren ab.
Das Ziel ist es, aus über 40 wissenschaftlichen Studien eine fundierte Antwort darauf zu finden, ob Cannabis oder spezifische Cannabinoide eine leistungssteigernde oder eher beeinträchtigende Wirkung auf Sportler ausüben.
Es wurde eine systematische, onlinebasierte Literaturrecherche durchgeführt, die sowohl englisch- als auch deutschsprachige wissenschaftliche Quellen sowie Studien einbezieht, um eine Metaanalyse zu erstellen.
Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Wirkweisen von THC und CBD auf den Körper sowie deren Einfluss auf sportartspezifische Anforderungen und die allgemeine Leistungsfähigkeit.
Wichtige Begriffe sind Cannabis, Sport, Leistungsfähigkeit, THC, CBD, Metaanalyse, Doping und Endocannabinoid-System.
THC führt zu motorischen Beeinträchtigungen, verlangsamten Reaktionen und einer verzerrten Wahrnehmung, was das Verletzungsrisiko erhöht und die Konzentration mindert.
CBD zeigt sich in der Studie als schmerzlindernd, entzündungshemmend und in gewissen Drucksituationen angstreduzierend, wirkt jedoch nicht berauschend, weshalb es als potenzielle Unterstützung gelten könnte.
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