Bachelorarbeit, 2019
66 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Der Begriff der Beschwerde
2.2 Der Begriff des Beschwerdemanagements
2.3 Theoretische Grundlagen des Beschwerdeverhaltens
2.3.1 Equity-Theorie
2.3.2 Theorie der kognitiven Dissonanz
2.4 Der Begriff der Effizienz
3 Unternehmensseitige Betrachtung
3.1 Ziele des Beschwerdemanagements
3.1.1 Kundenbeziehungsrelevante Teilziele
3.1.2 Qualitätsrelevante Teilziele
3.1.3 Produktivitätsrelevante Teilziele
3.2 Rahmenbedingungen des Beschwerdemanagements
3.2.1 Personalpolitische Bedingungen
3.2.2 Organisatorische Bedingungen
3.2.3 Informationstechnologische Bedingungen
3.3 Aufgaben des Beschwerdemanagements
3.3.1 Direkter Beschwerdemanagementprozess
3.3.1.1 Beschwerdestimulierung
3.3.1.1.1 Mündlicher Beschwerdekanal
3.3.1.1.2 Schriftlicher Beschwerdekanal
3.3.1.1.3 Telefonischer Beschwerdekanal
3.3.1.1.4 Elektronischer Beschwerdekanal
3.3.1.2 Beschwerdeannahme
3.3.1.3 Beschwerdebearbeitung
3.3.1.4 Beschwerdereaktion
3.3.2 Indirekter Beschwerdemanagementprozess
3.3.2.1 Beschwerdeauswertung
3.3.2.2 Beschwerdemanagement-Controlling
3.3.2.3 Beschwerdereporting
3.3.2.4 Beschwerdeinformationsnutzung
4 Kundenseitige Betrachtung
4.1 Zielsetzung des Kunden
4.2 Beschwerdeerwartung
4.3 Entstehung von Beschwerde(un)zufriedenheit
4.4 Qualitätsindikatoren der Beschwerdeabwicklung aus Kundensicht
4.5 Messbarkeit der Beschwerdezufriedenheit
4.6 Determinanten des Beschwerdeverhaltens
4.7 Beschwerdeverhalten
4.8 Effizienz des Beschwerdeprozesses aus Kundensicht
4.8.1 Beschwerdeeingang
4.8.2 Beschwerdeabwicklung
4.8.3 Beschwerdelösung
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Kritische Würdigung und Ausblick
Die Bachelor-Thesis untersucht das Konstrukt des Beschwerdemanagements umfassend sowohl aus Unternehmens- als auch aus Kundensicht, mit dem Ziel, die Bedeutung und Funktionsweise für eine effiziente Prozessgestaltung aufzuzeigen und dabei die verhaltensbezogenen Faktoren der Kundenbindung zu analysieren.
3.2.1 Personalpolitische Bedingungen
Das Beschwerdemanagementpersonal nimmt zentrale Aufgaben im gesamten Beschwerdemanagementprozess wahr und stellt damit einen wichtigen Grundpfeiler im Hinblick auf die Zielerreichung dar. In diesem Kontext sind personalbezogene Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, um eine effektive Mitarbeiterstruktur zu schaffen. Das Personal muss in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht in der Lage sein, Aufgaben im Rahmen des Beschwerdeprozesses problemlos zu bewältigen. Die Ausbildung der Mitarbeiter steht hierbei im Vordergrund, wobei es besonders wichtig ist, die Mitarbeiter zu schulen, die in direktem Kundenkontakt stehen. Ein wichtiges Kriterium ist hierbei die soziale Kompetenz, d.h. das kundenorientierte Auftreten von Mitarbeitern gegenüber verärgerten Kunden, wobei eine freundliche, verständnisvolle und einfühlsame Einstellung von Bedeutung ist. Auch spielt die Fähigkeit des aktiven Zuhörens und die Konfliktlösungskompetenz eine ebenso relevante Rolle.
Des Weiteren müssen Mitarbeiter mit den internen organisatorischen Strukturen und Prozessabläufen vertraut gemacht und zusätzlich Produktkenntnisse vermittelt werden, um Beschwerden effektiv bearbeiten zu können. Dem mit Kunden in Kontakt stehendem Personal kommt eine große Bedeutung zu, da Beschwerden häufig verbal gegenüber Filialmitarbeitern oder anderen Mitarbeitern im Kundenkontakt mitgeteilt werden und nur selten an höhere Managementebenen gerichtet sind. Im direkten Dialog mit einem Beschwerdeführer besteht für einen Kundenkontaktmitarbeiter erstmals die Möglichkeit der Unzufriedenheit entgegenzuwirken. In den meisten Fällen ermöglicht sich eine sofortige Lösung, sodass eine zügige und kostengünstige Beschwerdeabwicklung realisiert werden kann. Die zentrale personalbezogene Aufgabe besteht letztlich in der optimalen Vorbereitung und Schulung aller Kundenkontaktmitarbeiter auf Beschwerdefälle.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Beschwerdemanagements als defensives Marketinginstrument in wettbewerbsintensiven Märkten und definiert die Ziele der Arbeit.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten, theoretische Ansätze zum Beschwerdeverhalten wie die Equity-Theorie sowie das Konzept der Effizienz analysiert.
3 Unternehmensseitige Betrachtung: Dieser Teil befasst sich mit den Zielen, strukturellen Rahmenbedingungen und den operativen direkten sowie indirekten Prozessen des Beschwerdemanagements.
4 Kundenseitige Betrachtung: Hier liegt der Fokus auf der Kundenperspektive, insbesondere auf Erwartungen, Entstehungsweisen von (Un-)Zufriedenheit und den Determinanten des individuellen Beschwerdeverhaltens.
5 Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse sowie einer kritischen Würdigung und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Beschwerdemanagement, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Beschwerdeverhalten, Effizienz, Reklamation, Prozessgestaltung, Serviceorientierung, Beschwerdekanal, Kundenperspektive, Unternehmensstrategie, Beschwerde-Paradoxon, Qualitätsmanagement, Controlling, Kundenzentrierung.
Die Arbeit analysiert das Beschwerdemanagement als zentrales Element einer kundenorientierten Unternehmensstrategie für Handelsunternehmen, um Kunden langfristig zu binden.
Die Arbeit gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, eine unternehmensseitige Analyse (Prozesse und Rahmenbedingungen) sowie eine kundenseitige Betrachtung (Verhaltensweisen und Zufriedenheit).
Das Ziel ist es, einen tiefergehenden Einblick in die Bedeutung und Funktionsweise des Beschwerdemanagements zu geben und Potenziale für einen effizienten Prozess aus Kunden- und Unternehmensperspektive aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und empirischer Studien basiert.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Organisation und den Aufgaben des Beschwerdemanagements, der IT-Integration sowie spezifischen Kundenverhaltensmodellen.
Wesentliche Begriffe sind Beschwerdemanagement, Kundenbindung, Prozessoptimierung, Beschwerdeanalyse und Kundenzufriedenheit.
Es ist das Phänomen, dass ein unzufriedener Kunde nach einer hervorragenden Beschwerdebearbeitung in Einzelfällen zufriedener sein kann, als ein Kunde, der von vornherein keinen Anlass zur Beschwerde hatte.
Eine Kategorisierung ermöglicht eine systematische Auswertung und Identifizierung interner Schwachstellen, was wiederum eine gezielten Prozessoptimierung und Fehlerprävention unterstützt.
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