Examensarbeit, 2009
69 Seiten, Note: 1
Prolog
I Herleitung der Integration für Funktionen von R² nach R bezogen auf das Riemannintegral
1 Das bestimmte Integral stetiger Funktionen in R
1.1 Herleitung des bestimmten Integrals
1.2 Das Riemannintegral
1.3 Geometrische Deutung des Integrals
1.4 Eigenschaften des bestimmten Integrals
1.4.1 Intervalladditivität
1.4.2 Intervallgrenzenvertauschung
1.4.3 Linearität im Integranden
1.4.4 Ungleichungen für Integrale
1.5 Mittelwertsatz der Integralrechnung
1.6 Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung
1.7 Definition der Stammfunktion
1.8 Berechnung des bestimmten Integrals
2 Herleitung der Integration stetiger Funktionen in R² bezogen auf das Riemannintegral
3 Berechnung des Doppelintegrals durch Zerlegung der doppelten Integration in zwei einfache Integrationen
3.1 Beweis zur Vertauschung zweier Grenzübergänge
3.2 Satz von Fubini
3.2.1 Beispiel zum Satz von Fubini (Berechnung eines Doppelintegrals)
4 Herleitung von Doppelintegralen mit beliebigen Integrationsbereichen
4.1 Doppelintegrale mit Integrationsbereich N, der einem Normalbereich entspricht
4.1.1 Definition des Normalbereiches
4.1.2 Doppelintegrale über Normalbereichen
4.1.3 Beispiel zum Doppelintegral über einem Normalbereich
4.2 Doppelintegrale mit Integrationsbereich, der einem beliebigen Bereich entspricht
4.2.1 Berechnung des Flächeninhalts einer beliebigen Fläche
4.2.2 Herleitung des Doppelintegrals einer stetigen Funktion in R² über einer beliebigen Fläche
5 Erweiterung des Integralbegriffs auf stückweise stetige Funktionen
5.1 Integral einer stückweise stetigen Funktion in R
5.2 Integral einer stückweise stetigen Funktion in R²
II Flächen- , Volumenberechung und Grenzwertprozesse in den verschiedenen Schulstufen
1 Primarstufe
1.1 Flächenberechnung
1.2 Volumenberechnung
2 Sekundarstufe I
2.1 Flächenberechnung
2.1.1 Berechung des Flächeninhaltes des Kreises
2.2 Volumenberechnung
3 Sekundarstufe II
3.1 Flächenberechnung
3.2 Volumenberechnung
Epilog
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mathematischen Herleitung der Integralrechnung für stetige Funktionen in R und R² unter expliziter Verwendung des Riemannintegrals sowie der Verknüpfung dieser theoretischen Grundlagen mit der schulischen Vermittlung von Flächen- und Volumenberechnungen.
1.1 Herleitung des bestimmten Integrals
Unter dem bestimmten Integral einer Funktion y = f(x), die im abgeschlossenen Intervall [a,b] (a < b; a,b ∈ R) definiert ist, versteht man eine Zahl A, die man auf folgende Weise erhält.
Definiert sei eine stetige, positive und beschränkte Funktion f auf einem kompakten Intervall.
Das Intervall [a,b] zerlegt man in n gleichgroße Teilintervalle [x_{k-1}, x_k], sodass a = x_0 < x_1 < ... < x_{n-1} < x_n = b gilt.
Da f stetig auf [a,b], nimmt f auf jedem Teilintervall [x_{k-1}, x_k] ein absolutes Minimum und ein absolutes Maximum an, die wie folgt definiert sind.
Maximum = S_k := sup { f(x) | x ∈ [x_{k-1}, x_k] }
und
Minimum = I_k := inf { f(x) | x ∈ [x_{k-1}, x_k] }
In [x_{k-1}, x_k] gilt also stets: I_k ≤ f(x) ≤ S_k.
1 Das bestimmte Integral stetiger Funktionen in R: Einführung des Integralbegriffs durch Riemann-Summen und Darboux-Summen sowie Erläuterung grundlegender Eigenschaften wie Linearität und der Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung.
2 Herleitung der Integration stetiger Funktionen in R² bezogen auf das Riemannintegral: Übertragung des Integralbegriffs vom eindimensionalen Fall auf den zweidimensionalen Raum zur Berechnung von Volumina unter Flächen.
3 Berechnung des Doppelintegrals durch Zerlegung der doppelten Integration in zwei einfache Integrationen: Darstellung der Reduktion eines Doppelintegrals auf zwei aufeinanderfolgende einfache Integrale unter Anwendung des Satzes von Fubini.
4 Herleitung von Doppelintegralen mit beliebigen Integrationsbereichen: Ausdehnung des Integrals auf Normalbereiche und allgemein geformte Flächen durch Approximationsverfahren mittels Teilrechtecken.
5 Erweiterung des Integralbegriffs auf stückweise stetige Funktionen: Modifikation der Integrationsmethodik für Funktionen, die an endlich vielen Stellen unstetig sind, durch Zerlegung in stetige Teilintervalle bzw. Teilbereiche.
Integralrechnung, Riemannintegral, Doppelintegral, Satz von Fubini, Stammfunktion, Hauptsatz, Normalbereich, Flächeninhalt, Volumenberechnung, Primarstufe, Sekundarstufe, Grenzwert, Treppenkurve, Stetigkeit, Analysis.
Die Arbeit behandelt die theoretische Herleitung der Integralrechnung für Funktionen in R und R², wobei der Fokus auf dem Riemannintegral und dessen Anwendung zur Bestimmung von Flächen- und Rauminhalten liegt.
Das Spektrum reicht von den theoretischen Grundlagen der Integralrechnung (R und R²) über den Satz von Fubini und die Behandlung von stückweise stetigen Funktionen bis hin zur didaktischen Umsetzung in verschiedenen Schulstufen.
Das Hauptziel ist es, die Herleitung der Integration für Funktionen von R² nach R nachvollziehbar zu machen und den Zusammenhang zwischen abstrakter Integralrechnung und schulischer Geometrie aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt die klassische analytische Herleitung über die Zerlegung von Intervallen bzw. Flächen (Unter- und Obersummen) und den Grenzwertübergang, ergänzt durch mathematische Beweise und Literaturverweise.
Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Herleitung des Integrals, die Erweiterung auf Doppelintegrale, deren praktische Berechnung mittels Fubini und die Übertragung auf beliebige Integrationsbereiche und stückweise stetige Funktionen.
Integral, R², Riemann, Fubini, Volumen, Fläche, Grenzwert, Didaktik, Stetigkeit, Analysis.
Durch die Analogie der Zerlegung in Teilintervalle (in R) zur Zerlegung in Teilrechtecke (in R²), wobei das Volumen durch das Doppelintegral als Grenzwert der Quadervolumina bestimmt wird.
Der Satz von Fubini ist zentral für die praktische Berechenbarkeit von Doppelintegralen, da er erlaubt, das komplexe Doppelintegral durch sukzessive Anwendung von zwei einfachen Integrationen zu lösen.
Die Arbeit zeigt auf, wie bereits in der Primarstufe durch Zählen von Einheitsquadraten und später in der Sekundarstufe durch die Herleitung der Kreisfläche über Ober- und Untersummen der Zugang zur Integralrechnung vorbereitet wird.
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