Diplomarbeit, 2008
132 Seiten, Note: 2,4
1. Einleitung
2. Die Grundlagen des Scientific Management und die Kritik am Taylorismus
2.1 Die Grundzüge des Scientific Management
2.2 Die Intentionen und das Menschenbild Taylors
2.2.1 Die Zielsetzung des Scientific Management und die Intentionen Taylors
2.2.2 Das Menschenbild Taylors
2.3 Grundlegende Kritikpunkte am Taylorismus
3. Aufbau und Methode der Untersuchung an Hand des Überprüfungsschemas
3.1. Methoden und Kriterien der Untersuchung
3.1.1. Methode der Untersuchung der Darstellung der Kritik des Scientific Managements
3.1.2. Untersuchung der Tendenzen der Einschätzung des Scientific Managements
3.2 Aspekte der Untersuchung der Darstellung des Scientific Managements
3.2.1. Die Grundzüge des Scientific Managements
3.2.2 Die Darstellung der Intentionen Taylors
3.2.3 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors
3.2.4 Schematische Zusammenfassung
3.3 Die Aspekte der Untersuchung der Kritik am Scientific Management
3.3.1 Grundlegende Kritik
3.3.2 Zusätzliche Kritikpunkte
3.3.3 Gegenargumente zu den Kritikpunkten
3.3.4 systematische Zusammenfassung
4. Betrachtung zeitnaher Literaturen zum Thema Scientific Management
4.1 Organisationstheoretische Strömungen bis ca. 1930
4.2 Schwerpunkte in der Darstellung des Scientific Managements bis 1930
4.2.1 Die Darstellung der Grundzüge des Scientific Managements
4.2.2. Die Darstellung der Intentionen Taylors
4.2.3 Die Darstellung des Menschenbildes
4.3. Schwerpunkte in der Kritik am Scientific Management bis 1930
4.3.1 Die grundlegende Kritik am Scientific Management
4.3.2 Weitere Kritikpunkte am Scientific Management
4.3.3 Gegenargumente zur Kritik am Scientific Management
4.4 Zwischenergebnis
5. Betrachtung ausgewählter Literaturen zwischen 1960 und 1980
5.1 Organisationstheoretische Strömungen 1960 – 1980
5.2 Darstellung des Scientific Managements zwischen 1960 und 1980
5.2.1 Die Grundzüge des Scientific Managements
5.2.2 Die Darstellung der Intentionen Taylors von 1960 bis 1980
5.2.3 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors
5.3 Schwerpunkte in der Kritik am Scientific Management 1960 bis 1980
5.3.1 Grundlegende Kritik am Scientific Management 1960 bis 1980
5.3.2 Weitere Kritikpunkte am Scientific Management 1960 bis 1980
5.3.3 Gegenargumente zu der am Scientific Management geübten Kritik 1960 bis 1980
5.4 Zwischenergebnis
6. Betrachtung ausgewählter Literaturen zwischen 1980 und 2006
6.1. Organisationstheoretische Strömungen seit 1980
6.2 Schwerpunkte in der Darstellung des Scientific Managements 1980 bis 2006
6.2.1 Die Darstellung der Grundzüge des Scientific Managements von 1980 bis 2006
6.2.1.1 Die Darstellung der Grundzüge des Scientific Managements von 1980 bis 1995
6.2.1.2 Die Darstellung der Grundzüge des Scientific Managements von 1996 bis 2006
6.2.2 Schwerpunkte in der Darstellung der Intentionen Taylors 1980 bis 2006
6.2.2.1 Die Darstellung der Intentionen Taylors von 1980 bis 1995
6.2.2.2 Die Darstellung der Intentionen Taylors von 1996 bis 2006
6.2.3 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors von 1980 bis 2006
6.2.3.1 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors von 1980 bis 1995
6.2.3.2 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors von 1996 bis 2006
6.3 Die Kritik am Scientific Management zwischen 1980 und 2006
6.3.1 Die Schwerpunkte in der grundlegenden Kritik am Scientific Management von 1980 bis 2006
6.3.1.1 Die grundlegenden Kritikpunkte am Scientific Management 1980 bis 1995
6.3.1.2 grundlegende Kritik am Scientific Management von 1996 bis 2006
6.3.2 Weitere Kritikpunkte am Scientific Management zwischen 1980 und 2006
6.3.2.1 Zusätzliche Kritikpunkte zwischen 1980 und 1995
6.3.2.2 zusätzliche Kritik am Scientific Management von 1996 bis 2006
6.3.3 Gegenargumente zu den Kritikpunkten zwischen 1980 und 2006
6.4 Zwischenergebnis
6.4.1 Zwischenergebnis 1980 bis 1995
6.4.2 Zwischenergebnis 1996 bis 2006
7. Vergleich der einzelnen Zeiträume
7.1 Die Darstellung des Scientific Managements in den betrachteten Zeiträume
7.1.1 Die Darstellung der Grundzüge des Scientific Managements im Vergleich
7.1.2 Die Darstellung der Intentionen Taylors im Vergleich
7.1.3 Die Darstellung des Menschenbildes Taylors im Vergleich
7.1.4 Die Darstellung des Scientific Managements
7.2 Die Kritik am Scientific Management in den betrachteten Zeiträume
7.2.1 Grundlegende Kritik am Scientific Management
7.2.2 Weitere Kritikpunkte am Scientific Management im Vergleich über alle Zeiträume
7.2.3 Gegenargumente zu den Kritikpunkten am Scientific Management im Vergleich über alle Zeiträume
7.2.4 Die Kritik am Scientific Management
7.3 Tendenzen in der Einschätzung des Scientific Managements in den einzelnen Zeiträume
8. Resümee
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Darstellung und Kritik am Scientific Management (Taylorismus) über verschiedene Zeiträume hinweg zu untersuchen, um Tendenzen in der Einschätzung und Schwerpunktsetzungen in der Literatur zu identifizieren.
2.1 Die Grundzüge des Scientific Management
Im ersten Abschnitt werden die Grundzüge des Scientific Management an Hand von Taylors eigenen Aussagen zusammengestellt.
Zunächst stellt Taylor in seinen „Grundsätzen wissenschaftlicher Betriebsführung“ vier Aufgaben der Betriebsleitung auf. Als ersten Punkt führt er an: „Die Leiter entwickeln ein System, eine Wissenschaft für jedes einzelne Arbeitselement, die an die Stelle der alten Faustregel-Methode tritt.“ Aus dieser Leitungsaufgabe lassen sich die folgenden Grundzüge des Scientific Management ableiten.
Zunächst werden alle Arbeitsschritte einer systematischen Analyse unterzogen. Als Methode hierzu wird von Taylor die Zerlegung der Arbeitsschritte in ihre elementaren Bewegungen und die Messung der benötigten Zeit für diese elementaren Bewegungen vorgeschlagen. Aus den so gewonnenen Informationen wird eine mustergültige Methode der Ausführung der Arbeit erstellt. So entsteht eine Normierung aller Arbeitsschritte, die mit einer Normierung der Werkzeuge einhergeht. Entsprechend der so entwickelten Normen erhalten die Arbeiter genaue Arbeitsanweisungen, die sie zu befolgen haben. Aus dieser ersten Leitungsaufgabe lassen sich dem zu Folge drei Grundzüge des Scientific Management heraus filtern, die systematische Analyse aller Arbeitsvorgänge, die Erstellung einer Mustergültigen Methode für jeden Arbeitsschritt und die genaue Vorgabe von Zeiträumen und Bewegungsabläufen für jeden Arbeitsschritt.
Im zweiten und dritten Punkt seiner neuen Leitungsaufgaben schreibt Taylor: „Zweitens: Auf Grund eines wissenschaftlichen Studiums wählen sie die passendsten Leute aus, schulen sie, lehren sie und bilden sie weiter, anstatt, wie früher, den Arbeitern selbst die Wahl ihrer Tätigkeit und ihre Weiterbildung zu überlassen. Drittens: Sie arbeiten in herzlichem Einvernehmen mit den Arbeitern; so können sie sicher sein, daß alle Arbeit nach den Grundsätzen der Wissenschaft, die sie aufgebaut haben, geschieht.“ Aus diesen Leitungsaufgaben, lässt sich als weiterer Grundzug des Scientific Management eine systematische Personalauswahl, sowie eine systematische Anleitung und Kontrolle der Arbeiter differenzieren. In dieser Arbeit wird hauptsächlich die systematische Personalauswahl betrachtet.
1. Einleitung: Hinführung zur Fragestellung, wie sich die Interpretation des Taylorismus über die Zeit verändert hat, und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2. Die Grundlagen des Scientific Management und die Kritik am Taylorismus: Theoretische Zusammenfassung der Grundzüge, Intentionen und des Menschenbildes Taylors sowie eine erste Übersicht zur frühen Kritik.
3. Aufbau und Methode der Untersuchung an Hand des Überprüfungsschemas: Detaillierte Beschreibung der quantitativen Analysemethode und Kriterien, anhand derer die Literatur ausgewertet wurde.
4. Betrachtung zeitnaher Literaturen zum Thema Scientific Management: Analyse der frühen Literatur (bis ca. 1930) inklusive der organisationstheoretischen Einordnung und Ergebnisauswertung.
5. Betrachtung ausgewählter Literaturen zwischen 1960 und 1980: Untersuchung und Ergebnisauswertung der Literatur des Zeitraums 1960 bis 1980 unter Berücksichtigung neuerer organisationstheoretischer Strömungen.
6. Betrachtung ausgewählter Literaturen zwischen 1980 und 2006: Ausführliche Analyse der Literatur von 1980 bis 2006, unterteilt in die Zeiträume 1980–1995 und 1996–2006.
7. Vergleich der einzelnen Zeiträume: Synthese der Ergebnisse über alle Zeiträume hinweg, um langfristige Verschiebungen in der Darstellung und Bewertung zu identifizieren.
8. Resümee: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf die Bedeutung der Taylorismus-Debatte in der modernen Praxis.
Scientific Management, Taylorismus, F.W. Taylor, Arbeitsorganisation, Literaturanalyse, Menschenbild, Kritikpunkte, Arbeitsteilung, Leistungssteigerung, Betriebsführung, Zeitstudien, industrielle Fertigung, Dequalifizierung, Effizienzsteigerung, Organisationsgeschichte.
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Darstellung und Kritik am Taylorismus bzw. Scientific Management im deutschsprachigen Raum über verschiedene Zeiträume hinweg.
Zentrale Themen sind die Grundzüge des Scientific Management, die Intentionen Taylors, sein Menschenbild, sowie die in der Literatur geäußerte Kritik und Gegenargumente dazu.
Ziel ist es zu analysieren, wie sich die Wahrnehmung, Darstellung und Bewertung des Taylorismus in der Fachliteratur von ca. 1930 bis 2006 verändert hat.
Es wird eine quantitative, statistische Auswertung der Erwähnung bestimmter Aspekte in einer Auswahl signifikanter Literaturen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung verschiedener Zeiträume (bis 1930, 1960-1980, 1980-2006), die jeweils in Darstellung und Kritik unterteilt sind, gefolgt von einem Gesamtvergleich.
Wichtige Begriffe sind Scientific Management, Taylorismus, Arbeitsorganisation, Menschenbild, Kritik, Effizienzsteigerung und betriebliche Organisationslehre.
Viele der untersuchten Autoren unterstellen Taylor Hintergedanken, wie z.B. eine bewusste Herabsetzung der Löhne oder eine einseitige Parteilichkeit für die Unternehmensleitung.
Während früher die körperliche Überanstrengung im Vordergrund stand, verlagerten sich die Kritikpunkte später stärker in Richtung Dequalifizierung, Wissensenteignung und organisatorischer Unflexibilität.
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