Diplomarbeit, 2003
104 Seiten, Note: 1,7
1 ENDE DER DISKUSSION UM DIE BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS DURCH VERÖFFENTLICHUNG VON ED 2 IN SICHT?
2 STOCK OPTION PROGRAMME
2.1 ZIELE VON STOCK OPTION PROGRAMMEN
2.2 FORMEN VON STOCK OPTION PROGRAMMEN
2.3 FINANZIERUNG VON STOCK OPTION PROGRAMMEN
3 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS NACH IAS/IFRS
3.1 STATUS QUO - REGELUNGSLÜCKE IN DEN IAS/IFRS
3.2 EXPOSURE DRAFT 2 „SHARE-BASED PAYMENT”
3.2.1 Zielsetzung, Aufbau und Anwendungsbereich des Standardentwurfs
3.2.2 Bilanzansatz und Bilanzausweis
3.2.3 Bewertung und Zeitpunkt der Erfassung
3.2.4 Planänderungen
3.2.5 Anhangangaben
3.2.6 Inkrafttreten und Übergangsvorschriften
3.3 STELLUNGNAHME DES IASB ZU DEN IM VORFELD VERNOMMENEN WICHTIGSTEN KRITIKPUNKTEN HINSICHTLICH DER ERFOLGSWIRKSAMEN ERFASSUNG VON STOCK OPTION PLÄNEN
3.4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES STANDARDENTWURFS
4 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS GEMÄß DEUTSCHER BILANZIERUNGSPRAXIS
4.1 STATUS QUO – REGELUNGSLÜCKE IM DEUTSCHEN HANDELSRECHT
4.2 ENTWURF DEUTSCHER RECHNUNGSLEGUNGS STANDARD NR. 11
4.2.1 Zielsetzung, Aufbau und Anwendungsbereich des Standardentwurfs
4.2.2 Darstellung im Konzernabschluss
4.2.3 Anhangangaben
4.3 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES STANDARDENTWURFS
5 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS NACH US-GAAP
5.1 HISTORISCHER ABRISS UND STATUS QUO
5.2 ACCOUNTING PRINCIPLES BOARD OPINION NO. 25
5.2.1 Compensatory versus Noncompensatory Plans
5.2.2 Darstellung im Jahresabschluss
5.2.3 Anhangangaben
5.3 STATEMENT OF FINANCIAL ACCOUNTING STANDARDS NO. 123
5.3.1 Darstellung im Jahresabschluss
5.3.2 Neuerungen durch Statement of Financial Accounting Standards No. 148
5.4 AKTUELLE ENTWICKLUNGEN – FREIWILLIGE ERFASSUNG VON STOCK OPTIONS ALS PERSONALAUFWAND US-AMERIKANISCHER UNTERNEHMEN
6 MÖGLICHE HARMONISIERUNGSENTWICKLUNGEN DER VERSCHIEDENEN RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS BEZÜGLICH DER BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS
Die Arbeit analysiert die Bilanzierung von Stock-Option-Programmen (SOP) unter Berücksichtigung des Entwurfs ED 2 des IASB, bestehender US-GAAP-Regelungen sowie der aktuellen deutschen Bilanzierungspraxis, um den Status quo zu bewerten und Harmonisierungsbestrebungen kritisch zu hinterfragen.
Zielsetzung der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die bisherigen Regelungen nach IAS, US-GAAP und HGB sowie die bereits angesprochenen Standardentwürfe des IASB und des Deutschen Standardisierungsrats (DSR) zu geben. Dabei sollen v.a. vorhandene Übereinstimmungen sowie noch nicht beseitigte Differenzen verdeutlicht werden. Eine Bewertung der Unterschiede soll dagegen nicht Bestandteil dieser Arbeit sein, da m.E. die Regelungen nur innerhalb der jeweiligen Zielsetzungen der Standardsetter beurteilt werden können. Darüber hinaus erweist sich eine kritische Beurteilung von ED 2 sowie des Standardentwurfs des DSR aufgrund fehlender praktischer Erfahrung als schwierig und kann daher nur aufgrund theoretischer Überlegungen erfolgen. Da die Unterschiede häufig im Detail stecken, wird die Darstellung der Standards bzw. der theoretische Vergleich durch eine Reihe von Abbildungen und Fallbeispielen ergänzt werden.
Bevor jedoch die verschiedenen Standards erläutert werden, sollen dem Leser in Kapitel 2 die für das spätere Verständnis notwendigen Grundlagen von SOP dargelegt werden. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden aufgrund der absehbaren Bedeutung für die internationale Rechnungslegung die vom IASB im Rahmen des ED 2 veröffentlichten Regelungen, die in Kapitel 3 vorgestellt werden. Die darauf folgenden Kapitel 4 und 5 behandeln einerseits die deutsche bzw. US-amerikanische Bilanzierungspraxis und vergleichen diese andererseits mit dem Standardentwurf des IASB. Diese vergleichende Darstellung ermöglicht es auch die Besonderheiten von ED 2 hervorzuheben, bzw. die Feinheiten der Unterschiede zu betonen. Abschließend werden im 6. Kapitel die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Konvergenzbestrebungen der Standardsetter geschildert.
1 ENDE DER DISKUSSION UM DIE BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS DURCH VERÖFFENTLICHUNG VON ED 2 IN SICHT?: Einleitung in die Problematik der Bilanzierung von Aktienoptionen und Zielsetzung der Diplomarbeit.
2 STOCK OPTION PROGRAMME: Vermittlung der notwendigen Grundlagen zu verschiedenen Vergütungsmodellen, deren Zielen und Finanzierungsmöglichkeiten.
3 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS NACH IAS/IFRS: Detaillierte Analyse des Exposure Draft 2 und dessen Auswirkungen auf die Bilanzierung sowie kritische Würdigung der neuen Regelungen.
4 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS GEMÄß DEUTSCHER BILANZIERUNGSPRAXIS: Erörterung der Behandlung von Aktienoptionen nach deutschem Handelsrecht unter Berücksichtigung des E-DRS 11.
5 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS NACH US-GAAP: Historische Entwicklung und Analyse der Bilanzierungspraxis nach US-amerikanischen Standards, insbesondere APBO 25 und SFAS 123.
6 MÖGLICHE HARMONISIERUNGSENTWICKLUNGEN DER VERSCHIEDENEN RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS BEZÜGLICH DER BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS: Fazit und Ausblick auf die zukünftige Konvergenz der internationalen Bilanzierungsregeln.
Stock Options, Aktienoptionen, Bilanzierung, IFRS, IASB, ED 2, US-GAAP, SFAS 123, APBO 25, HGB, E-DRS 11, Personalaufwand, Fair Value, Intrinsic Value, Harmonisierung.
Es geht um die bilanzielle Behandlung von aktienkursorientierten Vergütungsformen, insbesondere Aktienoptionen, in einem internationalen Vergleich.
Die Schwerpunkte liegen auf den IAS/IFRS-Regelungen, den US-amerikanischen GAAP-Standards sowie den spezifischen Anforderungen und Entwürfen für die deutsche Rechnungslegung.
Ziel ist es, einen systematischen Überblick über die unterschiedlichen Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften zu geben und die Konvergenzbestrebungen der Standardsetter kritisch zu analysieren.
Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse, die durch zahlreiche Abbildungen und Fallbeispiele ergänzt wird, um die theoretischen Aspekte in die Praxis zu überführen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der IAS-Entwürfe (ED 2), der deutschen Handelsbilanzierung (E-DRS 11) und der US-amerikanischen Rechnungslegung (APBO 25/SFAS 123).
Zentrale Begriffe sind neben Stock Options und Aktienoptionen vor allem Fair Value, Bilanzierung, Harmonisierung und die jeweiligen Standardwerke wie IAS/IFRS und US-GAAP.
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der „Bewertungsphilosophie“: Während ED 2 auf einer einheitlichen Fair-Value-Bewertung zum Gewährungszeitpunkt beharrt, lässt SFAS 123 unter bestimmten Voraussetzungen Abweichungen zu, was zu unterschiedlichen Aufwandshöhen führen kann.
ED 2 fordert eine Berücksichtigung der "reload"-Funktion bereits zum Gewährungszeitpunkt, während dies nach SFAS 123 aufgrund der damals eingeschränkten Bewertungsmöglichkeiten erst bei Ausübung erfolgte.
ED 2 integriert Ausübungsbedingungen bereits in die Berechnung des Fair Value, wodurch der Aufwand direkt angepasst wird, anstatt wie unter SFAS 123 eine spätere Korrektur der Stückzahlen vorzunehmen.
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