Masterarbeit, 2023
89 Seiten, Note: 2,5
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Rezeptionsgeschichte der drei bedeutendsten Verfilmungen von Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ zu untersuchen und deren didaktisches Potenzial für den Geschichtsunterricht zu analysieren. Dabei stehen die Verfilmungen von Lewis Milestone (1930), Delbert Mann (1979) und Edward Berger (2022) im Fokus.
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die Relevanz von Geschichtsfilmen im Kontext des sich stetig wandelnden Geschichtsunterrichts. Kapitel 2 thematisiert die Bedeutung von Geschichtsfilmen in der heutigen Geschichtskultur und erörtert das Zusammenspiel von Geschichtskultur und Geschichtsbewusstsein.
Kapitel 3 widmet sich der Relevanz von Geschichtsfilmen im schulischen Kontext und analysiert die Bedeutung von Geschichtskultur und Geschichtsbewusstsein für Lernende. Es werden zudem die historischen (Kern-)Kompetenzen betrachtet, die durch den Einsatz von Geschichtsfilmen gefördert werden können.
Kapitel 4 befasst sich mit den drei Romanverfilmungen von „Im Westen nichts Neues“. Es werden die Entstehungsgeschichte des Romans, der Inhalt des Werkes sowie die Entstehungsgeschichten und die Unterschiede der drei Verfilmungen beleuchtet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rezeption der Filme.
Kapitel 5 erörtert das didaktische Potenzial der Rezeptionsgeschichte der Verfilmungen für den Geschichtsunterricht und stellt eine Materialentwicklung vor, die auf den analysierten Verfilmungen basiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Geschichtsfilme, Geschichtskultur, Geschichtsbewusstsein, historisches Lernen, Rezeptionsgeschichte, didaktisches Potenzial, Unterrichtsmaterial, „Im Westen nichts Neues“, Erich Maria Remarque, Lewis Milestone, Delbert Mann, Edward Berger.
Die Arbeit analysiert drei bedeutende Verfilmungen: Den Klassiker von Lewis Milestone (1930), die Version von Delbert Mann (1979) und die aktuelle Netflix-Produktion von Edward Berger (2022).
Erich Maria Remarques Werk gilt als der bedeutendste Antikriegsroman. Er bietet eine intensive Grundlage, um über die Schrecken des Ersten Weltkriegs und das individuelle Erleben von Soldaten zu lernen.
Der Einsatz von Filmen fördert die historische Urteilskompetenz, die Medienkompetenz sowie die Methoden- und Fragekompetenz, indem Schüler Darstellungen kritisch hinterfragen lernen.
Die Arbeit beleuchtet Unterschiede in der Inszenierung, der Nähe zur Romanvorlage und der jeweiligen Rezeption in der Entstehungszeit, was Rückschlüsse auf die jeweilige Geschichtskultur zulässt.
Ja, die Arbeit enthält eigenständig entwickeltes Unterrichtsmaterial, unterteilt in vier Arbeitsblöcke, das direkt im Geschichtsunterricht eingesetzt werden kann.
Die Rezeptionsgeschichte untersucht, wie das Werk und seine Verfilmungen zu verschiedenen Zeiten vom Publikum und der Kritik aufgenommen und gedeutet wurden.
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