Bachelorarbeit, 2023
65 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Rückenschmerz
3.2 Wohlbefinden
3.3 Therapeutisches Kräftigungstraining
4 METHODIK
4.1 Stichprobenauswahl
4.2 Forschungsdesign
4.3 Untersuchungsinstrumente
4.3.1 Anamnesebogen
4.3.2 Fragebogen allgemeines Wohlbefinden
4.3.3 Kraftmessung
4.4 Interventionsprogramm
4.5 Statistisches Verfahren
5 ERGEBNISSE
5.1 Zusammensetzung der Stichprobe
5.2 Schmerzskala
5.3 Kraftmessung
5.4 Allgemeines Wohlbefinden
5.4.1 Wohlbefinden
5.4.2 Missbefinden
5.4.3 Einordnung durch Referenzwerte
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die kurzfristigen Auswirkungen eines therapeutischen Kräftigungstrainings an Maschinen auf das Schmerzempfinden und das allgemeine Wohlbefinden von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen.
3.1 Rückenschmerz
Rückenschmerz „beschreibt unterschiedlich starke Schmerzzustände in verschiedenen Bereichen des Rückens, unabhängig von ihrer Ursache“ (Casser 2016). Dabei wird der allgemein gehaltene Begriff in weitere Kategorien differenziert. Unterschieden wird zwischen radikulärem, eindeutig von einer oder mehreren Nervenwurzeln ausgehend (Casser 2016) und nicht radikulärem Rückenschmerz. Hinsichtlich der Dauer des anhaltenden Schmerzes wird in akuten, subakuten, rezidivierenden und chronischen Schmerz unterschieden.
Akute Schmerzen treten erstmals oder nach mindestens einem halben Jahr Beschwerdefreiheit auf und halten für höchstens drei Monate an (Glocker 2018). Wohingegen von subakutem Schmerz ab einem Zeitraum von mindestens sechs Wochen bis maximal drei Monaten gesprochen wird (Casser 2016). Ab einer Schmerzdauer von mindestens drei Monaten definiert Casser (2016) den Zustand als chronisch. Rezidivierende Schmerzen gelten als neue Episode akuter Rückenschmerzen nach einer beschwerdefreien Zeit von mindestens sechs Monaten (Glocker 2018).
Die Ursachen für Rückenbeschwerden sind in 10-15% der Fällen spezifisch, also eindeutig einer Ursache zuordenbar (Casser 2016). Dies können Frakturen, Infektionen, Tumore, osteoporotische Erkrankungen, Bandscheibenvorfälle (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) et al. 2017), aber auch spinale Stenosen oder entzündliche Erkrankungen und Wurzelkompressionen sein (Glocker 2018).
85-90% der auftretenden Rückenschmerzen sind unspezifischer Ursache (Casser 2016) und lassen sich maximal auf Muskelverspannungen oder Muskelsteife zurück führen (AkdÄ et al. 2017).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Erläutert die hohe gesellschaftliche Relevanz von Rückenschmerzen als Ursache für Arbeitsunfähigkeit sowie den Teufelskreis aus körperlichen Beschwerden und psychischer Belastung.
2 ZIELSETZUNG: Definiert die Überprüfung der Wirkung des Kräftigungstrainings auf Schmerz und Wohlbefinden bei chronischen Rückenschmerzpatienten als zentrales Forschungsziel.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet eine theoretische Fundierung zu den Themen Rückenschmerz, psychisches Wohlbefinden und die Wirkungsweise von therapeutischem Krafttraining.
4 METHODIK: Beschreibt das Interventionsdesign, die Auswahl der Probanden, die verwendeten Messinstrumente (FAHW-12, Krafttest) sowie den Ablauf des spezifischen Trainings.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die empirischen Daten zur Zusammensetzung der Stichprobe, zur Entwicklung der Kraftwerte sowie die subjektiven Veränderungen im Schmerz- und Missbefinden.
6 DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse im Lichte der Studienlage, reflektiert die Methodik und gibt Ausblicke auf weiterführende Forschungsansätze.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit kompakt zusammen und bestätigt die Wirksamkeit der gewählten Interventionsmethode.
Rückenschmerz, Krafttraining, Wohlbefinden, Physiotherapie, Schmerzreduktion, Muskelaufbau, Prä-Post-Design, chronische Schmerzen, psychische Gesundheit, Lebensqualität, Bewegungstherapie, Rehabilitation, FAHW-12, eGym, Muskelkraft.
Die Arbeit untersucht, wie sich ein medizinisches Gerätetraining kurzfristig auf die Stärke des Rückenschmerzes und das allgemeine psychische sowie soziale Wohlbefinden von Menschen mit chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden auswirkt.
Die zentralen Felder sind die Pathophysiologie von chronischen Rückenschmerzen, die psychologischen Aspekte des Wohlbefindens und die physiologischen Effekte von dosiertem Krafttraining auf den Bewegungsapparat.
Ziel ist es zu belegen, dass ein strukturiertes, gesundheitsorientiertes Krafttraining nicht nur die physische Belastbarkeit steigern, sondern auch Schmerzen lindern und das psychische Befinden positiv beeinflussen kann.
Es wurde eine quantitative Interventionsstudie mit einem Vorher-Nachher-Design (Prä-Post-Messung) durchgeführt, wobei eine Versuchsgruppe ein dreiwöchiges Trainingsprogramm absolvierte und mit einer Kontrollgruppe verglichen wurde.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der aktuellen wissenschaftlichen Studienlage, die genaue Beschreibung des Trainingsmodells, die Durchführung der Datenerhebung sowie die detaillierte statistische Auswertung und Diskussion der gewonnenen Ergebnisse.
Die wichtigsten Schlagworte sind Rückenschmerz, Krafttraining, Wohlbefinden, Schmerzreduktion, chronische Beschwerden, Bewegungstherapie und Lebensqualität.
Die Versuchsgruppe verzeichnete im Gegensatz zur Kontrollgruppe einen signifikanten Zuwachs an Maximalkraft und eine messbare Reduktion des Schmerzempfindens, was mit einer Steigerung des psychischen Wohlbefindens korreliert.
Die Autorin betont, dass Schmerz und Psyche eine untrennbare Einheit bilden; durch das Training kann ein negativer Teufelskreis aus Schmerz und Passivität durchbrochen werden, was sich durch hormonelle Regulation und Erfolgserlebnisse positiv auf die geistige Verfassung auswirkt.
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