Diplomarbeit, 2009
151 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Die Balanced Scorecard als strategisches Managementsystem
2.1 Grundlagen
2.2 Klärung und Detaillierung von Vision und Strategie
2.3 Kommunikation und Verknüpfung von strategischen Zielen und Maßnahmen
2.4 Planung, Festlegung von Zielen und Abstimmung strategischer Initiativen
2.4.1 Perspektiven der Balanced Scorecard
2.4.2 Strategische Stoßrichtungen und Ziele, Strategy Map, Messgrößen
2.4.3 Strategische Zielwerte und Maßnahmen
2.5 Verbesserung von strategischem Feedback und Lernen
2.6 Zusammenfassung
3 Das Ideenmanagement als Führungs- und Ideengenerierungssystem
3.1 Grundlagen
3.2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
3.3 Ziele des Ideenmanagements
3.4 Kaizen und KVP als Verbesserungsphilosophie
3.5 Instrumente des Vorschlagswesens
3.6 Verbesserungsvorschlag
3.7 Aufbau- und Ablauforganisation
3.8 Organe des BVW´s
3.9 Motivation und Barrieren der Vorschlagseinreichung
3.10 Das Betriebliche Vorschlagswesen bei der ABC GmbH
3.10.1 Beschreibung BVW
3.10.2 Aufbauorganisation
3.10.3 Ablauforganisation
3.10.4 Kennzahlen des Betrieblichen Vorschlagswesens
3.11 Zusammenfassung
4 Die Integration des Ideenmanagements in die Balanced Scorecard
4.1 Visionäre Aussagen, strategische Erfolgsfaktoren, Strategie der ABC GmbH
4.2 Perspektiven
4.3 Strategische Stoßrichtungen
4.4 Strategische Ziele
4.5 Strategy Map
4.6 Messgrößen
4.7 Ziel- und Istwerte
4.7.1 Ermittlung Istwerte
4.7.2 Ermittlung Zielwerte
4.8 Strategische Maßnahmen
4.9 Feedback und strategisches Lernen
4.10 Zusammenfassung
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, ein Konzept zur Integration des Ideenmanagements in eine Balanced Scorecard zu entwickeln, um so einen Beitrag zur Erfüllung der Unternehmensstrategie zu leisten. Dabei wird untersucht, wie durch die Verknüpfung von Mitarbeiterideen und strategischen Steuerungssystemen die Innovationskraft und Wertschöpfung in einem mittelständischen Unternehmen gesteigert werden kann.
3.1 Grundlagen
Mitarbeiter erwerben im Laufe ihrer beruflichen Tätigkeit umfangreiche Kenntnisse, die die Anforderungen und Probleme ihres Arbeitsplatzes, betreffen. Sie machen Beobachtungen, sammeln Erfahrungen und bauen ein Wissen auf, das es ihnen ermöglicht, die organisatorischen Schwachstellen ihres Tätigkeitsfeldes zu erkennen. Oft geht dieses Wissen über ihren Arbeitsplatz hinaus und beinhaltet auch Fragen, die die gesamte Abteilung, übergreifende Bereiche oder sogar das ganze Unternehmen betreffen. Vorhandenes Wissen kann in Ideen transformiert werden, die konkret und realistisch aufzeigen, wie Praxisprobleme gerecht gelöst werden können.
Der Niederlassungsleiter eines Ford Motorenwerkes erklärte: „Die Aufgabe der Maschinen ist, automatisch zu laufen. Die Aufgaben des Menschen ist zu denken, Probleme zu lösen, Qualität zu sichern, anstatt nur die Teile vorüberziehen zu sehen. Bei uns werden die Menschen als Problemlöser und nicht als variable Kosten betrachtet.“
Bei dem Hamburger Beiersdorfer-Konzern hat der Mitarbeiter José Lagares im Jahre 1998 fast € 51.000,- an Kosten eingespart, weil er die Möglichkeit fand, jeden Tag 30m³ Wasser einzusparen. „Er riecht die Fehler buchstäblich. Wenn José Lagares durch die Produktionshallen von Beiersdorf streift, spürt er fast instinktiv Missstände auf und merzt sie aus. "Als Gas-Wasser-Installateur komme ich viel im Betrieb herum. Wenn mir etwas auffällt, gebrauche ich meinen gesunden Menschenverstand", sagt der 51jährige. Mit mehr als 350 Vorschlägen im innerbetrieblichen Verbesserungswesen hält José Lagares unangefochten die Spitzenstellung bei dem Hamburger Konzern.“
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der strategischen Unternehmensführung ein und definiert das Ziel der Arbeit, Ideenmanagement und Balanced Scorecard zu integrieren.
2 Die Balanced Scorecard als strategisches Managementsystem: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard, ihre Perspektiven und ihr Einsatz als Managementsystem zur Strategieumsetzung dargelegt.
3 Das Ideenmanagement als Führungs- und Ideengenerierungssystem: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über Instrumente, Ziele und Ablauforganisationen des Ideenmanagements inklusive des Betrieblichen Vorschlagswesens (BVW).
4 Die Integration des Ideenmanagements in die Balanced Scorecard: Im Kernkapitel erfolgt die praktische Umsetzung der Integration durch die Ableitung strategischer Ziele, Kennzahlen und Maßnahmen für die fiktive ABC GmbH.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial der entwickelten Integration für die strategische Entwicklung von Unternehmen.
Ideenmanagement, Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Betriebliches Vorschlagswesen, Innovationsmanagement, Kennzahlen, Mitarbeiterbeteiligung, Unternehmensführung, Kaizen, KVP, Strategische Maßnahmen, Prozessoptimierung, Unternehmenswerte, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensmanagement.
Die Diplomarbeit untersucht die strategische Einbindung des Ideenmanagements in das Managementsystem der Balanced Scorecard.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard, die Konzepte des Ideenmanagements sowie deren methodische Verknüpfung.
Das Ziel ist die Entwicklung einer Ideenmanagement-basierten Balanced Scorecard, um Mitarbeiterpotenziale gezielt für die Unternehmensstrategie nutzbar zu machen.
Es wird ein theoretischer Rahmen erarbeitet, der durch eine praktische Anwendung bei der fiktiven ABC GmbH auf Basis von Unternehmensdaten und Literaturanalysen operationalisiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen beider Instrumente und eine detaillierte Ausarbeitung des Integrationskonzepts mit strategischen Zielen und Kennzahlen.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Begriffe wie Ideenmanagement, Balanced Scorecard, Strategie, Kennzahlen und Mitarbeiterpartizipation.
Das Vorgesetztenmodell ermöglicht eine dezentrale, direktere Kommunikation zwischen Einreicher und Führungskraft, was laut Arbeit zu einer effizienteren Bearbeitung führt.
Die Nutzenperspektive ersetzt oder ergänzt die klassische Finanzperspektive, um auch nicht-finanzielle und qualitative Vorteile von Ideen erfassbar zu machen.
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