Examensarbeit, 2008
38 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
0 Einleitung
1 Theoretische und pädagogische Grundlagen
1.1 Neue Lernkultur
1.1.1 Lernen aus konstruktivistischer Sicht
1.1.2 Lernen zu lernen
1.2 Dialogisches Lernen
1.2.1 Dialogische Lernkultur
1.2.2 Entwicklung einer Feedback-Kultur als dialogische Praxis
1.3 Das Portfolio
1.3.1 Der Begriff Portfolio
1.3.2 Arten und Funktionen
1.3.2.1 Prozessorientierte Portfolios
1.3.2.2 Produktorientierte Portfolios
1.4 Das Portfolio als Instrument zur Förderung einer dialogischen Lernkultur – Dokumentation von Lernprozessen und Arbeitsergebnissen
2 Ein Konzept zur Förderung einer dialogischen Lernkultur - Einführung eines Portfolios zur Dokumentation von Lernprozessen und Arbeitsergebnissen im Deutschunterricht einer dritten Jahrgangsstufe
2.1 Voraussetzungen der Kinder
2.2 Zielsetzung des Konzeptes
2.3 Konzeption des Portfolios vor dem Hintergrund der Zielsetzung
2.4 Bezug zu den Richtlinien und Lehrplänen
2.5 Bausteine des Konzeptes
2.5.1 Baustein 1: Thema und Art des Portfolios
2.5.2 Baustein 2: Zieltransparenz
2.5.3 Baustein 3: Inhalt und Aufbewahrung
2.5.4 Baustein 4: Regeln und Rituale
2.5.5 Baustein 5: Offene Aufgabenstellung und offene Unterrichtformen
2.5.6 Baustein 6: Vorgaben und Qualitätskriterien Portfolio
2.5.7 Baustein 7: Qualitätskriterien Text
2.5.8 Baustein 8: Textüberarbeitung
2.5.9 Baustein 9: Feedback – Gespräche führen
2.5.10 Baustein 10: Endprodukte – Arbeitsergebnisse
3 Praktische Erprobung und Teilreflexion des Konzeptes
3.1 Baustein 1: Thema und Art des Portfolios
3.2 Baustein 2: Zieltransparenz
3.3 Baustein 3: Inhalt und Aufbewahrung
3.4 Baustein 4: Regeln und Rituale
3.5 Baustein 5: Offene Aufgabenstellung und offene Unterrichtsformen
3.6 Baustein 6: Vorgabe und Qualitätskriterien Portfolio
3.7 Baustein 7: Qualitätskriterien Text
3.8 Baustein 8: Textüberarbeitung
3.9 Baustein 9: Feedback - Gespräche führen
3.10 Baustein 10: Endprodukte – Arbeitsergebnisse
4 Lehrerfunktionen
5 Gesamtreflexion und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Förderung einer dialogischen Lernkultur in einer dritten Jahrgangsstufe durch die Einführung eines Schreibprozess-Portfolios, um Lernprozesse und Arbeitsergebnisse transparent zu machen und die Selbstständigkeit der Lernenden zu stärken.
1.1.1 Lernen aus konstruktivistischer Sicht
Entgegen der behavioristischen Auffassung, Lernen als Reaktion auf einen Reiz zu betrachten sowie den Lernenden und die Lernende als passiv und extern gesteuert anzusehen, treten heute konstruktivistische Ansätze in den Fokus, die den Lernenden und die Lernende als aktiven Konstrukteur oder aktive Konstrukteurin von Wissen sieht. Aus konstruktivistischer Sicht betrachtet ist Lernen folglich ein „aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver, sozialer und situativer Prozess“, der eine veränderte Lehrerrolle fordert. Lehrende werden nicht weiter als Wissensvermittler betrachtet, sondern die veränderte Rolle beinhaltet vielmehr „Beratung, Unterstützung, Bereitstellung von Material, Ermutigung, Anregung, Moderation und Zurückhaltung“.
Neben individuellen Erfahrungen beeinflussen Motivation und die Interaktion mit anderen Personen den Lernprozess des Lernenden bzw. der Lernenden. Aus diesem Grund ist es wichtig, Schülerinnen und Schülern regelmäßig einen Erfahrungsaustausch im Dialog und in Gruppen ermöglichen.
Zielzustand einer neuen Lernkultur sind Schülerinnen und Schüler als selbständige aktive Lerner mit Lehrerinnen und Lehrern als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter bzw. Lernberaterinnen und Lernberater.
0 Einleitung: Darstellung der Notwendigkeit, neben Arbeitsergebnissen auch Lernprozesse sichtbar zu machen, und die Einführung des Portfoliokonzepts als Rahmen für dialogische Lernkulturen.
1 Theoretische und pädagogische Grundlagen: Erläuterung der Begriffe neue Lernkultur, konstruktivistisches Lernen und dialogisches Lernen als Fundament für den Einsatz von Portfolios.
2 Ein Konzept zur Förderung einer dialogischen Lernkultur - Einführung eines Portfolios zur Dokumentation von Lernprozessen und Arbeitsergebnissen im Deutschunterricht einer dritten Jahrgangsstufe: Beschreibung der konkreten Voraussetzungen und der zehn Bausteine zur Implementierung des Portfoliokonzepts in der Klasse 3d.
3 Praktische Erprobung und Teilreflexion des Konzeptes: Exemplarische Darstellung und kritische Reflexion der Umsetzung der Bausteine während der Erprobungsphase.
4 Lehrerfunktionen: Analyse der Lehrerrolle hinsichtlich Unterrichten, Erziehen, Leistung messen und beurteilen, Beraten sowie Innovieren im Kontext der Portfolioarbeit.
5 Gesamtreflexion und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Erkenntnisse und Planung zur zukünftigen Weiterführung des Konzepts in der Grundschule.
Portfolio, Schreibprozess, dialogische Lernkultur, konstruktivistisches Lernen, Lernprozessorientierung, Schreibentwicklung, Feedback-Kultur, Grundschule, Selbstreflexion, Deutschunterricht, Leistungsbewertung, Lernbegleiter, Textüberarbeitung, Textlupe, Differenzierung
Die Arbeit untersucht die Einführung von Schreibprozess-Portfolios als Instrument, um eine dialogische Lernkultur im Deutschunterricht einer dritten Grundschulklasse zu etablieren und Lernprozesse transparenter zu gestalten.
Die zentralen Themen sind konstruktivistische Lerntheorien, dialogisches Lernen, die methodische Gestaltung von Portfolios, Feedback-Kultur und eine prozessorientierte Leistungsbewertung in der Primarstufe.
Ziel ist es, das Kind als aktiven und selbstständigen Lerner in den Fokus zu rücken und durch ein Portfolio-Konzept einen Rahmen für wechselseitige Rückmeldungen über Lernfortschritte und Arbeitsprozesse zu schaffen.
Es handelt sich um eine schriftliche Hausarbeit, die ein pädagogisches Konzept entwickelt, in der Praxis erprobt und anschließend anhand der gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse reflektiert.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die Konzeption der zehn Portfolio-Bausteine, deren praktische Erprobung im Unterricht sowie eine Reflexion der Lehrerfunktionen im Rahmen dieses Projekts.
Portfolio, Schreibprozess-Portfolio, dialogische Lernkultur, Lernprozessorientierung, konstruktive Leistungsbewertung und Schüler-Selbstreflexion.
Durch die Arbeit am Portfolio und das verpflichtende Sammeln aller Entwürfe lernen die Kinder, dass der Weg das Ziel ist und Zwischenprodukte wertvolle Hinweise für ihre Weiterentwicklung geben.
Die Textlupe ist ein kriterienorientiertes Verfahren, das in Dreiergruppen eingesetzt wird, damit sich Kinder gegenseitig qualifiziertes Feedback zu ihren Texten geben können, statt nur über das fertige Endprodukt zu sprechen.
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