Examensarbeit, 2009
104 Seiten, Note: 1
1. Problemstellung und Vorgehensweise
1.1 Begriffsbestimmung
1.2 Vorgehensweise
1.2.1 Beobachtungen
1.2.2 Interviews
1.2.3 Quantitative Analyse
1.3 Fragestellung und Aufbau der Arbeit
2. Der Untersuchungsraum
2.1 Naturräumliche Situation
2.2 Das politische System
2.3 Bevölkerung
2.4 Wirtschaft
2.5 Die geschichtliche Entwicklung Dubais
2.5.1 Aufbau der Stadt seit 1950
2.5.2 Der Entwicklungsplan von 1961
2.5.3 Der Entwicklungsplan von 1970
3. Stadtentwicklungsprojekte der wirtschaftlichen Diversifizierung
3.1 Der Aufstieg zum Handelszentrum
3.1.1 Der Niedergang des Handelszentrums Lingeh
3.1.2 Der systematische Aufbau eines Hafennetzes
3.1.2.1 Port Rashid
3.1.2.2 Hamriya Port
3.1.2.3 Der Hafen Jebel Ali
3.1.2.4 Dubai Ports Authorithy (DPA)
3.1.3 Die Entwicklung des Flugverkehrs
3.1.4 Die Freihandelszonen
3.1.4.1 Jebel Ali Freezone (JAFZ)
3.1.4.2 Dubai Flower Centre
3.1.5 Aktuelle Bilanz
3.2 Der Tourismussektor
3.2.1 Shopping Metropole Dubai
3.2.1.1 Unterschiede der Malls
3.2.1.2 Shopping Festival
3.2.2 Dubailand
3.2.2.1 Falconcity of Wonders (FoW)
3.2.2.2 Snowdome
3.2.3 Dubai International Convention and Exhibition Centre (DICEC)
3.2.4 Entwicklung des Tourismussektors
3.3 Aufstieg zum Banken- und Finanzzentrum des Nahen Ostens
3.3.1 Dubai International Financial Centre (DIFC)
3.4 Der Bausektor
3.4.1 Das Bauunternehmen Nakheel
3.4.1.2 Dubai Waterfront
3.4.2 Das Bauunternehmen Emaar
3.4.2.1 Dubai Marina
3.4.2.2 Burj Dubai (Turm Dubai)
3.4.3 Resümee
3.5 Neue Technologien
3.5.1 Dubai Internet City (DIC)
3.5.2 Silicon Oasis (DSO)
3.5.3 Zabeel Park
3.6 Die Industrie
3.6.1 Dubai Aluminium Company (Dubal)
3.6.2 Dubai Cable Company (DUCAB)
3.6.3 Industriegebiete
4. Bevölkerungsentwicklung
5. Betrachtung der Auswirkungen der wirtschaftlichen Diversifizierung auf die Stadtentwicklung
5.1 Die Stadtentwicklung
5.1.1 Creek Stage
5.1.2 Jebel Ali Stage
5.1.3 Jumeirah Stage
5.1.4 Scheich Zayed Stage
5.1.5 Emirates Stage
5.1.6 Waterfront Stage
5.2 Sozioökonomische Gliederung, Miete und Arbeitsplatz
5.2.1 Sozioökonomische Gliederung
5.2.1.1 Arbeitersiedlungen
5.2.1.2 Wohngebiete der Mittelschicht
5.2.1.3 Wohngebiete der Oberschicht
5.2.2 Die Wohnungsmiete
5.2.3 Arbeitsplatz und Wohnung
5.3.4 Schlussfolgerung
6. Verkehrsinfrastruktur
6.1 Die Verkehrslage
6.1.1 Die Pendler
6.1.2 Funktionale Segregation
6.1.3 Der öffentliche Nahverkehr
6.1.4 Die Verkehrsplanung
6.2 Projekte zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur
6.2.1 Das Mautsystem SALIK
6.2.2 Metro Projekt
6.3 Fazit
7. Bilanz
7.1 Wirtschaftliche Diversifizierung
7.2 Stadtentwicklung
7.3 Verkehrsinfrastruktur
Die vorliegende Arbeit untersucht die Projekte und Maßnahmen der wirtschaftlichen Diversifizierung in Dubai und deren Auswirkungen auf die Stadtentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrsinfrastruktur. Dabei wird analysiert, wie das Emirat seine ökonomische Monostruktur abgebaut hat und welche Folgen diese Transformation für die städtische Struktur und die Mobilität der wachsenden Bevölkerung hat.
3.1.2.3 Der Hafen Jebel Ali
Port Rashid und der Hamriya Port wurden in direkten Anschluss an den Creek errichtet und deshalb stark mit dem Zentrum verknüpft. Der neue Hafen, dessen Errichtung Scheich Rashid 1972 beschloss, sollte jedoch selbst der Nuklei des geplanten Industriekomplexes Jebel Ali werden, welches an der Grenze zu Abu Dhabi, 35 Kilometer südwestlich von Dubai liegt. In Verbindung mit dem günstigen Standort, nur 120 Kilometer von der Straße von Hormuz entfernt, und der sich entwickelnden Industrie hegte der Scheich die Hoffnung, zum neuen Hongkong des Nahen Ostens aufzusteigen. Viele Kritiker betrachteten das Projekt und seine Größe, immerhin sollte hier die größte künstliche, je von Menschenhand geschaffene Hafenanlage für 1.7 Milliarden US-Dollar entstehen, mit Skepsis. Die erste Kaianlage mit fünf Anlegeplätzen für Überseeschiffe wurde 1978 nach zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten 1983 war der Hafen mit 66 Liegeplätzen der Größte und Effizienteste in der gesamten Golfregion. Die erste Bewährungsprobe erfolgte während des ersten Golfkrieges. Frachter fuhren die Häfen in Kuwait, Quatar und im Krisengebiet nicht mehr an und mussten auf die Häfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausweichen. Mit Fortdauer des Krieges wurde der Güterumschlag ständig erhöht und die Bedeutung des Hafen Jebel Ali, der als Einziger über die benötigte Infrastruktur und Kapazitäten verfügte, ersichtlich und legitimierten sozusagen die Errichtung.
Aufgrund der positiven Entwicklung des Hafens und der anschließenden Freihandelszone war eine Expansion unabdingbar. Die Kosten für den Bau des neuen Terminals, welcher 2005 begonnen wurde, sollen sich insgesamt auf 860 Millionen US-Dollar belaufen und die Kapazitäten entscheidend erhöhen. Nach Abschluss des Projekts soll der Hafen 2030 55 Millionen TEUs pro Jahr abfertigen können. Der aktuell größte Containerhafen der Welt in Singapur bewältigte 2006 fast 25 Millionen TEUs, dies verdeutlicht die zukünftigen Dimensionen des Hafens.
1. Problemstellung und Vorgehensweise: Definition der zentralen Begriffe und Erläuterung der angewandten qualitativen und quantitativen Untersuchungsmethoden.
2. Der Untersuchungsraum: Überblick über die Geografie, das politische System und die historische Entwicklung Dubais bis zur Industrialisierung.
3. Stadtentwicklungsprojekte der wirtschaftlichen Diversifizierung: Analyse der verschiedenen Wirtschaftssektoren wie Handel, Tourismus, Finanzwesen, Bauwirtschaft und Technologie als Treiber der Diversifizierung.
4. Bevölkerungsentwicklung: Untersuchung des demografischen Wachstums und dessen Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Dubais.
5. Betrachtung der Auswirkungen der wirtschaftlichen Diversifizierung auf die Stadtentwicklung: Detaillierte Analyse der zeitlichen Ausbreitung der Stadt in verschiedenen Phasen sowie der sozioökonomischen Gliederung.
6. Verkehrsinfrastruktur: Analyse der aktuellen Verkehrsproblematik und Bewertung von Maßnahmen wie dem Mautsystem SALIK und der neuen Metro.
7. Bilanz: Synthese der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehrsinfrastruktur mit Ausblick auf zukünftige Tendenzen.
Dubai, wirtschaftliche Diversifizierung, Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur, Jebel Ali, Tourismus, Immobilien, Freihandelszonen, Bevölkerungsentwicklung, Mautsystem SALIK, Metro, Nachhaltigkeit, Segregation, Export, Industriebau
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Diversifizierung Dubais und die Auswirkungen dieser strategischen Neuausrichtung auf die städtische Entwicklung sowie die dadurch entstandenen Belastungen der Verkehrsinfrastruktur.
Zentrale Themen sind der Hafen- und Flughafenbau, die Etablierung des Tourismus- und Finanzsektors, das Immobilienwesen (Megaprojekte), die Ansiedlung von IT-Unternehmen sowie die demografische Entwicklung und die damit verbundene Mobilität.
Das primäre Ziel ist es, den Transformationsprozess Dubais von einer öl-abhängigen Wirtschaft zu einem diversifizierten Wirtschaftsstandort zu beleuchten und zu klären, welche städtebaulichen und verkehrstechnischen Konsequenzen dies mit sich gebracht hat.
Es wurde ein qualitativer Ansatz (Beobachtungen und Interviews mit Experten und Betroffenen vor Ort) mit quantitativen Analysen (statistische Datenauswertung von Behördendaten und Verkehrsmeldungen) kombiniert.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Projekte zur wirtschaftlichen Diversifizierung, die historische Stadtentwicklung in Phasen, sozioökonomische Segregationseffekte und die aktuelle verkehrliche Situation.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Diversifizierung, Stadtentwicklung, Jebel Ali, Freihandelszonen, Immobilienboom, Verkehrsinfrastruktur, Pendlerströme und die Metro.
Das System wird als wichtige, aber eventuell verfrüht eingeführte Maßnahme zur Verkehrssteuerung bewertet, die Pendlern zwar Staus auferlegt, aber auch zu einer messbaren Verkehrsberuhigung auf den Hauptachsen beigetragen hat.
Freihandelszonen wie Jebel Ali dienen als Anker für ausländische Investitionen, indem sie steuerliche Vorteile und 100-prozentiges Eigentum ermöglichen, was für die wirtschaftliche Stabilität und den Aufstieg Dubais essenziell ist.
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